Seite 1 von 3
#1 Flüchtlinge in Europa von Akelei 23.06.2016 07:27

avatar

... ich setze hier mal fort. Diskussion wird es vermutlich anfangs noch nicht wirklich geben (???) - ich poste einfach mal, was mich *streift*... bewegt... interessiert.
vielleicht klinkt sich ja jemand ein:

Zitat
Nicolas Sarkozy Dez. 2008, „Was also ist das Ziel? Das Ziel ist die Rassenvermischung! Die Herausforderung der Vermischung der verschiedenen Nationen ist die Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Es ist keine Wahl, es ist eine Verpflichtung. Es ist zwingend. Wir können nicht anders, wir riskieren sonst Konfrontationen mit sehr großen Problemen. Deshalb müssen wir uns wandeln, und werden uns wandeln. Wir werden uns alle zur selben Zeit verändern. Unternehmen, Regierung, Bildung, politische Parteien und wir werden uns diesem Ziel verpflichten. Wenn das nicht vom Volk freiwillig getan wird, dann werden wir staatliche zwingende Maßnahmen anwenden!“

#2 RE: Flüchtlinge in Europa von W.L. 23.06.2016 12:35

Dieses Zitat zieht Kreise, wobei ich nicht weiß, ob er es tatsächlich gesagt hat. Mir fehlt da eine Primärquelle.
"Rasenvermischung" haben wir in den USA und in allen Ländern, die an den Nahtstellen von Kontinenten liegen. Dazu gehört Europa sicher nicht.

Europa steht hier vor einer Zerreißprobe, die es sich mit der Verkündung der Rechte aller Menschen auf ein menschenwürdiges Dasein auferlegt hat.
Erstens ist das ein Vorsatz der nicht durchführbar ist. Europa kann schon personell und organisatorisch nicht für Millionen von Menschen die erf. Asylverfahren durchführen. So viel Personal gibt es nicht. Die Logistik alleine ist nicht möglich.
Zweitens ist Europa heute ein Vertragswerk und kein Staat. Das bedeutet, wie man nun sieht, jedes Land macht nach gutdünken seine Politik.

Die hehren Versprechen von Merkel, Martin Schulz und Jean-Claude Juncker, verhallen in den Verhandlungsrunden mit den Staatsvertretern und werden in der Realpolitk zermahlen.

Ein Relikt dieser Politik ist das Auffischen von Flüchtlingen aus dem Mittelmeer. Ein humanitärer Akt, der dem Versprechen der Menschenrechte für alle verpflichtet ist.
Gleichzeitig will die EU mit repressiven Mitteln die Herkunftsländer Afrikas dazu zwingen, ihre Flüchtlinge im Land zu halten.
Man weiß offenbar, dass ein Ansturm von Millionen droht und dass Europa diesem Ansturm nicht gewachsen sein wird. Es würde Europa ins Chaos stürzen.

Es gibt derzeit keine konsistente Theorie, die dieses Dilemma lösen könnte.

Der Dalailama hat da vielleicht eine Lösung genannt, die auch von Migrationsforschern empfohlen wird.
Flüchtlinge sollen für den Zeitraum der Not hier bleiben - Migrationsforscher empfehlen in den angrenzenden Staaten - und dann zurückkehren, um ihr Land aufzubauen.
Eine vernünftige Lösung.

Merkels Politik ist in der EU vollkommen gescheitert. Kein einziges Land, auch nicht Schweden, will unbegrenzt Flüchtlinge aufnehmen. Das UNHCR hatte sogar einen weltweiten Aufruf gestartet und als einzige Länder haben sich Kanada und ich glaube die USA bereit erklärt ein Kontingent von max. 40.000 aufzunehmen.

Merkel ist in der EU völlig gescheitert und dennoch hält sie daran fest, die Grenzen offen zu halten und keine Obergrenze festzulegen.
Unglaublich und weltweit einzigartig.

Das ruft rechte Parteien auf den Plan, ganz klar, und auch die CSU geht seit 2015 auf Distanz. Diese Frau ist nicht normal. Ich sage das in einem objektiven Sinne, denn so eine Politik gibt es in keinem Land dieser Erde.

Um zu deinem Zitat zu kommen. Alexander Gauland wurde in einer TV Runde zitiert. Er sagte in einer Rede: "Merkel will das deutsche Volk ersetzen"
Merkel also auch?
Daraufhin fragte die Moderatorin einen Migrationsforscher und der hat dieses Zitat in politische Sprache übersetzt. Er meinte, es wäre gut gewesen, vor der Grenzöffnung einen Diskussion darüber zu führen, was auf Deutschland zu kommt, wie es die Gesellschaft verändern wird und ob wir das wollen.

#3 RE: Flüchtlinge in Europa von Akelei 23.06.2016 18:04

avatar

Es gibt ein Video dazu....

