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#1 Entwicklung von Akelei 07.09.2016 20:08

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Wenn die Erde durchgerüttelt und geschüttelt wird, frage ich mich manchmal, WOHIN sich der menschliche Anteil entwickelt.
Menschen, von denen man annimmt, sie wären spirituell weit fortgeschritten, ein einfaches meditierendes Leben führend, fernab von Mainstream oder Moden.... dem Zeitpunkt nahe, wo sie nicht mehr inkarnieren müssen, weil sie in eine andere Bewusstseinsebene aufsteigen ....?

Kontra der technischen Entwicklung auf der Erde, die sich mehr und mehr auf hoch/fein schwingende Produkte spezialisiert.
...
Was ist in diesem Zusammenhang Fortschritt?
Sich auf das Wesentlichste reduzieren können - also MENSCH SEIN in Reinkultur?
Oder ist etwa das Streben nach technischen Erungenschaften... Wissenschaft und Forschung das Ziel der Menschwerdung?
...
Ist der superintelligente und technisch am letzten Stand der Dinge TOP ausgestattete Mensch ein Ziel, dem wir hinterher hecheln sollten, weil nur so die menschliche Entwicklung voran getrieben wird? Ist DAS erstrebenswert?
...
Die Schere öffnet sich ganz schön weit... wenn ich überlege...

#2 RE: Entwicklung von W.L. 12.09.2016 18:22

Man darf nicht vergessen, dass die technische Revolution den Menschen von körperlicher Arbeit befreit hat. Das ermöglicht es uns, diese Sinnfragen zu stellen. Wohin soll das alles noch führen. Die katholische Kirche sah darin Zeichen eines kommenden Weltunterganges.

Papst Johannes der XXIII. sagte, es sei nicht das Ende, sondern der Beginn einer neuen Zeit. Ich nenne diese Zeit das Zeitalter des Wassermann, weil ich das astrologisch betrachte.

Das letzte Zeitalter der Fische brachte die Entfaltung von Religion und Kunst. In der Musik, aber auch in der bildenden Kunst wurde die Entwicklung eines ganzen Zeitalters vollendet. Dies etwa von der Renaissance an, bis ins 19. Jh.

Mit der franz. Revolution brach bereits der Vorabend ein neues Zeitalters an. Das Wassermannzeitalter. Mit der Entdeckung der Quantenphysik wurde dieses Zeitalter mit einem Paukenschlag eröffnet. Die weltanschaulichen Folgen waren erschütternd und sind bis heute nicht vollzogen. Religion, Kunst und der Adel wurde im Zuge des erwachenden Wassermannzeitalters hinweg gefegt. Die Menschen befreiten sich aus der Knechtschaft der Religion, waren aber nun führerlos. Die Technisierung erfolgte zu früh. Die Menschen konnten die Verantwortung für die globalen Folgen noch nicht wahrnehmen. Dieses Zeitalter wird noch mehrere Revolutionen und Katastrophen für uns bereit halten. Aber wir werden uns immer mehr aus den Nationalstaaten heraus zu internationalen Bewegungen und politischen Systemen hin entwickeln. Das ist typisch für die Kraftwirkungen des Wassermann. Das Ideal ist das der weltumspannenden Brüderlichkeit. Wer diese astrologischen Einflüsse kennt und beobachtet was derzeit geschieht, kann das klar sehen.

Das Individuum wird sich mehr und mehr einer allgemeinen Genialität nähern. Es werden immer mehr begabte, intelligente und schöpferische Menschen geboren. Ihnen wird die Aufgabe zufallen, dieses Zeitalter anzuleiten. Das wird nicht ohne Umwälzungen, Revolutionen und Katastrophen gehen. Diese Leiden und Schmerzen werden die Menschen durchschütteln, aufwecken und sensibilisieren für das Ideal dieser Zeit: Die Humanität

