#1 Die Flüchtlingskrise geht weiter von W.L. 30.07.2016 22:18

AKTUELLE FLÜCHTLINGSZAHLEN 2016: MEHR ALS 222.264 NEUE FLÜCHTLINGE SEIT JAHRESBEGINN
http://www.fluechtlingskrise.info/fluechtlinge/index.php

200.000 Menschen pro Jahr
Statistisches Bundesamt rechnet mit dauerhaft hoher Zuwanderung
25.02.2017


Flüchtlingskrise in Deutschland 2017
Januar 14.476
Februar 14.289
Januar und Februar 8758 unerlaubte Einreisen
Das macht zusammen in den ersten beiden Monaten 2017, 37.523, auf das Jahr hochgerechnet ca. 225.000

Nicht das Schrumpfen der Bevölkerung ist das Problem, bei dauerhaft sprudelnden Steuereinnahmen und Exportrekorden, sondern dass jedes Jahr 200.000 Flüchtlinge ins Land kommen, von denen etwa die Hälfte abgelehnt wird und dennoch hier bleibt und die andere Hälfte dauerhaft arbeitslos ist, weil es sich um schlecht oder nicht ausgebildete Menschen oder vielfach um Analphabeten handelt, die zu uns kommen. Gut ausgebildete verlassen das Land.

Nicht Zuwanderung ist das Problem, sondern die Flut wachsender Sozialleistungen, die wir uns systematisch importieren. Von Asyl kann nicht die Rede sein, denn jeder der kommt, bleibt auch. Abschiebungen sind die Ausnahme. Das ist unkontrollierte Einwanderung und nicht Asyl. Derzeit gibt es 240.000 abgelehnte Asylbewerber und es werden jedes Jahr um einige zehntausend mehr werden.

Ex Innenminister Otto Schily am Mo, 12. Juni 2017
Es kommt immer noch eine Viertelmillion
Die Probleme seien immer noch nicht gelöst. Entgegen der bei Medien, Politik und in der Bevölkerung verbreiteten Meinung, die Flüchtlingskrise sei Vergangenheit, weist Schily darauf hin: „Vor einem Jahr hat man sich aufgeregt über eine Million. Dass immer noch eine Viertelmillion kommt, scheint niemanden mehr aufzuregen. Aber nun sehen wir die Vorgänge im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und merken, wie unkontrolliert diese Migration stattfindet.“

#2 RE: Die Flüchtlingskrise geht weiter von W.L. 03.09.2017 19:49

Ich habe heute in den Nachrichten Tagesschau24.de gehört, es habe im ersten Halbjahr 2017 lediglich 24.000 illegale Grenzübertritte gegeben.

Wenn ein Flüchtling keinen Asylantrag stellt, ist er ein illegal Einreisender. Das tun die Wenigsten, das ist der Witz dabei. Hier werden Nachrichten im Stil von Hütchenspielern vorgetragen. Wer nicht aufpasst, weiß am Ende nicht mehr, was wahr ist.

Hier ist der offizielle Link zum zur Statistik des Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)

Hier sind die Zahlen aus der Originaltabelle des BAMF



Die unterste Zeile weist die Asylanträge für das 1. Halbjahr 2017 aus. Es wurden über 100.000 Asylanträge gestellt. Zusätzlich ca. 10.000 Folgeanträge. Es kamen in 2015/16 1,2 Millionen und nicht 890.000, wie de Maizière verkündet hatte. Sie können das in o.a. Statistik einsehen.



Die drei zahlenstärksten Herkunftsländer sind Syrien (23.599), Irak (10.044), Afghanistan (9626).

Schwarzafrika stellt mit 15700 Anträgen die stärkste Gruppe. Woher kamen sie, wenn Italien sie alle aufnimmt? Sie sickern sukzessive nach Deutschland durch.

Aus der gebeutelten Türkei kamen bereits 2989 Personen. Das ist allerdings wenig problematisch, da es sich i.d.R. um gut ausgebildete Fachkräfte handelt.

Geht man von dieser Rate aus so sind es
bis Ende 2017 200.000 Flüchtlinge.


Stellen von Ihnen wie jetzt die Syrer (340.000) einen Antag auf Familiennachzug so darf man die Zahl mit 3,7 Multiplizieren (Die Vertilität für Syrein beträgt 2,7 Kinder je Familie + eine Frau = 3,7)

340.000 x 3,7 = 1,258 Millionen.

