#1 Türken in Deutschland und "ihr" Referendum von W.L. 12.03.2017 16:43

Es gibt in Deutschland ca. 3 Millionen Türken. D.h. solche, die einen türkischen Pass haben, überwiegend in der dritten Generation hier leben.

Ein Artikel vom 1. Januar 2005 bei "Emma"
Im November wurde in Berlin wieder eine von ihnen vom eigenen Ehemann ermordet, weil sie einen Schritt in die Welt tun wollte. Die Deutsch-Türkin Necla Kelek enthüllt, dass mindestens jede zweite Türkin in Deutschland in einer Zwangsehe gehalten wird. Und niemand protestiert.

Türkei – ZYNISCHES RECHT …nicht strafbar, wenn der Vergewaltiger das Opfer heiratet!

Zwangsheirat im Islam: Wenn man muss, und man will nicht

Diese Artikel zeigen, dass man in Deutschland sehr konsequent dabei bleibt, diese Missstände zu ignorieren. Diese Missstände wurden im Ausspruch: Der Islam gehört zu Deutschland" zu allem Überfluss pro aktiv ignoriert. Das geschieht in Deutschland seit Jahrzehnten.

Die aktuelle Diskussion um die Türken in Deutschland, von denen man schätzt, dass ca. 60% für das Verfassungsreferendum stimmen werden, ist kein Konflikt zwischen Deutschland und der Türkei, sondern es ist das Aufflammen eines lange schwelenden Kulturkampfes, den man seit Jahrzehnten zu ignorieren versucht.

Dieser Konflikt ist nicht nur ein Konflikt zwischen politischen Systemen, sondern zwischen einer rückständigen und einer modernen Lebensweise, die aktuell in der Tagespolitik sichtbar wird.

Jeder vierte Deutsche hat Migrationshintergrund, fühlt sich aber in Deutschland zuhause und damit als Deutscher. Nicht so die in Deutschland lebenden Türken. Wenn sich Einwanderer, in der dritten Generationen noch nicht heimisch fühlen, so hat dies einen bestimmten Grund. Es sind nicht die Türken, die sich Deutschland nicht zugehörig fühlen, sondern die muslimischen Türken.

Professor Wolfgang Merkel: Muslime und Integration
Ein Staat, zwei Welten? Doku ZDF-Zoom

Die Türkei mutiert nicht zu einer Diktatur, sondern zu einem Kalifat mit imperialem Anspruch. Die Türkei benötigt keine Waffen um Europa zu erpressen, es genügt die Drohung Flüchtlinge zu entsenden.

Warum gehen islamische Türken nicht in die Türkei? Weil sie hoffen zumindest Teile deutscher Großstädte okkupieren zu können, was in Teilen bereits umgesetzt ist: Beamte warnen vor „No-go-Areas“Wo sogar die Polizei Angst hat: Im Ruhrgebiet wollen Banden ganze Viertel übernehmen
Daran beteiligt sind allerdings nicht nur Türken, sondern ebenso: libanesische, türkische, rumänische und bulgarische Clans.

Man stelle sich vor, die NPD würde demonstrieren, weil man den Holocaust als Völkermord bezeichnete. Am 01.06.2016 geschah eben diese, nur dass nicht die NPD, sondern die türkische Gemeinde zum Protest aufrief und dass es um die Armenienresolution ging.
Berlin-Mitte: 1500 Türken demonstrieren gegen Armenien-Resolution

Anschließend mussten türkisch stämmige Politiker unter Polizeischutz gestellt werden, weil es durch türkische Radikale zu Morddrohungen kam.
Nach Armenien-Resolution Morddrohungen gegen Cem Özdemir und Özcan Mutlu

Kaum jemand wusste, dass hinter dieser Drohung die rechtsradikale Gruppierung der Grauen Wölfe stand:
Drohungen wegen Erdogan-Gedicht: Jan Böhmermann steht unter Polizeischutz

Die Liste ist lang ...
Zu unserer Kultur des Ignorierens und weg Sehens gehört es nun mal, die immer gleichen Probleme als neu hinzustellen, sich immer wieder darüber zu wundern und darauf zu verweisen, dass irgendeine Gruppe, Partei oder Ethnie schließlich die gleichen Probleme machen würde.

Relativierung als Mittel der Beschwichtigung ist uns in Fleisch und Blut übergegangen und gehört zu den Beschwörungsritualen unserer heilen Welt einer multikulturellen Gesellschaft, die es nirgend in der Welt, außer in Deutschland gibt.