Was wir aktuell in Deutschland erleben ist ein Pendelschlag in die entgegengesetzte Richtung, nach einem Vernichtungskrieg. Wir müssen lernen zu helfen, ohne das Gemeinwesen zu zerstören. Diejenigen, die eine unbeschränkte Zuwanderung fordern, setzen den Sozialstaat aufs Spiel. Der Sozialstaat ist das Instrumentarium, mit dem wir christliche Ideale verwirklichen. Wenn wir seine Überlastung riskieren, handeln wir antichristlich. Das hat man hierzulande noch nicht verstanden. Berthold Brecht hat das in seinem Stück Der gute Mensch von Sezuan, vorweg genommen. Er hat ein Lehrstück für die Deutschen geschrieben: Der gute Mensch von Sezuan

Gleichzeitig wird dieses Zeitalter aber auch den Wahnsinn hervorbringen, auch eine Wirkung des Zeichens Wassermann. Eine innere Orientierungslosigkeit wird diejenigen befallen, die aufgrund der Zeitwirkungen entwurzelt werden. Sie haben dann keine innere Mitte mehr und werden zu Amokläufern, Terroristen und Wahnsinnigen.

Daher ist es geboten, Werte zu entwickeln die eine universelle Gültigkeit haben. Geschieht dies nicht, wird Orientierungslosigkeit, wahlloser Konsum und eine innere Leere die Folge sein. Menschen, mit konservativen Haltungen sind hier besonders gefährdet. Sie werden aus ihrer Welt zunehmend herausgerissen, entwurzelt.

Wir müssen unsere Traditionen durchforschen und ihre universellen Wurzeln freilegen. Die technische Entwicklung ist eine große Gefahr, aber auch ein Segen. Es kommt darauf an, wie wir das noch steuern können. Wenn es zur Katastrophe kommen sollte, werden wir schneller lernen, Technik maßvoll einzusetzen. Das wird aber nicht den Untergang der Menschheit bedeuten. Es wird weitergehen.

#3 RE: Entwicklung von Philolaos 12.09.2016 19:34

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W.L.: Schöne Zusammenfassung zu den Zeichen unserer Zeit. Irgendwie sehe ich das auch so, dass der satte, dekadente, sinnentleerte, Durchschnitts-Mitteleuropäer jetzt einfach mal frischen Wind von vorn bekommt, um sich auf die wesentlichen Merkmale des Menschseins zu besinnen.

#4 RE: Entwicklung von Akelei 12.09.2016 19:54

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... aber wird er erkennen und sich besinnen? - Der Mitteleuropäer?
Vielleicht nach einem herben Rückschlag...?

Mit den aktuellen "Migrationsmethoden" findet allerdings etwas anderes statt... etwas dzt. nicht Abzusehendes....
Menschen verschiedener Kulturen teilen mit: *das hier* gehört bald uns.
Wo bleibt dann die europäische Kultur? Ist sie vielleicht gar nicht erhaltenswert?.... andererseits... leben doch inzwischen viele Sinnsuchende zwischen uns, die einem Leben à la Indien den Vorzug geben... lächel...

#5 RE: Entwicklung von W.L. 12.09.2016 21:00

Ich sehe hier eher die großen Zeitströmungen, weniger das aktuelle Zeitgeschehen Deutschlands, das ich ja ausführlich kritisiert habe. In Deutschland muss man lernen dass, Allen helfen zu wollen bedeutet, vielen zu schaden. Heute kam der Armutsbericht (https://www.dkhw.de/unsere-arbeit/schwer...CFdMV0wodcTALKA) heraus. Ich denke Deutschland täte Gut daran, denen zu helfen, die sich schon lange hier befinden. Die zunehmende Spaltung der Gesellschaft zu überwinden, die Verschiebung des Kapitals von unten nach oben umzukehren.