Zu den 340.000 Männern kommen 1,258 Millionen hinzu, das sind ca. 1,6 Millionen Menschen. Aus 340.000 wurden 1,6 Millionen.
Das ist der Faktor 4,7

Es kamen in 2015 ca. eine Million. Es ziehen davon ca. 340.000 Familien nach, das ist rund ein Drittel. Aus diesem Drittel wurden dann 1,6 Millionen.

Wir dürfen also den Faktor 1,6 ansetzen, wenn wir von Flüchtlingszahlen sprechen.

Wenn also pro Jahr 200.000 kommen, so sind das im Endzustand 200.000 x 1,6 = 320.000 Pro Jahr.

Es kommen also - wenn man die Zahlen für 1. Hj 2017 ansetzt - binnen drei Jahren eine Million, wenn man den Familiennachzug mit einkalkuliert.

Wer davon spricht, die Flüchtlingskrise sei vorbei, der lügt.

Wir sitzen auf einem Pulverfass, das jedes Jahr größer wird. Denn die Kosten für Versorgung, Sprachkurse und Ausbildung belaufen sich auf dreistellige Milliardenbeträge. Die Zahl der im Arbeitsmarkt vermittelbaren Flüchtlinge ist verschwindend gering, die Krimminalität extrem hoch.


Diese Zahlen werden verheimlicht, denn sie würden Frau Merkels Wahlkampf empfindlich stören.

Frau Merkel wirbt mit dem Slogan: "Für eine Land, in dem wir gut und gerne leben" und verteilt damit ihre Familienpackung Valium für uns.


Lesen Sie dazu: Sozialstaat oder Einwanderung, beides geht nicht Von Henryk M. Broder | Veröffentlicht am 16.06.2017

Wir machen uns mit der Politik von Frau Merkel den Sozialstaat kaputt und spalten die Gesellschaft.
Professor Wolfgang Merkel: Muslime und Integration, Bassam Tibi zum Problem des Islam

Wer sich informieren will sollte sich auch das ansehen. Eine nüchterne Bilanz.

#3 RE: Die Flüchtlingskrise geht weiter von W.L. 04.09.2017 17:04

Eine Studie der Europäischen Kommission und der OECD kommt zu dem Schluss, dass es bis zu 20 Jahre dauere, ehe Flüchtlinge das Beschäftigungsniveau von Inländern erreichten.
Frankfurter Neue Presse, 20.6.2017
Jedes Jahr sinkt also die Zahl der Arbeitslosen Migranten um 1/20 (5%), es wandern aber jedes Jahr (+ Familienzuzug) 0,33 Millionen ein (siehe oben).

Das ist jedes Jahr um 33% Zuwachs (als Basis gilt eine Million Zugewanderte in 2015/16). 33% Kostenzuwachs/Jahr stehen 5% Zuwachs im Arbeitsmarkt gegenüber. Aufgrund der Ausbildung der Flüchtlinge (ca. 20% Analphabeten) sind Jobs im unteren Lohnniveau zu erwarten.

Diese Rechnung lässt die jährlichen Kosten von 25 Milliarden auf jährlich 133 Milliarden bis zum Jahr 2037 abwachsen. Die Rechnung geht nicht auf. Sie lässt erwarten, dass die Sozialleistungen abgebaut, die Steuern und Abgaben auf ein Niveau steigen werden, welches zur Abwanderung gut ausgebildeter junger Menschen führen wird.
Warum die Besten Deutschland verlassen
Dies lässt die Steuern und Abgaben noch stärker ansteigen.

Brauchen wir arabisch sprechende Muslime für den Arbeitsmarkt? Wir leben in einem europäischen Wirtschaftsraum von 500 Millionen Menschen in Freizügigkeit. Wozu brauchen wir nicht oder schlecht ausgebildete arabisch sprechende Muslime?

Um das christliche Ideal der Nächsenliebe in reales Handeln umzusetzen, ist der Sozialstaat (die Solidargemeinschaft) das einzig geeignete Mittel. Ist es christlich, diesen Sozialstaat zu ruinieren oder ist es verantwortungslos und unchristlich?

#4 RE: Die Flüchtlingskrise geht weiter von W.L. 21.09.2017 12:15

Bestätigung der Zahlen in der Augsburger Allgemeinen
"In den ersten acht Monaten dieses Jahres hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 134.935 Erstanträge auf Asyl entgegengenommen. Im Vergleichszeitraum 2016 waren es 564.506 – ein Rückgang um 76 Prozent...."

