#1 Christentum, Judentum und Kabbala von W.L. 17.07.2016 08:05

Die Diskussion um den Sehper Jezira gehört zum Judentum. Der Sepher Jezira, das Buch der Schöpfung zählt mit dem Sohar, Buch des Glanzes, zum zentralen Bestand der Kabbala.

Obwohl das Judentum als Religion zu sehen ist, rangiert die zu den heiligen Schriften gehörige Thora und die Kabbala als Geheimwissen und gehört zur Esoterik.
Eine genaue Datierung wird noch folgen. Jedenfalls wurde kabbalistisches Gedankengut von den Rosenkreuzern assimiliert und in der Zeit der Renaissance mit christlichem vermischt.

Als erster Vertreter eines Symkretismus zwischen Kabbala und Christentum gilt Giovanni Pico della Mirandola (15. Jahrhundert), aber ebenso Autoren wie Heinrich Khunrath, Abraham von Frankenberg (Erster Böhme Biograph) https://de.wikipedia.org/wiki/Christliche_Kabbala#Geschichte, haben die "geheimen Giguren der Rosenkreuzer" mitgestaltet, in denen der Name Jehovah mit Jehischua(Jesus) auf folgende Weise Vereint wurde:



Im Bild oben ist das erste Grabkreuz Jakob Böhmes zu sehen.
Siehe auch, das Grab Jakob Böhmes: Jakob Böhme, kurze Vita, seine Wirkungsstätte, seine Erleuchtung

Oben in der Kreuzmitte sind fünf hebräische Lettern zu sehen. Im Kreis gelesen ergeben die Lettern, oben begonnen, Jod-He-Wav-He, den hebräischen Namen Jehovah, der den Juden so heilig war, dass er niemals ausgeprochen werden durfte. In der Mitte ist der hebräische Buchstabe Schin zu lesen. Fügt man das Schin in die Mitte des Jehovah Namens ein, so ließt man Jod-He-Schin-Wav-He (Jehoschua), der Name Jesu.

Die vier Lettern (INRI), die über Jesu Kreuz angeschlagen waren, wurden von den Interpreten dieser Lesart als die vier Anfangsbuchstaben der vier Worte Jam, Nour, Ruach und Jabeschah gelesen, was die vier hebräischen Namen der Elemente, Wasser, Feuer, Luft und Erde sind. So wurde Christus zum Lebensfeuer (hebr. Schin), das in die Mitte der vier Elemente eintritt und diese vergeisitgt und belebt.

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