#4 RE: Flüchtlinge in Europa von Akelei 23.06.2016 18:59

avatar

Zitat
Daraufhin fragte die Moderatorin einen Migrationsforscher und der hat dieses Zitat in politische Sprache übersetzt. Er meinte, es wäre gut gewesen, vor der Grenzöffnung einen Diskussion darüber zu führen, was auf Deutschland zu kommt, wie es die Gesellschaft verändern wird und ob wir das wollen.


... ich denke, dass es tatsächlich um Europa´s Zukunft geht - und dazu sollten die Menschen in der EU mal Bereitschaft signalisieren, nicht nur über Wirtschaftsthemen, welche mehr oder weniger Profit versprechen, zu diskutieren, sondern auch Themen wie: Soll Europa, so wie wir es kennen erhalten bleiben?
Innerhalb Europa´s greift die Globalisierung - das Reisen innerhalb der EU geschieht binnen weniger Stunden... Europa besteht in sich bereits aus vielen verschiedenen Volksgruppen und Kulturen. - Von Polen bis Spanien... ergibt kulturell schon mal einen Spagat...
Ver- bzw. erträgt dieses Europa darüber hinaus eine groß angelegte Integrationswelle aus dem Süden und dem Osten?
Da krachen Welten aufeinander... in den gelebten Traditionen.. da bin ich noch nicht mal bei Religion gelandet - dann wird´s abrupt gleich nochmal eine Hausnummer schwieriger.
Ist Europa bereit, zu gestatten, dass sich andere Religionen samt inkludierter Tradition hier großflächig ausbreiten, - entsprechende Gesetze fordern und erhalten, dass Religion überhaupt wieder viel mehr ins Zentrum des öffentlichen Lebens rückt?
Das sind für mich tatsächlich grundsätzliche Fragen, die nix damit zu tun haben, ob ich einen bestimmten Menschen mag oder nicht - es geht darin um etwas weitaus größeres...
...
Ich habe Religionen hinter mich gelassen - dies war ein Prozess... - alles andere würde ich als Rückschritt empfinden, den ich nicht bereit bin zu tun.
Wenn jemand seine Religion leben will, - so soll und darf er das natürlich: im privaten Umfeld.
Ich will im öffentlichen Raum nicht hören, dass ich "unrein" bin.. ich will weder danach beurteilt noch behandelt werden..... ich will nicht dafür geächtet werden, weil manche glauben, sie würden an den ersten und einen Super-Gott glauben und alle andere wären nicht zu respektierende Idioten, könne man herablassend behandeln.... ich will nicht als Freiwild für Männer aus diversen Ländern gelten oder gar so behandelt werden...
...
Wenn sich Europa bezüglich Kultur nicht auf die Hinterbeinchen stellt, laufen wir Gefahr, dass solche Rückschritte Einzug halten - vor allem in den Ballungszentren... weil, die 15 AsylantInnen in Hintertupfingoberbergerhausen, die werden nicht großartig am System rütteln...
Das Gekläffe, worauf man in einem Land, in dem man Gast ist ein Anrecht habe - lautstark und mit Protest, ------------ das finde ich von Gästen einfach total daneben!
Die Art und Weise, wie gefordert wird, bezeichne ich mal als "un-europäisch". Hier ist aus meiner Sicht eindeutig Anpassung gefragt, ein ehrliches Bemühen, sich hier integrieren zu wollen - und das wird wohl oder übel mit Abstrichen einher gehen... - so ist das nunmal... - wenn ich bei meiner Freundin zu Gast bin, beginne ich auch nicht die Möbel nach meinem Geschmack umzustellen... und bin empöhrt, wenn sie mir Grenzen aufzeigt...

#5 RE: Flüchtlinge in Europa von W.L. 23.06.2016 23:37

bin noch nicht überzeugt, ob es sich bei dem Video um einen fake handelt.
Das:
Im Sommer 2010 erhob Sarkozy die Innere Sicherheit zum Thema. Nach Straßenkrawallen kündigte er härtere Maßnahmen gegen Roma an, sowie den Entzug der Staatsangehörigkeit von Straftätern ausländischer Herkunft. Zahlreiche illegale Roma-Wohnsiedlungen wurden geräumt und hunderte dort wohnender Menschen nach Rumänien und Bulgarien abgeschoben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Nicolas_Sa...grationspolitik

Passt nicht zusammen.

Den Rest kann ich unterschreiben:
Ver- bzw. erträgt dieses Europa darüber hinaus eine groß angelegte Integrationswelle aus dem Süden und dem Osten?
Da krachen Welten aufeinander... in den gelebten Traditionen.. da bin ich noch nicht mal bei Religion gelandet - dann wird´s abrupt gleich nochmal eine Hausnummer schwieriger.
Ist Europa bereit, zu gestatten, dass sich andere Religionen samt inkludierter Tradition hier großflächig ausbreiten, - entsprechende Gesetze fordern und erhalten, dass Religion überhaupt wieder viel mehr ins Zentrum des öffentlichen Lebens rückt?