Es ist zwar richtig, dass die Zahlen im Jahreszeitraum 2017 gegenüber 2016 abgenommen haben, jedoch blieben sie seit 2. Quartal 2016 konstant.
BKA interner Bericht über "Die Kernaussagen informieren über die Entwicklungen und Auswirkungen des Zustroms von Flüchtlingen und Asylbegehrenden auf die Kriminalitätslage in Deutschland."
Dieser BKA-Bericht enthält folgende Grafik, die zeigt, dass die Flüchtlingszahlen seit 2. Quartal 2016 konstant geblieben sind.


Es wird der Eindruck erweckt, dass die Flüchtlingszahlen rückgängig sind und sogar um 76%. Hier wurde der falsche Zeitraum angesetzt und es ist daher eine klassische Falschaussage.
Wir haben seit 2. Quartal 2016 konstant ca. 15.000 - 16.000 Zuwanderer, die um Asyl nachsuchen.
"In den ersten acht Monaten dieses Jahres hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 134.935 Erstanträge auf Asyl entgegengenommen"
Das sind je Monat 16.866, für das Jahr 2017 202.400
Diese Zahl von ca. 200.000 pro Jahr müssen wir ansetzen, das wissen wir seit dem 2. Quartal 2016, siehe oben. Alles Andere wäre Kaffeesatzleserei.

200.000 ist nicht viel? Nach Familienzuzug wie oben kalkuliert sind es 333.000 und in drei Jahren eine weitere Million. Wollen wir das? Können wir das verkraften. Wir nehmen einmal an, es geht so weiter und wir haben in 9 Jahren drei weitere Millionen im Land. Das wäre nicht nur der Super-GAU für unseren Sozialstaat, sondern auch der Super-GAU für die Städte, in denen die Kriminalität schon jetzt exorbitant angewachsen ist.

Das wird entweder verschwiegen oder in verantwortungsloser Weise, wie z.B. in der Augsburger Allgemeinen, falsch dargestellt. Falschdarstellung, aus Unwissenheit oder absichtlich? Lügenpresse?

#5 RE: Die Flüchtlingskrise geht weiter von W.L. 06.10.2017 18:37

Ich habe eine zusätzliche Scala für die Grafik des EASY-Erfassungssystems eingezogen.



Auch in diesem System sind es 50.000 neue Asylbewerber pro Quartal, also 200.000 pro Jahr. Die Zahlen sind stabil seit dem 2. Q. 2017.

Ab 2018 gilt: 390.000 Syrer dürfen Familien nachholen

Die Fertilität(Statistische durchschnittliche Kinderzahl) für Syrien liegt bei 2,77.
Diese Statistik gibt eine Fertilität für Syrien von 3,0 an.

Wir rechnen mit 2,77 Kindern im statistischen Mittel. Die Kernfamilie, das sind Kinder + Frau, also 3,77. Als Faktor 4,77. Aus 390.000 Syrern werden ca. 1,8 Millionen.

Soweit der Familiennachzug von 390.000 Syrern.

Rechnet man anteilig von 1,2 Millionen Flüchtlingen, die zu uns kamen, 390.000, die Familiennachzug beantragen dürfen, also 16,67%, die Familien nachholen. So werden aus jährlich 200.000 (33000 x 4,77 = 160.000 + 166.000), 326.000.

Nach drei Jahren haben wir im Endausbau rund eine weitere Million Flüchtlinge im Land. Das wird 2019 bereits der Fall sein. Natürlich wird das im Rahmen der Verwaltung in die Länge gezogen und durch die Medien, wie bisher unterschlagen.

In einem Zeitraum von neun Jahren liegen wir bei zusätzlich drei weiteren Millionen Flüchtlingen. Diese Zahlen liegen auf dem Tisch. Dass unser Sozialsystem diese Zahl nicht ohne Schaden zu nehmen überleben wird, dürfte jedem klar sein.

Diese Belastungen summieren sich über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten betrachtet auf 398 Milliarden Euro, wenn die Flüchtlinge erst in 20 Jahren voll in den Arbeitsmarkt integriert sind und nur die Leistungskraft von Einheimischen mit einer geringen Qualifikation erreichen. In diesem Fall reichen die von den Migranten entrichteten Steuern und Abgaben nicht aus, um die zusätzlichen Ausgaben für Transferleistungen wie Kindergeld oder die Bereitstellung der staatlichen Infrastruktur zu finanzieren.
Flüchtlinge kosten bis zu 400 Milliarden Euro, Die Zeit vom 27. April 2016

Diese Zahlen beziehen sich auf 1,2 Millionen Flüchtlinge, die 2015/2016 kamen. der Familiennachzug (1,8 Millionem Menschen) erfordert noch einmal ca. 400 Milliarden. Nicht eingerechnet ist eine weitere Million binnen drei weiteren Jahren. Man darf die Zahl von 400 Milliarden Euro für eine Periode von drei Jahren ansetzen. Das sind bis zum Jahr 2027 zusätzich ca. 1,2 Billionen Euro.