#6 RE: Entwicklung von Akelei 12.09.2016 21:10

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Ich glaube, dass die Menschen in Sache Krisenbewältigung orientierungslos, unsicher und unwissend geworden sind.
Sie verhalten sich dementsprechend.
...
Der Mensch achtet vermutlich besser auf sich und auf das, was er hat, - wenn er es nicht mehr so einfach bekommt, falls es "verloren" geht.
Viele Menschen kennen diese Erfahrung gar nicht mehr etwas Wesentliches, Grundsätzliches zu vermissen.... war doch in den letzten Jahrzehnten im Großen und Ganzen alles da, was man zum Leben so benötigt... Tendenz ansteigend.
Somit tritt evtl. auch so etwas wie "Verklärung" ein... es mangelt an Klarheit...

#7 RE: Entwicklung von W.L. 12.09.2016 21:14

Nicht bei allen.

#8 RE: Entwicklung von Akelei 12.09.2016 21:21

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Zitat
Irgendwie sehe ich das auch so, dass der satte, dekadente, sinnentleerte, Durchschnitts-Mitteleuropäer jetzt einfach mal frischen Wind von vorn bekommt, um sich auf die wesentlichen Merkmale des Menschseins zu besinnen.


... hat mich inspiriert... ;-).
Fallen mir einige lebendige Beispiele ein.... - und mal ehrlich... - wenn ich an mich selbst denke... das wirklich Lebensnotwenige ist inzwischen rund um die Uhr zu kriegen - für wenig Geld.
Zur Besinnung hilft mir der Weg in die Natur. Dort finde ich die Einfachheit... und kann so etwas wie Demut empfinden. Zu schätzen, was die Natur gibt. Und wieder mal zu erkennen, wie wenig Mensch eigentlich benötigt.
Im Supermarkt wird ins Regal gegriffen und das Beste ist noch nicht gut genug... Lachs muss mit Lachs umwickelt sein, dass er als Lachs durchgeht.... geschenkt ist noch zu teuer... - das geht in die falsche Richtung...

#9 RE: Entwicklung von Akelei 15.09.2016 21:32

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.... und dann ergreift mich das Thema...
es macht mich betroffen... ich mache mir Gedanken... rege mich auf... gehe in eine innere Kampfhaltung... - wogegen eigentlich??
...
inne halten
...
Vielleicht ist es an der Zeit, dass sich die "weiße Rasse" allmählich von diesem Erdenball verabschiedet.
Einerseits rationalisiert sie sich selbst weg... andererseits wird das, was sie hinterlassen würde bestimmt jemand übernehmen...
so nebenbei bemerkt: angerichtet hat sie eh mehr als genug...
flugs
quasi...
...
Beobachterrolle würde tatsächlich ausreichen... während ich beginne zu entschwinden...
...
Seit Jahren sage ich mir: ich möchte nicht mehr hier her kommen. Ich möchte in diesem Leben alles erledigt haben.
Wer weiß... vielleicht bin ich auf einem guten Weg....?

#10 RE: Entwicklung von W.L. 16.09.2016 11:00

Du sprichst die Reinkarnation an. Das Thema war in den 70ern hochaktuell. Heute diskutiert man nicht mehr drüber. Dennoch erscheint mir die Reinkarnation die einzig plausible Antwort auf die Ungleichheit der Geburt. Der Gott der Katholiken ist nicht besser als ein Wüstenfürst. Einmal lässt er den Menschen als klug, einmal als dumm, einmal als reich einmal als arm zur Welt kommen und warum? Weil es ihm so gefällt!
Das war für mich der Grund eine sinnvollere Antwort zu suchen. Die liegt in der Reinkarnation, der Wiedergeburt. Wobei böse Zungen wieder behaupten, dass die Hindus glauben, ein Mensch komme einmal als Tier, einmal als Pflanze und einmal als Mensch zur Welt. Das ist natürlich falsch. Auch die Hindus glauben daran, dass der Verdienst in diesem Leben die Geburt im nächsten bestimmt. Diese These fügt sich perfekt in eine evolutionäre Entwicklung, die nun auf einer feinstofflichen Ebene stattfindet. Die physische Evolution ist davon nur ein Abbild.
Insofern ist es nicht fatum, sondern dein Entwicklungszustand, deine Natur, die bewirkt wiedergeboren zu werden. Die Theosophen sagen, es sei der Durst nach Existenz.