Das sehen viele so, vor Allem Frauenrechtlerinen die ehemals Mulima waren. Sie stehen heute allesamt unter Polizeischutz.
Hier ist die ganze Litanei der Klagen:
http://www.menschenrechtsfundamentaliste...8.php?post=1153

Das Problem, das wir haben ist Fr. Merkel und das ist keine Verschwörung, sie wurde gewählt und agiert wie eine Großfürstin. Wenn der Bayr. Ministerpräsident von "Herrschaft der Unrechts" spricht, mag das was heißen.
http://www.cicero.de/herrschaft-des-unrechts/60554


Sabatina James kommt aus pakistan und entkam einer Zwangsehe, wofür die von ihrem Vater Morddrohungen erhielt.
Ausnahmen? Es gibt jählich ca. 3000 Zwangsehen, die amtskundig werden weil sich die Braut an D Behören wendet.
http://www.welt.de/politik/deutschland/a...at-bedroht.html
http://www.stern.de/panorama/gesellschaf...s--3880830.html

Man kann spenden: http://sabatina-ev.de/

Hier muss der Gesetzgeber einschreiten. Stattdessen marschiert man in D gegen rechte Gewalt.

#6 RE: Flüchtlinge in Europa von Akelei 24.06.2016 07:55

avatar

Okay.... ich war mir bei dem Video auch nicht 100 pro sicher... - meine Französischkenntnisse sind leider zu schlecht um Wort für Wort zu übersetzen... ein paar Brocken hab ich verstanden .. und wenn die Stimme nicht gefälscht ist, dann könnte es schon hinkommen... - Zweifel bleiben allerdings an der Echtheit ebenso....
...
Brexit ist Realität geworden... die Briten stimmen gegen die EU.
Das, wovon ich gestern noch schrieb wird heute wiederum für mich zur Überlegung... Europa, ein Vielvölkerstaat - Europa in sich hat zu kämpfen, alle Volksgruppen unter einen Hut zu kriegen... und wie wir sehen, gelingt nicht mal das....
Wieso bürdet man Europa auf, die ganze Welt in sich zu versammeln? - Das würde China nie in den Sinn kommen...
Es gibt Vermengungen - das ist wohl ein natürlicher Vorgang - aber ich werde den Eindruck nicht los, dass im Hintergrund Pläne vorhanden sein könnten, Europa zu destabilisieren.
...
Es gab in den vergangenen Jahrhunderten schreckliche Beispiele, wie man Ureinwohner... Völker.. Ansässige destabilisiert und schließlich vertreibt - meist geht das letztendlich nicht ohne Kriegshandlungen. Die "Weißen" waren daran maßgeblich beteiligt und das ist beschämend! - Für mich auch heute noch, wenn ich lese und höre, dass Menschen z.B. in Reservaten leben müssen...
Grundsätzlich ist die Erde groß genug, damit jetzt noch jeder Platz findet - und eigentlich auch sein Auskommen. - Die Mechanismen sind bekannt, weshalb das leider viel zu oft nicht gelingt - bzw. gelingen kann.
Es gibt aktuell nicht wenige muslimische Familien die auf Teufel komm raus Kinder produzieren - durch Masse an die Macht. - Das ist für mich ebenso ein Rückschritt, den ich so nicht akzeptieren kann. - Unter dem Motto: "Wir werden´s euch schon noch zeigen! - Spätestens in der nächsten Generation!" kann ich nicht wirklich von gelungener Integration sprechen...
In Kombi zu meinem anderen Beitrag: Gelungene Integration bedeutet für mich im morphoenergetischen Feld aufgenommen worden zu sein.
Und das lässt sich nicht an Sprachkenntnissen und an einem Job messen. - Das ist weitaus umfangreicher und braucht auf jeden Fall die ehrliche Bereitschaft von beiden Seiten....

... Guten Morgen ohne Sorgen..

#7 RE: Flüchtlinge in Europa von Philolaos 24.06.2016 11:37

avatar

Vielleicht als Ergänzung zu diesen Beträgen zwei Videos, die ich für sehr aussagekräftig halte. Zum einen hier eine klare Ansage von Merkel, bitte nur die ersten Sekunden des Videos beachten: https://www.facebook.com/djTroubleDee/vi...69623176465054/
Zitat: "Wenn man eine wirkliche Weltordnung haben will, eine globale politische Ordnung, dann wird man nicht umhin kommen, an einigen Stellen auch Souverenität, Rechte, an Andere abzugeben."
Zum Anderen hier die Aussagen eines George Friedman auf einer der Konferenzen der Stratfor: https://www.youtube.com/watch?v=efAOEExv_e4
Wikipedia zu Stratfor: https://de.wikipedia.org/wiki/Stratfor
Wikipedia zu Friedman: https://de.wikipedia.org/wiki/George_Friedman
Dieses Video wurde auch im Bundestag von Sarah Wagenknecht kommentiert.
Interessant an diesem Video sind nicht die Prognosen, sondern die Selbstverständlichkeit, mit der Friedman die intriganten Strategien der USA beschreibt, sinngemäß: "Die USA kann nicht überall intervenieren aber sie kann verschiedene Gruppierungen mit Waffen beliefern usw....".
Also dieses Teile und herrsche.