Es grüßt Alois Irlmaier.

#6 RE: Die Flüchtlingskrise geht weiter von W.L. 12.10.2017 15:38

Einem Artikel der Welt zufolge kamen in 2017 15.000 Migranten pro Monat. Die Hochrechnung lautet 180.000 in 2017.
Woher die Welt diese Zahl hat, wenn das EAYS-System 50.000 pro Quartal, das BAMF im ersten Halbjahr 101.000 Anträge bescheinigt (siehe oben), ist mir schleierhaft.

Wir nehmen die Zahlen der Welt, 180.000 in 2017.
Davon so schreibt das Blatt, haben 60.000 Anspruch auf Familiennachzug und wir nehmen die Fertilitätsraten (mittlere statistische Kinderzahl je Frau) für Syrien zwischen 2,4 und 3,0

Dann sieht die Rechnung so aus:


Die Rechnung lässt nach dem erfolgten Familiennachzug zwischen 380.000 und 400.000 Personen erwarten.
Das bedeutet, dass binnen 2,6 und 2,4 Jahren die nächste Million voll ist.

Zwischen September 2015 und Anfang April 2016 kamen 1,2 Millionen.
Die Rate des Flüchtlingszuzugs verlangsamt sich nun, wenn der Familiennachzug kommt, von einem halben auf 2,5 bis drei Jahren.
Nach der oben angestellten Kalkulation der Kosten von 400 Milliarden für 1,2 Millionen, sind in drei Jahren Kosten von 333 Milliarden angefallen oder werden anfallen.

Ob es nun zu den "urchristlichen Werten gehört" wie Jürgen Trittin in der Welt zitiert wird, den Sozialstaat durch Zuwanderung zu zerstören, das ist eine Frage, die sich die Grünen stellen müssen. Anders gefragt: Hat jeder Flüchtling dieser Welt, sofern er es bis zur deutschen Grenze geschafft hat, das Recht am deutschen Sozialstaat zu partizipieren, zu dem er nie etwas beigetragen hat?

Derzeit ist das defakto so.

Kurzum: Der Zustrom geht so schnell vonstatten, dass die Wirtschaftsleistung der Flüchtlinge selbst dies nicht im Mindesten auffangen wird. Die Grünen fahren den deutschen Sozialstaat mit Vollgas an die Wand und reklamieren dabei noch "urchristliche Werte".

Mit Göring Eckardt (abgebrochenes Theologiestudium) wurde die klerikale Umformung der Grünen vollzogen. Aus den Revoluzzern von einst entsteht nun sukzessive eine neue grüne Kirchenpartei.


Frei nach dem Motto: "Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch [auf Kosten der Seuer- und Beitragszahler] erquicken", verkündet nun der deutsche Messias :Kardinal Marx für weitgehenden Anspruch auf Familiennachzug für Flüchtlinge – und gegen Obergrenze

Kardinal Reinhard Marx zählt zu den Großverdienern unter den deutschen Bischöfen. Er kommt auf 11.500 Euro pro Monat. Miete muss er davon nicht zahlen. Der Freistaat Bayern stellt dem einflussreichen Oberhirten das Erzbischöfliche Palais kostenfrei zur Verfügung. Marx bewohnt im Palais Holnstein eine Drei-Zimmer-Wohnung (90 Quadratmeter). Das Rokokogebäude wurde für acht Millionen Euro generalsaniert. Den Löwenanteil zahlte das Land Bayern. Marx hat als Dienstwagen die Oberklasse-Limousine BMW 730i, mit Chauffeur.