Aktuell scheint dies nicht so recht zu gelingen. Aber: "wir schaffen das!"

#2 RE: Türken in Deutschland und "ihr" Referendum von W.L. 16.03.2017 16:07

Zusammensetzung der Religionszugehörigkeit türkischstämmiger in Deutschland


Integration

Eine Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung aus dem Jahr 2009 wies diejenigen Migranten in Deutschland, die oder deren Vorfahren aus der Türkei zugewandert sind, als die mit Abstand am schlechtesten integrierte Zuwanderergruppe aus.[51] Die Bundeszentrale für politische Bildung stellte hingegen fest, dass „die türkischstämmige Bevölkerung in Deutschland […] so heterogen“ sei, „dass die Erstellung einer Integrationsbilanz für die Gruppe ‚der Türken‘ fast unmöglich“ sei.[52]*


*Die religiöse Heterogenität ist, wie man im Diagramm oben sehen kann, eher gering.

Hans-Ulrich Wehler äußerte sich mehrfach kritisch zu dem Themenbereich und bezweifelte die Integrationsbereitschaft der türkischen Einwanderer. Die „muslimische Diaspora“ sei im Prinzip nicht integrierbar. „[…] Man soll sich nicht freiwillig Sprengstoff ins Land holen.“[53] 2007 sagte er im Zusammenhang mit öffentlichen Diskussionen um die (damals geplante und 2009 begonnene) DITIB-Zentralmoschee Köln, es sei „endlich eine offenherzige Diskussion über die Stellung der deutschen Muslime zu führen“, da die DİTİB dazu neige, „sich in einer eigenen Subkultur einzuigeln und jede Assimilation zu verweigern.“[54]
Bildung

Eine Studie, die im April 2010 vorgelegt wurde, ergab: Jeder fünfte türkische Staatsbürger in Deutschland beherrscht die deutsche Sprache nur mangelhaft oder gar nicht.[55] Etliche Zuwanderer der ersten Generation haben in ihrer Heimat keine Schule besucht und hätten so ein niedriges bis niedrigstes Bildungsniveau.[56] Etwa 70 Prozent der türkischen Schüler in Berlin erreichten bestenfalls einen erweiterten Hauptschulabschluss, so dass die meisten Jugendlichen im Ausbildungsalter enorme Bildungsdefizite hätten.[57] So sind beispielsweise knapp 42 Prozent aller Türken in Berlin im erwerbsfähigen Alter arbeitslos.[57] Axel Börsch-Supan spricht in diesem Zusammenhang von einem „Bildungsnotstand“.[58] Türkeistämmige Eltern schicken ihre Kinder auch seltener als Eltern ohne Migrationshintergrund in den Kindergarten, obwohl die Kinder dort vor der Einschulung deutsche Sprachkenntnisse erwerben könnten; die Gründe dafür liegen auch darin, dass wenige Erzieher zweisprachig sind.[59] Die Journalistin Canan Topçu weist darauf hin, dass der ersten Generation der eingewanderten Türken "kaum Angebote gemacht" wurden.[60]

Unter denjenigen, die keinen Schulabschluss nachweisen können, gaben 2006 mehr als 20 Prozent an, dass sie über eine „geringe oder sehr geringe Schriftsprachfähigkeit im Türkischen“ verfügten.[61] Darunter seien viele Analphabeten in zwei Sprachen.

14 Prozent der Türkeistämmigen in Deutschland besitzen eine Hochschulzugangsberechtigung. An deutschen Universitäten studierten 2007 14.910 türkische Staatsbürger mit einer in Deutschland erworbenen Hochschulzugangsberechtigung (so genannte Bildungsinländer). Im selben Jahr haben 7180 Studierende in Deutschland mit türkischer Staatsangehörigkeit ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben (so genannte Bildungsausländer).[62]

Die Lage der Frauen unter den Türkeistämmigen weicht teilweise von gängigen Klischees ab: In der ersten Generation der Frauen (35-64 Jahre) haben zwar nur 35 Prozent sehr gute Deutschkenntnisse, aber in der zweiten Generation der Frauen (15–34 Jahre) ist diese Quote bereits auf 70 Prozent angestiegen. Die türkeistämmigen Frauen sprechen heute in der Regel besser Deutsch und machen häufiger Abitur als die türkeistämmigen Männer.[63]

In der Zeit von 2001 bis 2006 erhöhte sich der Anteil von türkeistämmigen Personen zwischen 25 und 35 Jahren ohne Berufsabschluss von 44 % auf 57 %.[50]

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