Dabei erinnere ich mich an eine Begebenheit. Ich entdeckte ein Vogelnest in einer Dachrinne. Tage später hörte ich an einem sonnigen Morgen die Jungen. Am Morgen darauf war das Nest vom Marder geplündert worden. Dieses scheinbar grausame und sinnlose Spiel wiederholte sich ganze drei mal. Seither weiß ich, der Durst nach Existenz ist stärker als die Launen unseres Gemütes. Das ist schlicht anzuerkennen.

Die weiße Rasse - ein schwieriger Begriff - hat eine Entwicklung vollzogen und die ist nicht frei von Schuld. Ich sehe Europa als den ältesten Kontinent der Erde an und den am weitest entwickelten. In Stichworten: Religionskriege, Säkularisation, Religionskritik, Aufklärung, Nationalstaaten, wieder Krieg, Demokratisierung, Frauenrechte, sexuelle Revolution und Gleichberechtigung ...
Diese Entwicklung fehlt in allen Ländern, ausgenommen in den USA. Exemplarisch deutlich wird es, wenn man als Frau in andere Länder reist. Das wirft aber lediglich ein Schlaglicht auf diese Entwicklung. Natürlich trägt der alte Mann mehr Schuld mit sich herum, als das Kind. Sorry, ich sehe das leider so. Dabei will ich nicht behaupten, Europa hätte den Zenit einer Entwicklung erreicht. Es gibt nach wie vor viele Probleme. Aber wo läuft es besser?

Nun kommt das Problem der Kolonialisierung und der Globalisierung (Kolonialisierung auf wirtschaftlicher Ebene) dazu. Hier besteht nach wie vor der Zugriff auf die armen Länder. Das ist falsch und muss geändert werden. Aber überall dort, wo sich der Einfluss der USA und Europas zurückbildet, brechen Konflikte auf, die Europa lange schon überwunden hatte. Der Syrienkrieg z.B. ist nicht ein Krieg, den die USA oder Russland führen, es ist ein Krieg der Sunniten gegen die Schiiten, ausgelöst durch den arabischen Frühling. Der Arabische Frühling ist eine Wiederholung der Revolutionen Europas. Diese Länder ziehen nach.

Besonders in Deutschland ist man schnell dabei, die Schuld an allem Elend dieser Welt den Deutschen und oder den "Weißen" zuzuweisen. Dieses Schuldbewusstsein ist aber ein speziell deutsches Problem. Geh mal nach Frankreich, England, Italien, Schweden, wohin auch immer und du wirst nur ungläubiges Staunen ernten. Die Deutschen sind schon eine "Sonderklasse" von Menschen und ich meine das durchaus ironisch. Drum wollen wir ja am liebsten die ganze Welt umarmen. Das deutsche Helfersyndrom ist derart deutlich geworden, dass wir uns inzwischen selbst abschaffen. Es wird wohl die beste Lösung sein, denn in Deutschland findet man alles toll, wenn es nur nicht deutsch ist. Alleine das Wort "deutsch", ist schon anrüchig geworden. Es besitzt eine negative Konotation. Nein, ich bin kein Nationalist, aber ich frage mich, was daran so schlimm wäre.
Mit dieser Einschätzung bin ich nicht alleine:
Die Deutschen hätten sich immer damit schwer getan, einen Weg der Besonnenheit zu gehen
„Es gibt keine moralische Pflicht zur Selbstzerstörung“
http://www.epochtimes.de/politik/deutsch...o-a1270319.html