#8 RE: Flüchtlinge in Europa von Akelei 24.06.2016 12:03

avatar

Philolaos, danke für den Link mit dem Friedmann-Interview! - Hm.... - da wird mir Einiges klarer...
...
Eine neutrale Schneise....
und damit die Deutschen anderweitig beschäftigt sind, während diese Schneise aufgebaut wird, sagt die Merkel: "Wir schaffen das!" - Und der Focus liegt urplötzlich ganz anderswo....
Gerade heute habe ich gelesen, dass westliches Militär in Lettland stationiert wird...
...
Wir befinden uns mitten in einem Schachspiel...
Ich überlege, wie ich mir das Leben einrichten kann, damit mir das egal wird....

....
Deutschland soll sich also entscheiden.... - wohin es künftig seine Waren verkauft.
Das wird wahrlich eine schwierige Entscheidung, da Deutschland schon ne Weile High-Tech- Produkte an die USA verschleudert.... verschleudern muss.. und als Gegenleistung selbst gedruckte Banknoten erhält...
...
Und was passiert, wenn die "neutrale Zone" errichtet wurde? - Kommt dann der Retter USA und legt den AlsylantInnen nahe, das Feld wieder zu räumen?
Das Schachbrett...

#9 RE: Flüchtlinge in Europa von Akelei 30.06.2016 21:34

avatar

Es reißt mich innerlich hin und her... okay... - DAS könnte es sein............ nein doch DAS... was dahinter steckt, dass die europäische Landschaft seit August 2015 Kopf steht...
...
Es gibt einige plausible Erklärungsmodelle...
naja... vielleicht versteckt sich hinter all den Vorgängen doch so etwas wie ein "höherer Plan"...??? Seufz.... - wir werden es erfahren, fürchte ich....
...
Bevor die Flüchtlinge kamen - und es wäre einfach unfair sie alle in einen Topf zu werfen, - weil unter ihnen total nette und freundliche Menschen weilen - kannten wir in Europa bereits die Situtation, dass Einheimische in bestimmten Stadtteilen oder Städten nicht mehr leben wollten, weil sie sich im eigenen Land fremd.. nicht willkommen oder nicht wohl gefühlt hatten.
Irgendwie passierte dies alles wie im Pop-up-Effekt... lange nicht wirklich sichtbar....
Und dann plötzlich wurde es unübersehbar.
Gerade heute ging ich in der Innenstadt zur Mittagszeit an zwei Schulen vorbei aus der kaum mitteleuropäisch aussehende Kinder strömten...
Für etwa zwei Jahrzehnte war ich wenig in der Innenstadt - sie hat sich, was Bevölkerung betrifft ungemein verändert! - Nicht langsam, sondern rasend schnell....
Ich weiß nicht, ob ich das gut finden soll/kann... - vielleicht ist es supergut und ich kann es nur nicht erkennen...???
Vielleicht ist es an der Zeit, dass sich die Völker wiederum vereinen? - Turmbau zu Babel... retour???
Vielleicht sind die Ängste, die aus dieser Entwicklung heraus resultieren umsonst???
...
Ich versteh die Welt nicht mehr...
...
Junge arabische Männer ohne Ende... - die wollen irgendwann mal Familien gründen..... - wo sind die Frauen die das mitmachen wollen?
Und...... was........ wenn sich hartnäckig herausstellt, dass die europäischen Frauen das eben nicht wollen...?
Familienzusammenführungen geschehen hier nur noch über eine DNA-Analyse der Kinder, die nachgeholt werden. - Somit kann keine Familie mehr kreiert oder erfunden werden...
Unter der Bedingung, dass der Sozialtopf-Geldhahn ein gutes Stück weit zugedreht werden wird, werden sich doch einige Asylanten auf Zeit dazu durchringen, in ihr Heimatland zurückzukehren, wenn sich die Situation dort beruhigt hat.
Ein Teil wird bleiben wollen...
...
Die Aufgabe vieler muslimischer Frauen ist heute noch in erster Linie, viele kleine Muslime zu gebären.. - in zwanzig Jahren sieht die (euopäische) Welt totsicher anders aus....
Am Land werden noch ein paar dahin welkende Europäer ihr Auskommen finden, die Städte werden fest in muslimischer Hand sein - und von hier aus werden Gesetze gemacht und durchgesetzt.
Der Europäer wird machtlos sein...
außer die Amis preschen dazwischen... um Europa zu "retten"....... Augen roll....
...
War son bisschen Brainstorming....wirres Zeug... wirre Gedanken....noch keine klare Linie gefunden...

#10 RE: Flüchtlinge in Europa von W.L. 03.07.2016 19:12

Es ist in der Tat so, dass wir noch nicht erkannt haben, dass der Islam sich schwer tut mit der Moderne. Das ist das Problem.
Weniger, muslimisch aussehende Menschen sind ein Problem, sondern die Kleidervorschriften, die eine rigide Religionsausübung verraten. Daran erkennen wir Muslime. Ein Kopftuch ist kein Zeichen kultureller Verschiedenheit, sondern Ausdruck einer Antihaltung unserer Kultur gegenüber. Der Schleier ist Ausdruck von Unterdrückung der Frau. Das haben wir noch nicht begriffen.