Da redete Jesus zu dem Volk und zu seinen Jüngern und sprach: Auf Mose's Stuhl sitzen die Schriftgelehrten und Pharisäer. Alles nun, was sie euch sagen, daß ihr halten sollt, das haltet und tut's; aber nach ihren Werken sollt ihr nicht tun: sie sagen's wohl, und tun's nicht. Sie binden aber schwere und unerträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf den Hals; aber sie selbst wollen dieselben nicht mit einem Finger regen. Alle ihre Werke aber tun sie, daß sie von den Leuten gesehen werden. Sie machen ihre Denkzettel breit und die Säume an ihren Kleidern groß. Sie sitzen gern obenan über Tisch und in den Schulen und haben's gern, daß sie gegrüßt werden auf dem Markt und von den Menschen Rabbi genannt werden. Aber ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn einer ist euer Meister, Christus; ihr aber seid alle Brüder.
Matth 23, 1-8
AMEN

Die ersten Gettos bilden sich: Niedersachsen verbietet Flüchtlingen Zuzug nach Salzgitter,"Außergewöhnlich hohe Zuwanderung" - Wohnsitzauflage soll Lage entschärfen

Claudio Casula, 1964 als Sohn einer Deutschen und eines italienischen Gastarbeiters in Witten an der Ruhr geboren und aufgewachsen, übersiedelte 1990 nach Hamburg, wo er seitdem für verschiedene Zeitschriften als Redakteur tätig ist. Der bekennende Bibliophile reist oft und gern nach Israel und Italien und betreibt seit einigen Jahren das palästinenserkritische Weblog „Spirit of Entebbe“.
11 amtliche Migrations-Mythen im Bullshitcheck von Claudio Casula

#7 RE: Die Flüchtlingskrise geht weiter von W.L. 04.12.2017 20:43


Afrikanische Migranten kommen jetzt per „All-inclusive-Angebot“, Die Welt, 21.11.2017

Macron: „Wenn Afrika scheitert, verlieren wir alle, weil Europa von einer Migrationswelle überrollt würde“


"Laut dem EU-Statistikamts Eurostat hat Deutschland im ersten Halbjahr 2017 357.625 Asyl-Entscheidung gefällt."
Handelsblatt vom 4.12.2017

In den 20 Uhr Nachrichten vom 4.12.2017 kam ebenso folgende Meldung


Das sind die Asylentscheidungen, also auch die aus 2016 in das Jahr 2017 übertragenen Zahlen des BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge). Jeder Flüchtling muss dort seinen Antrag stellen.

Hier die BAMF Statistik:

Danach waren es im ersten Halbjahr 2017 (unterste Zeile), 101.029 (ca. 100.000) Erstanträge und aus dem Vorjahr 257.000 Erstanträge, das ergibt die Summe von 357.000.

Das ist gemeint, wenn salopp gemeldet wird, die Flüchtlingszahlen würden eh nicht stimmen es seien ja noch viele Asylanträge aus den Vorjahren anstehend. Das ist zwar korrekt, doch man kann die genauen Zahlen mit wenig Aufwand ermitteln, was in vielen Diskussionen aus strategischen Gründen unterlassen wird, um Zahlenangaben überhaupt zu diskreditieren.

Die oben zugrunde gelegten Zahlen sind die Erstanträge aus 2017, von ca. 100.000 im ersten Halbjahr. Nicht die Erstanträge aus den Vorjahren, die erst in 2017 zum Abschluss kamen.

#8 RE: Die Flüchtlingskrise geht weiter von W.L. 06.12.2017 12:11

Kosten der Flüchtlingskrise – Eine Hochrechnung kommt auf 43,1 Mrd. Euro für 2017
Es gibt kaum konkrete Zahlen über die Kosten der Flüchtlingskrise. Eine Hochrechnung kommt für 2017 auf 43,1 Mrd. Euro (14,4 % der Staatsausgaben). Das ist etwa so viel wie der Gesundheitsetat und die Ausgaben des Familien- und des Verkehrsministeriums zusammen. Prof. Raffelhüschen rechnet sogar mit 75 Mrd Euro pro Jahr (bei einer Million Flüchtlingen) - das entspricht 25,07 % aller Staatsausgaben Deutschlands.