#11 RE: Entwicklung von Akelei 16.09.2016 13:51

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Für mich wurde das Thema Reinkarnation erst in den letzten Jahren interessant... lächel.. im 70iger ist es doch erst wieder passiert ... mit mir... und ich war damit beschäftigt mich zu orientieren....:-)...
...
Das ist eine persönliche Meinung.... ja, - ich gehe davon aus, dass wir nicht nur ein einziges Mal hier sind. Das würde für mich *sowas-von-keinen-Sinn* machen, genau so wenig wie die Annahme Mancher, dass nach dem Tod *nichts-mehr-kommt*.
Wäre das Eine oder Andere tatsächlich so, ich bin überzeugt davon, die Selbstmordrate läge bei etwa 50.. und mehr Prozenten.
Über die Wiedergeburt hier und jetzt zu schreiben, das wäre zu weit abweichend.. wir können aber gerne einen eigenen Thread dazu aufmachen...
...
Hoch entwickelte Kulturen liefen auf der Erde immer Gefahr, weg gepustet zu werden... aus welchen Gründen auch immer... - vielleicht letztendich, weil sich ein Entwicklungsgrad erfüllt hat? - Vielleicht muss man, um solche Dinge auch nur irgendwie begreifen zu können wirklich den Horizont weiten... -
Der "Weiße" hat mit und durch seine Entwicklung bis dato sehr viel Leid und Ruin über Naturvölker gebracht - das laste ich ihm verm. noch am meisten an.
In diesen Dingen haben sie Unschuld mit Füßen getreten... und das zig-fach... - Was sich die Weißen innerhalb ihrer Rasse zugefügt haben, steht für mich auf einem anderen Blatt... - das würde ich eher als Entwicklung betrachten.. im positiven wie im negativen Sinn.
Vielleicht sind Weiße mit einer Extraportion Wille ausgestattet?.. Es gibt diesbezüglich die wildesten Spekulationen.. Schulter zucken...
...
Warum es zum Syrienkrieg kam? - Syrer sagen mir immer wieder, dass maßgeblich daran das Internet mit verantwortlich war.
Tschetschenen erzählten mir eben, dass sie davon ausgehen, dass es binnen der nächsten Jahre in Russland "krachen" wird - auch hier meinen sie, dass ein gewaltiger Motor das Internet sei. - Die INFORMATION. Sehen, hören und lesen können - zu jeder Zeit.. rund um die Uhr... zu allen möglichen und unmöglichen Themen. Sich austauschen können... vergleichen...
Arme "Hunde" aus Tschetschenien, denen hohe Steuerlasten aufgebürdet werden (nur, um mal ein Beispiel zu nennen) können nach dem Blick auf ihr Konto im Internet sehen, wohin ihr Geld geht und wer es verprasst....
Ähnlich wie in Syrien, wo es den Menschen schlicht nicht mehr genügte, von Assad zugelabert zu werden - nämlich nur und ausschließlich von ihm und seinem Fernsehsender...
Vernetzung ist für mich ein zentrales Thema geworden, wenn ich - wie du es schreibst - aufbrechende Konflikte beobachte.
Und nach den genannten Ländereien warten andere, die sich aus Diktaturen lösen wollen... China oder Indien könnten z.B. auch nicht unbedingt übersehbare Brocken werden, wenn die erst mal aufwachen und losmarschieren... - Milliardenvölker im Computerzeitalter zu lenken ist kein Kinderspiel mehr...
...
Wie ich das mit den Deutschen erlebe, kann ich dir eigentlich nur energetisch erklären.... umso tiefer und weiter ich mich in dieses Land bewege, desto düsterer und schwerer wird für mich die Stimmung... da hängt für mich ne richtige Glocke drüber. Die Menschen disziplinieren sich ganz stark und haben in meinen Augen kein rechtes Maß gefunden, mit Frustration und Toleranzen umzugehen, weil sie permanent schon von Kindesbeinen an unterdrückt werden:

"Guten Morgen Frau Kniesebein!" - begrüßt 3jährige Eva stets korrekt ihre Kindergartenpädagogin, wenn sie den Kindergarten betritt.