Das ist historisch begründbar. Wir dürfen nicht vergessen, dass Homosexualität bei uns noch in den 50ern strafbar war (§175). Die Entwicklung im Bereich Frauenrechte, Rechte von Homosexuellen, Toleranz gegen Minderheiten, das alles hat in den muslimischen Ländern nicht stattgefunden.
Blicken wir weiter zurück in die europäische Geschichte, (Reformation, Sekularisation, Aufklärung, Wissenschaftlich- technische Entwicklung) das alles hat dazu geführt, dass die Religionen in den Hintergrund getreten sind. Das Christentum sah sich einer fortwährenden Kritik ausgesetzt. Die Menschen haben sich aus den Fängen einer repressiven Religionsausübung befreit. In den Schulen wird Wissenschaft und ein humanistisches Menschenbild gelehrt.

Das alles hat in den arabischen Ländern nicht stattgefunden. Ein Philosoph hat den Krieg den der IS führt mit dem dreißigjährigen Krieg verglichen. Da in etwa stehen die Gesellschaften der muslimischen Länder. Wenn diese Menschen millionenfach zu uns kommen, dürfen wir uns nicht wundern, dass sie diese Gesellschaft mitbringen und nach einer gewissen Zeit hier zu etablieren versuchen. Das wird meines Erachtens auf sträfliche Weise unterschätzt. Es gibt das Modell Moolenbeek in Belgien.

Migration oder Asyl die kulturellen Veränderungen in Deutschland

Samuel Schirmbeck, Korrespondent der ARD hat zum Thema Muslimisches Frauenbild einen interessanten Artikel geschrieben.
http://www.faz.net/aktuell/politik/inlan...d-14007010.html

Migration an und für sich ist nicht das Problem, das Problem ist der Islam in seiner jetzigen Form in den Ländern des mittleren Ostens. Das Problem sind die Islamverbände, die diesen Islam bei uns repräsentieren, durchsetzen und zementieren.

Diese Diskussion zeigt einerseits die Naivität, mit der wir den Islam betrachten, andererseits eröffnet Samuel Schirmbeck, gegen Ende der Gesprächsrunde ein schonungsloses Bild des Islam in den islamischen Regionen.



Ein weit verbreiteter Irrtum ist auch, dass es einen Scharia-Islam gebe und einen friedlichen Islam. Die Scharia ist für jeden gläubigen Muslim bindend und sie regelt das soziale und religiöse Leben in und außerhalb der Familie.

Das zeigt auch die islamische Menschenrechtskonvention, die von 57 Ländern unterzeichnet wurde.

Die
Dort heißt es:
„a) Das Leben ist ein Geschenk Gottes, und das Recht auf Leben wird jedem Menschen garantiert. Es ist die Pflicht des einzelnen, der Gesellschaft und der Staaten, dieses Recht vor Verletzung zu schützen, und es ist verboten, einem anderen das Leben zu nehmen, außer wenn die Scharia es verlangt.
...
d) Das Recht auf körperliche Unversehrtheit wird garantiert. Jeder Staat ist verpflichtet, dieses Recht zu schützen, und es ist verboten, dieses Recht zu verletzen, außer wenn ein von der Scharia vorgeschriebener Grund vorliegt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kairoer_Er...rechte_im_Islam

Damit hat die Mehrheit der muslimischen Länder die Scharia über die Menschenrechte gestellt.

Meine politische Konsequenz ist: Ich werde in der kommenden Bundestagswahl AfD wählen, weil diese Partei als einzige, dem Islam gegenüber eine kritisch Haltung einnimmt.

Bedenkt man das Islamkritikerinen Morddrohungen erhalten, unter Polizeischutz gestellt werden müssen, so ist das ein Skandal.
Sabatina James erwähnte ich bereits,
http://www.welt.de/politik/ausland/artic...-ist-feige.html
http://www.epochtimes.de/politik/deutsch...l-a1306917.html

#11 RE: Flüchtlinge in Europa von Akelei 15.07.2016 07:20

avatar

So sieht also ein rechtlich fast korrekter Rücktransport aus (fast... weil nach dem Bericht anzunehmen ist, dass es wohl Menschen gibt, die eine Hercules für unzumutbar erachten) :
ORF:
"Flüchtlinge: Doskozil verteidigt Hercules-Abschiebungen

Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) hat gestern in einer Aussendung die bevorstehende Abschiebung von abgewiesenen Asylwerbern mit der Heeresmaschine Hercules verteidigt. „Rückführungen mit einer Militärmaschine sind eine wichtige und sinnvolle Ergänzung zu den bereits bestehenden Rückführungsmaßnahmen“, so der Ressortchef.