Gesamtüberblick ---------------------------------in Euro
Kommunen--------------------------------------12.600.000.000
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge----4.800.000.000
Hartz IV------------------------------------------10.000.000.000
Gesundheitskassen------------------------------2.300.000.000
Sicherheit / Rechtsschutz----------------------9.000.000.000
Erstaufnahmeeinrichtungen, JVA, Polizei----4.450.000.000
---------------------------------Summe---------43.150.000.000
...
Er schreibt: „43 Mrd. €, das sind pro Einwohner 530 €, pro versicherungspflichtigen Vollbeschäftigten ungefähr 1.500 € pro Jahr.
...
Prof. Bernd Raffelhüschen (Finanzwissenschaftler Universität Freiburg) berechnete: „dass eine Million Flüchtlinge den deutschen Staat per saldo und auf die Dauer 450 Mrd. Euro kosten würden, also 450 000 Euro pro Kopf. Dabei unterstellt er, dass sie nach sechs Jahren so integriert würden, wie es die bislang schon in Deutschland anwesenden Altmigranten im Durchschnitt sind.“
...
Nach Bernd Raffelhüschen ergeben sich somit 75 Mrd Euro pro Jahr – bei einer Million Flüchtlingen (Quelle: „Zur fiskalischen Dividende der Flüchtlingskrise: Eine Generationenbilanz“, Raffelhüschen, B. und S. Moog, ifo Schnelldienst, 69(4), 24-29).

Epochtimes vom 8. November 2016


An obiger Aufstellung der Epoch Times kann man sehen, wie die Kosten verteilt sind, sodass der Bürger kaum bemerkt was sich abspielt. Ein Beispiel ist der Posten: Gesundheitskassen, 2,3 Milliarden €. Diese Kosten werden dem Gesundheitsfonds entnommen (Siehe dort: Das Phänomen AfD (2)). Darin befinden sich derzeit 10 Milliarden. Bis dieses Polster, das die Kassen eigentlich für den demografischen Einbruch absichern sollte, aufgebraucht ist, muss die Bürgerversicherung kommen. Sie bietet weitere verdeckte Möglichkeiten, Geld zu ak­qui­rie­ren, ohne dass der "Bürger" es bemerkt.

Unverdeckte Posten sind lediglich
Hartz IV------------------------------------------10.000.000.000
Kommunen--------------------------------------12.600.000.000

Das sind die 22 Milliarden, mit denen ich (siehe oben) gerechnet hatte. Die lassen sich schlecht verstecken. Der Rest fließt in Institutionen, die wegen den Flüchtlingen vermehrt tätig werden mussten. So etwa Polizei und Innere Sicherheit, die nach der Flüchtlingskrise mit geschwellter Brust personell und technisch hochgerüstet wurden, ohne dass der Bürger darüber informiert wurde, dass dies der Flüchtlingskrise zu danken war.

Es gibt zwei Szenarien, wie diese Kosten eingetrieben werden können:
A) Die PKW Maut: die ist zunächst kostenfrei. Wir werden in den kommenden Jahren erleben, dass zunächst gerginge, dann vermehrt Kosten per PKW Maut eingetrieben werden.
B) Die Bürgerversicherung: Ein komplexes Gebilde, das es z.B. über die Bemessungsgrenzen erlaubt unbegrenzt auf den Versicherten zuzugreifen.

Bei einer weiteren Einwanderung von 200.000 pro Jahr (Nachweise, siehe oben), wird es eher früher als später - ich nehme an binnen zehn Jahren, dann werden zwei weitere Millionen Einwanderer im Land sein - zu einer unzumutbaren Steuerbelastung kommen. Die wird sich vermutlich durch Abwanderung gut ausgebildeter Kräfte verschärfen. Es wird zu einem Kollaps kommen.
Da nach zwei Jahren erst ca. 1% der Flüchtlinge in Arbeit (Geringverdienste) sind, kann eine Entlastung durch Zuwanderung kaum wirken.

Werden sich Linke, Grüne, SPD und Teile der Union darin einig, den Familiennachzug zu gewähren, wird das die Kosten wesentlich schneller in die Höhe treiben. Die Anreize für eine Übersiedlung nach Deutschland werden sich positiv entwickeln und die Zahl der Zuwanderer wird steigen.

Dieser Entwicklung kann man derzeit nur - entspannt - zusehen. Deutschland bewegt sich mit sicherem Schritt in eine Katastrophe. Überdies fordert Deutschland empört in der EU, dass es andere Länder nachmachen sollen. Grotesk!

Diese Generation wird die bittere Lektion lernen, dass unbegrenzte Hilfe die eigene Existenz ruiniert. Die folgende Generation wird mit dem Scherbenhaufen Europa leben müssen, in dem sich Reiche in ihren Villen einmauern und durch Wachdienste absichern, ihre Kinder in Privatschulen geben bzw. ganz weg ziehen. Vorbilder sehen wir heute etwa in Südamerika. Der Wandel hat bereits begonnen, er kommt schleichend.