Ich habe mir mit weit geöffneten Augen sagen lassen, dass dies aber GAR NICHT anders akzeptiert werden würde. Zum Beispiel ein "Hallo Katharina...!" in "per Du"
....
3 Jahre alt................Manno.......... worum geht´s denn ?
Toleranzen mit den eigenen Gefühlen entwickeln können... Distanzen zum persönlichen Schutz und zum Herauskehren den eigenen Wichtigkeit aufbauen
Kann mir das mal jemand erklären? Ich verstehe nämlich nicht was da in den Köpfen der Deutschen vor sich geht...
(Bei uns wiehert der Amtsschimmel - das ist auch ne ganz schöne Last, - aber das verstehe ich zumindest.. ;-) ).
Warum brauchen Deutsche so viel Halt?

#12 RE: Entwicklung von W.L. 16.09.2016 14:19

Von welchem Deutschland sprechen wir?
"So hatten laut dem Statistischen Bundesamt im Jahr 2010 bereits mehr als ein Fünftel der hier lebenden Menschen einen Migrationshintergrund."
Das Problem ist:
"Laut dem Statistischen Bundesamt hatten im Jahr 2010 etwa 20 Prozent der Migranten keinen allgemeinen Schulabschluss, während dieser Wert bei den deutschstämmigen Bundesbürgern nur 2,6 Prozent betrug.
...
Betrachtet man die Zahlen zum Thema Berufsabschluss, so fehlt ein solcher rund 44 Prozent der Menschen mit ausländischer Herkunft; bei Bürgern ohne Migrationshintergrund sind es etwa 20 Prozent.
...
So ist es kaum erstaunlich, dass Menschen mit ausländischer Herkunft im Alter von 25 bis 65 Jahren fast doppelt so häufig erwerbslos sind wie deutschstämmige."

http://www.planet-wissen.de/geschichte/d...land/index.html

Wenn man fünf mal verschiedene Kindergärten besucht, trifft man statistisch gesehen einmal auf eine/einen Nicht-Deutsche(n).
Wenn ich mir ansehe, wie Kinder in den Schulen das Lernklima zugunsten von mediengestörten Kindern umdrehen, wird ein ganz anderes Bild sichtbar. Ohnmächtige Lehrer, gegen Eltern, die ihre gestörten Sprösslinge mit Klauen, Zähnen und Anwälten verteidigen und rechtfertigen. Ich denke da hat jeder seine eigenen Erfahrungen.

http://www.planet-wissen.de/video-wie-wi...h-sind-100.html

"Ca. 20 % glauben, Steine hätten Heilkraft oder sie haben früher schon einmal gelebt". Statistisch gesehen ist das "esoterisches Gedankengut", wobei mir egal ist, ob Steine heilen, weil ich gesund bin, aber ich glaube, dass wir wiedergeboren werden. Somit gehöre ich zu den 20 % der Deutschen, die esoterisches Gedankengut hegen.

#13 RE: Entwicklung von Akelei 16.09.2016 15:40

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Welche Werte, meinst du, werden den durchschnittlich Deutschen während der Erziehung vermittelt?
... Das meinte ich eigentlich...

#14 RE: Entwicklung von W.L. 16.09.2016 15:44

Keine mehr, außer sich mit Ellenbogen durchzusetzen. Bestenfalls viel Geld verdienen.
Wir haben keine Werte mehr. Das wurde ja mit der Flüchtlingskrise deutlich. Unsere Werte müssen wir uns im Grundgesetz zusammensuchen, ein Witz eigentlich.

#15 RE: Entwicklung von Akelei 16.09.2016 15:46

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Also... mir, und vielen meiner Generation wurde vermittelt:
" Benimm dich, - denn sieh nur, was die anderen dazu sagen...!"
" Sei nicht laut und falle nicht auf!"
" Iss dein Essen auf!" (egal ob es dir schmeckt oder du satt bist.. iss!)
" Beim Sprechtag glaube ich eher dem Lehrer als dir!"
" Wenn du nicht lernst, wirst du Putzfrau!"
" Grüße!"
" Steige nicht zu Fremden in den Wagen!"
.... sowas prägt...

Was prägt(e) den durchschnittlich Deutschen?

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