Wenn ein Asylwerber negativ beschieden sei, müsse er das Land verlassen. „Österreich ist gefordert, Rückführungen durchzusetzen, alles andere wäre ein fatales Signal“, so Doskozil. Die Rückführungen seien ein wichtiges Signal an die Schlepper, aber auch fluchtbereite Menschen, sagte ein Sprecher Doskozils gegenüber ORF.at.

14 Flüchtlinge, über 30 Begleiter
Ein Flug mit der Hercules ist laut Doskozil dabei absolut zumutbar: „Unsere Soldaten werden regelmäßig mit der Hercules transportiert.“ Auch der Bundespräsident sei bereits mit der Hercules geflogen, sagte der Sprecher. Zudem müsste mit den Maschinen ohnedies eine bestimmte Zahl von Flugstunden absolviert werden, je mehr geflogen werde, desto mehr würden sich die vorgeschriebenen, kostenintensiven Wartungen auszahlen.

Mit der Hercules C-130 werden bei einem Flug kommende Woche 14 rückzuführende männliche Personen transportiert, das ist laut Sprecher bereits die Maximalzahl. Die sonstigen Plätze stehen wie in den EU-Standards vorgesehenen Begleitbeamten sowie dem Begleitteam (Arzt, Sanitäter, Dolmetscher, Backup-Team, Menschenrechtsbeobachter) zur Verfügung.

Insgesamt sollen rund 50 Personen an dem Flug nach Bulgarien teilnehmen. Zu den tatsächlichen Kosten für den Flug wollte der Sprecher gegenüber ORF.at keine Angaben machen."

Insgesamt betrachtet schon irgendwie der Wahnsinn .... 14:30.....
Wer bezahlt die Rechnung?
Vor allem ... wer wirklich hier her kommen will, tut es einfach nochmal.... mit gefälschten Papieren... gefakten Fingerabdrücken... oder gemütlich über die grüne Grenze... zweimal...dreimal... fünf...oder sechs Mal...

#12 RE: Flüchtlinge in Europa von W.L. 17.07.2016 19:24

Auf S.10 der BAMF Statistik sind die Ablehnungen
http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE...publicationFile

Ablehnungen
2015 waren es 91.514 oder 32,4 % von allen,
2016 in ersten Halbjahr 70.437, oder 24,9 % von allen.
Die Asylbescheide sind bei Weitem nicht alle durch. Das dauert noch.

Rund gerechnet, müssten am Ende, wenn alle Verfahren durch sind, rund ein Drittel der Asylbewerber zurück.
Das sind in Summe ca. 300.000 Menschen aus 2015 und voraussichtlich 150.000 in 2016, die kein Bleiberecht hätten.
Wir haben im ersten Halbjahr 2016 ca. 240.000 Asylbewerber, das mach auf ein Jahr ca. eine halbe Million.

Das ist logistisch nicht zu schaffen und daher sind Abschiebungen reine Symbolpolitik. Was derzeit geschieht ist Rechtsbeugung von historischen Ausmaßen.

Warum ist das so? Die links liberale Politik ist aktuell gesellschaftlich und politisch dominierend. Man träumt von einer multikulturellen Zukunft, in der alle Ethnien und Religionen friedlich und bunt zusammenleben. Kritiker werden zu Menschen degradiert, die irrationale, nicht begründbare Ängste haben und die man mit Aufklärungsveranstaltungen "therapieren" müsse. Daher scheint die Mehrheit dafür zu sein, dass die Grenzen offen bleiben, dass niemand der es nach Deutschland geschafft hat zurück muss.

Dabei mach man sich um die Kosten keine Sorgen, da man glaubt, dass die Menschen, die jetzt kommen, unsere Renten bezahlen werden.
Das sind nun wieder - realistisch gesehen - irrationale Vorstellungen, denn nur ca. 10% der zu uns kommenden haben eine berufliche oder akademische Ausbildung. ca. 20% sind Analphabeten und ca. 2/3 haben keine Berufsausbildung. Die Kosten für Alphabetisierung, Sprachkurse, Berufsausbildung sind immens. Man rechnet derzeit dass frühestens in sechs bis zehn Jahren, ein größerer Anteil in Berufe tätig sen könnten. Ich sehe da eine Flüchtlingssteuer kommen, die man aber so deklarieren wird, dass es nicht bemerkt wird.

Deutschland mach derzeit einen Rückschritt. Anstatt Fachleute ins Land zu holen, die den technischen Wettlauf mit anderen Industrienationen mithalten zu können, belasten wir uns mit der Übernahme hunderttausender von schlecht oder nicht ausgebildeten Menschen, die noch nicht einmal der deutschen Sprache mächtig sind. Der Traum von der Hilfe für Flüchtlinge und einer multikulturellen Gesellschaft der Zukunft kann Deutschland nicht nur teuer zu stehen kommen, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit kosten.

