In Indien gibt es eine reiche schriftliche Tradition, die Menschheitsgeschichte in Zeitalter einzuteilen.
Die Begrifflichkeiten stammen aus den Veden, die entstanden nach heutigem Wissen ca. 3000 v. Chr. ( Frühvedische Zeit ). Die Vedas sind die heiligen Schriften der Hindus. Der Begriff Brahma als höchste hinduistische Gottheit dürfte aus dieser Zeit stammen. Eng verbunden mit der Götterwelt ist die Lehre von den Weltzeitaltern. Im Hinduismus gibt es dazu mehrere Begrifflichkeiten, die wichtigsten sind: Kalpa (ein Tag Brahmans) und Yuga. Die Infos bezüglich der Dauer eines Kalpa bei Wikipedia unterscheiden sich etwas von denen, die in der Geheimlehre Blavatskys zu finden sind. Ein Kalpa umfasst mehrere Yugas. Vier Yugas sind ein Maha-Yuga. Die Dauer der vier Yugas sind tetraktysch gegliedert.
Kali-Yuga: 1200 × 360 = 1 x 432.000 Jahre Dvāpara-Yuga: 2400 × 360 = 2 x 432.000 Jahre = 864.000 Jahre Tretā-Yuga: 3600 × 360 = 3 x 432.000 Jahre = 1.296.000 Jahre Satya-Yuga: 4800 × 360 = 4 x 432.000 Jahre = 1.728.000 Jahre Quelle Wikipedia Dauer der Zyklen Die Summe der vier Yugas (1 + 2 + 3 + 4), 10 x 432.000 Jahre ist ein Maha-Yuga 1000 Maha-Yugas sind ein Kalpa oder 4,32 Milliarden Jahre. Etwa das Alter der Erde.
Es ist nun aufgrund des Alters der Veden erforderlich, die Grundidee der Vierheit, wie sie von den Pythagoreern überliefert wurde (Tetraktys, "Quelle der ewig strömenden Natur"), noch wesentlich früher anzusetzen. Die Vedas sind ja in allen möglichen Aspekten auf die Vierheit gegründet.
In der Geheimlehre Blavatskys wird der Beginn des Kali-Yuga in das Jahr 3100 v. Chr. verlegt. Das Kali-Yuga wird auch das metallene Zeitalter bezeichnet. Das fällt nach heutiger Auffassung, mit dem Bronze Zeitalter zusammen. Aus dieser Zeit kennen wir die ersten Auseinandersetzungen, die man als Krieg bezeichnen könnte.
Man könnte dieses Thema noch auf mehrere duzend Seiten ausdehnen. Ich wollte keinen Wälzer mit 500 Seiten schreiben. Mein Buch Zahl Seele Kosmos sollte in aller Kürze die Vierheit darstellen und zeigen, dass es sich um etwas Archetypisches handelt, das bereits C.G. Jung aufgefallen war und das offenbar in Vergessenheit geraten ist.
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