#9 RE: Die Flüchtlingskrise geht weiter von W.L. 15.01.2018 12:06

Auszug aus einem Gespräch auf der Seite des Ex Ifo-Chefs Hans Werner Sinn

Merkel leidet an Realitätsverlust

"Seit zwölf Jahren prägt Angela Merkel das Land. Ihre Entscheidungen haben Gewissheiten infrage gestellt, ihr Stil hat die bundesdeutsche Politik verändert. Ein Gespräch mit Peter Gauweiler, Heinz Hermann Thiele und Hans-Werner Sinn.

Handelsblatt, 20. Dezember 2017, S. 5-8

Allein 2017 sind wieder knapp 200 000 Flüchtlinge ins Land gekommen, auch weil die globalen Flüchtlingsströme nicht zur Ruhe gekommen sind. Macht die Kanzlerin so weiter, als wäre nichts gewesen?

Sinn: Deutschland hat vermutlich mehr Flüchtlinge aufgenommen als die gesamte westliche Welt zusammen. Das war nur scheinbar humanitär, denn die Politik der offenen Tür hat viele Leute in die Boote gelockt und dort umkommen lassen. Viel besser ist es, den Menschen vor Ort zu helfen. Die deutsche Politik widersprach der deutschen Verfassung. Wer aus einem sicheren Drittland einreist, kann sich gemäß Art. 16a Grundgesetz nicht auf das Asylrecht berufen. Das Asylgesetz ist ebenfalls eindeutig. Darin steht, dass jeder, der aus einem sicheren Drittland einreist, um Schutz zu verlangen, an der Grenze zurückzuweisen ist, weil ja der andere Staat die Hilfe gewährt. Sogar noch, wenn er hinter der Grenze aufgegriffen wird. Das Gesetz gewährt keinen Ermessensspielraum, und das Ausnahmerecht der Bundesregierung ist eng beschränkt.

Gauweiler: Wir sind in einen Zustand permanenter Rechtsverletzung geraten. Es wäre deshalb mit der überparteilichen Absprache viel gewonnen, bestehende Gesetze konsequent zu vollziehen. Das deutsche Asylrecht wurde im Grundgesetz so gestaltet, dass wir eine Zahl von anerkannten Asylanten haben, die problemlos integriert werden kann. Dafür braucht es auch keine Obergrenze. Das sind Zahlen im fünfstelligen Bereich, wenn überhaupt. Wenn jetzt aber - ohne asylberechtigt zu sein - jedes Jahr weitere 200 000 Menschen neu aufgenommen werden sollen, muss jedes Jahr eine Stadt der Größe Würzburgs gebaut werden, wenn man nicht Slums will. Mit Wohnungen, Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern und allem, was eine solche Stadt braucht. Wer das kann, soll das sagen. Wir haben 2017 in Deutschland schon wieder mehr Asylantragsteller neu registriert als die anderen 27 EU-Länder zusammen. Das geht nicht.


Der Familiennachzug, von 1000 Genehmigungen pro Monat, vorerst in Übereinstimmung von CDU/CSU mit der SPD beschlossen, bringt pro Jahr zusätzlich 12.000 Familien nach Deutschland. Bei einer mittleren Fertilität (mittlere statistische Kinderzahl für Syrien wird zwischen 2,4 und 3,0 angegeben) von 2,5 für Syrien, reisen incl. Mutter 3,5 Personen je Antragsteller und Jahr ein. Das wird die laufende Migration um 25% in die Höhe treiben, denn je Antragsteller reisen 42.000 Personen ein, davon alleine ca. 30.000 Minderjährige. Das sind a 30 Kinder 1000 Schulklassen und zusätzlich 1000 benötigte Lehrer und 12.000 Wohnungen.

Bleibt die Zahl von derzeit ca. 200.000 Einreisen pro Jahr konstant, so kommen noch ca. 42.000 Personen durch den Familiennachzug hinzu, das sind dann ca. 240.000 Personen pro Jahr. Binnen vier Jahren (etwa im Februar 2021 wird dann die nächste Million Flüchtlinge im Land sein. Die Kriminalität und die Kosten werden sich dann rund verdoppelt haben. Dann also werden im Etat 44 Milliarden für Flüchtlinge verbucht werden.

Dagegen stünden die Sozialbeiträge der Flüchtlinge, die in steuerpflichtigen Arbeitsverhältnissen stehen. Nimmt man den Bericht der Welt vom 14.03.2017, so waren zu diesem Zeitpunkt, also in etwa eineinhalb Jahren, bundesweit 7000 Flüchtlinge von 1,1 Millionen in einem Beschäftigungsverhältnis. Das sind 0,6%.