Aber das ist noch nicht alles. Viele Menschen, die aus den arabischen Ländern kommen, werden ihre Kultur mitbringen und in diesem Land etablieren. Das wäre nicht schlimm, wenn diese Kulturen mit der unsrigen verträglich wären. Das sind sie nicht. Um das zu begründen, muss man sich nur die Kulturräume ansehen, für die Samuel Huntington in seinem Aufsatz clash of civilizations, den "Kampf der Kulturen" prognostiziert hatte.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kampf_der_...zations_map.png
Das ist eben der Raum, aus dem wir jedes Jahr hundert tausende Flüchtlinge ins Land strömen lassen.

Im ersten Halbjahr 2016 kamen 240.000 Menschen zu uns, das ist ca. eine halbe Million pro Jahr. Bis Ende 2019, Anfang 2020 werden es vier mal so viele sein, also zwei weitere Millionen, zu der Million die in 2015 zu uns kamen. Das sind drei Millionen i.d. R. Muslime, schlecht ausgebildet, sprach und kulturfern.

Ich würde sagen, das ist erschreckend! Aber wenn dieses Land seinen Traum von Multikulti weiter träumen will dann wird es so kommen. Ich bin da leider nicht therapierbar, sorry. Ich sehe da nicht viel Gutes auf uns zukommen.

Die Naivität der deutschen Kulturschaffenden ist grenzenlos. Ich will das an einem Beispiel klar machen. Es gab ein Frendschafts-Fußballspiel zwischen Deutschen und Imamen und man freute sich über das Miteinander. Die Freude dieser seligen Gesellschaft wäre sofort verdorben, wenn ich vorschlagen würde, dass es ein Spiel mit muslimischen Frauen geben solle. Man hat bei uns nicht nicht verstanden, wo die Wunden sind, in die man die Finger legen muss.

Dazu kommen die Islamverbände. DITIB Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V, wurde von Cem Özdemir als verlängerter Arm der türkischen Regierung bezeichnet. Nicht viel besser ist der Rest. Die Türkei hatte uns kürzlich 750 Pederiger gesandt. Deutschland ist längst Einflusszone der arabischen Welt geworden.

Träume weiter Deutschland ...

#13 RE: Flüchtlinge in Europa von Akelei 21.07.2016 11:33

avatar

Hmm... was, wenn die Situation jetzt in der Türkei eskaliert und Millionen (mehr oder weniger heimlicher) Erdogan Gegner Zuflucht in Europa suchen?

In Österreich hat die erste Welle an (man vermutet aus der Türkei gesteuerten) Demonstrationen in der Regierung für viel Unmut gesorgt.
Nicht angekündigt... randaliert wurde gegen Kurden... zur groß... und überhaupt nicht der richtige Ort in Österreich für Erdogan, einem Präsidenten, der mit dem Land genau genommen nix zu tun hat, für eine sich anbahnende Diktatur mit Todesstrafe zu demonstrieren...

Wie lange wird es Europa noch geben?

#14 RE: Flüchtlinge in Europa von Philolaos 21.07.2016 15:41

avatar

@Akelei Die meisten Europäer befinden sich immer noch in einem Dornröschenschlaf. Sie haben die Gefahr bisher noch nicht erkannt, das ist meiner Meinung nach die allergrößte Gefahr. Ich sehe das an meinem unmittelbaren Umkreis, Freunde, Nachbarn und Verwandte. Man möchte sich mit negativen Zukunftsszenarien nicht belasten, weil das die Stimmung und die Motivation senkt. Eine positive Grundstimmung ist aber nötig, um den Alltag zu meistern.

Zur Türkei wäre zu sagen, dass sich nicht nur politisch Verfolgte auf den Weg nach Mitteleuropa machen werden, sondern auch die Millionen Flüchtlinge in den türkischen Camps. Die wird Erdogan auch irgendwann auf Europa loslassen, so wie sich das gegenwärtig entwickelt.
Ich male mir weiterhin aus, was passiert, wenn sich in den mitteleuropäischen Flüchtlingslagern die einen oder anderen Gruppierungen organisieren, die dann irgendwann durch die Lande ziehen um sich das zu holen, was ihnen versprochen wurde, bzw. was sie dachten hier zu finden.

Abschließend lässt sich also feststellen, dass die Globalisierung mit großen Schritten voranschreitet. Ob wir uns darüber freuen können ist zu bezweifeln. Die EU ist eine Lobbykratie, nützt nur den reichsten 10 Prozent der Bevölkerung. Der Mittelstand und der Sozialstaat wird systematisch geschwächt.
Das was gerade vor unseren Augen abläuft und oft als Verschwörung wargenommen wird, ist im Grund genommen ein riesiges Monopolyspiel. Geld zieht noch mehr Geld an. Übrig bleiben jene, die den Rest der Welt in eine kapitalistische Diktatur pressen.