Vorhersehbare Katastrophe auf dem Wohnungsmarkt: Zuwanderer vs. Einheimische

Die Flüchtlingskrise ist nicht vorbei, Cicero, 25. Dezember 2017

Absurd: Behörden melden häufiger Heimat-Reisen von Flüchtlingen, die Welt vom 15.06.2017

Angeblich gibt es das nicht:
Asyl-Gesetzgebung
"Heimaturlaub" für Flüchtlinge gibt es nicht
Eine Meldung hat für erheblichen Wirbel gesorgt: In Baden-Württemberg seien seit 2014 rund 160 Flüchtlinge zum Urlaub in die Heimat gereist. Das stimmt nicht. Flüchtlinge dürfen unter bestimmten Umständen zwar ins Ausland reisen, aber "Heimaturlaub" für Flüchtlinge gibt es nicht.

BR vom 23.08.2017
Dann ließt man aber in gleichen Artikel unten:
Offizielle statistische Erhebungen über Aus- und Wiedereinreisen von Flüchtlingen und Asylbewerbern gibt es nicht. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) erhebt diese Zahlen nicht. Auch das Bundesinnenministerium (BMI) hat keinen Überblick, wie viele Flüchtlinge davon betroffen sind, obwohl das Phänomen durchaus bekannt sei. Diese Zahlen erfassten die Länder, sagte BMI-Sprecher Johannes Dimroth. Eine BR-Anfrage beim Bayerischen Innenministerium ergab aber: Auch dort werden solche Zahlen für Bayern nicht geführt.

Wenn die Fälle nicht erfasst werden, wie kann man dann behaupten, dass es so etwas nicht gebe? Dieser argumentativen Logik begegnet man leider immer wieder, wenn es um die das geheiligte Asylrecht geht, schaut man lieber weg. Letztlich dient es deutscher Befindlichkeiten, denn kein Land dieser Welt hat derartige Verhältnisse.

Reform der Abschieberegeln gefordert
550.000 abgelehnte Asylbewerber leben in Deutschland, Neue Osnabrückner Zeitung, 22.09.2016

#10 RE: Die Flüchtlingskrise geht weiter von W.L. 26.03.2018 09:37

1,6 Millionen Hartz-IV-Empfänger aus Nicht-EU-Staaten, Welt vom 24.03.2018

Die Kosten bleiben im Wesentlichen gleich, denn ein Flüchtling, der als solcher anerkannt wird, bekommt statt Bezüge nach Asylbewerberleistungsgesetz nun Harz IV. Die Bezüge unterscheiden sich kaum. Merkur von 22.3.2018

Einige Peanuts kommen dazu:

"Aus einem internen Bericht, aus dem vor drei Tagen die „Bild“-Zeitung zitierte, ging hervor, dass die Bundesagentur für Arbeit fast 150.000 Straf- und Bußgeldverfahren im vergangenen Jahr wegen Hartz-IV-Betrugs eingeleitet hat. Demnach ging die Zahl gegenüber 2016 zwar leicht zurück."
1,6 Millionen Hartz-IV-Empfänger aus Nicht-EU-Staaten, Welt vom 24.03.2018

Deutschland zahlt knapp 350 Millionen Euro Kindergeld ins Ausland, Merkur vom 21.03.18

Die Gesamtkosten:
Jeder Flüchtling kostet Deutschland 450.000 Euro

Kosten für Flüchtlinge insgesamt:
in 2015, 6,2 Milliarden Euro,
In 2016 22,1 Milliarden Euro
In 2017 27,6 Milliarden Euro

Quelle: Prognose der Kosten der Flüchtlingshilfe in Deutschland von 2015 bis 2017, Statista, 2018

https://twitter.com/handelsblatt/status/...src=twsrc%5Etfw
https://twitter.com/focusonline/status/9...src=twsrc%5Etfw
https://twitter.com/welt/status/97782645...src=twsrc%5Etfw
https://twitter.com/DerSPIEGEL/status/97...src=twsrc%5Etfw
https://twitter.com/DiePressecom/status/...src=twsrc%5Etfw
https://twitter.com/tagesschau/status/97...src=twsrc%5Etfw
https://twitter.com/faznet/status/977829...src=twsrc%5Etfw

Zuwanderung: Städtebund empfiehlt Kommunen notfalls Zuzugsstopp, Tichys Einblick vom 25. März 2018

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