Andererseits tragen wir alle mit die Schuld. Wir alle haben lieber in den großen Supermarktketten eingekauft statt beim Einzelhandel. Wir haben den internationalen Imperialismus gestärkt statt die regionale Wirtschaft. Der kleine Bürger hat bei den Onlinebörsen mitgezockt, oder hat sich hohe Renditen aufschwatzen lassen, obwohl im klar war, dass alldas unmoralisch ist – und dabei verloren. Konsum war uns wichtiger als für Nachwuchs zu sorgen. Die imperialistischen Interventionskriege haben nur wenige Deutsche auf die Straße gebracht. Entsprechende Nachrichten wurden passiv vor dem Fernseher zur Kenntnis genommen. Deutschland ist Waffenexporteur Nr. 3. Auch das hat den Deutschen kaum gestört, schließlich muss er ja sein Reihenhaus abbezahlen.

Wir sind viel also viel mehr von Angst und Gier gesteuert als von Nächstenliebe und dem Sinn nach Allgemeinwohl.
Die Angst hinten runter zu fallen und die Gier, ein möglichst großes Stück vom Kuchen des Lebens abzubekommen.
Jetzt schlägt das Leben zurück.

#15 RE: Flüchtlinge in Europa von Akelei 23.07.2016 22:26

avatar

Zitat
Andererseits tragen wir alle mit die Schuld. Wir alle haben lieber in den großen Supermarktketten eingekauft statt beim Einzelhandel. Wir haben den internationalen Imperialismus gestärkt statt die regionale Wirtschaft. Der kleine Bürger hat bei den Onlinebörsen mitgezockt, oder hat sich hohe Renditen aufschwatzen lassen, obwohl im klar war, dass alldas unmoralisch ist – und dabei verloren. Konsum war uns wichtiger als für Nachwuchs zu sorgen. Die imperialistischen Interventionskriege haben nur wenige Deutsche auf die Straße gebracht. Entsprechende Nachrichten wurden passiv vor dem Fernseher zur Kenntnis genommen. Deutschland ist Waffenexporteur Nr. 3. Auch das hat den Deutschen kaum gestört, schließlich muss er ja sein Reihenhaus abbezahlen.



Solche oder ähnliche Schuldzuweisungen sind immer mal zu lesen... hören.... - mag sein, dass dich das jetzt schockt, aber ich nehme mich um solche Zuweisungen keinerlei an.
Ich persönlich fühle mich nicht schuldig.
Würde (ich komme aus dem Nachbarland) hier z.B. das günstigste T-Shirt 30 Euro kosten - und dies könnte plausibel erklärt werden, wäre das für mich okay und ich würde es akzeptieren.
Lieber mal die Schraube an verheerenden beispielsweise asiatischen Produktionsfirmen anziehen - vor allem im Hinblick auf Arbeitsrecht und Menschenwürde.
Ich sehe, dass ich auf solche Mechanismen als Endverbraucherin keinerlei Einfluss habe. Hier müsste meiner Ansicht nach die Richtung der Korrektur eindeutig umgedreht werden: nicht der Konsument hat das Ruder in der Hand, sondern die Produktionsfirmen.
Man könnte z.B. ja auch festlegen, dass Produkte, die in Europa eingeführt werden, von vorn herein bestimmte Standards erfüllen müssen ... bis hin zur Sinnhaftigkeit eines Produktes.. doch, - so weit würde ich gehen.
Dass sich solche Standards auf den Preis auswirken könnten würde ich in Kauf nehmen.
Mal weg von dem ewigen billig... noch billiger und noch viel viel billiger... (mir scheint, dass dieses Augenmerk in Germany noch ein gutes Stück mehr ausgeprägter ist als hier).
Dass nach ewigem Preisdumping schließlich nur noch große Supermarktketten eine Chance am Markt zu überleben haben, sehe ich nicht als Fehler der Konsumenten.
Ehrlich, solche Mutmaßungen ärgern mich sogar ein Stück weit, weil sie für mich einfach nicht stimmen.
Ich bin ein bewusst lebender Mensch und auch bei Kaufentscheidungen steht ein (nicht hysterischer) gesunder Grundgedanke dahinter.
Dennoch... bei der vermeintlichen Fülle an Produkten ist Otto-NormalverbraucherIn einfach überfordert jede einzelne Entscheidung von Grund auf zu überdenken.
Oder liest etwa du jeden Beipacktext, jede Inhaltsangabe, jeden Verbraucherhinweis, bevor du dich für ein Produkt entscheidest? - Mal im Ernst, - das lässt sich in der Praxis, ein durchschnittlich normal gestaltetes Leben rein zeitlich nicht zu... in nem Singlehaushalt evtl. noch etwas besser,... aber wer wöchentlich für eine mehrköpfige Familie einkauft, kommt da eindeutig an Grenzen.
Ich sehe den Auftrag aktuell bei EU-Behörden, die sich wohl täglich viele Stunden über die Marktgestaltung innerhalb des EU-RAumes Gedanken machen.
Jede fusselkleine Entscheidung wird gewälzt und gedreht und schließlich zu Papier gebracht und per Gesetz abgesegnet.
Sollen sich diese gut bezahlten Beamten doch mal Gedanken darüber machen, wie man weg von Quantität, hin zu Qualität schifft - menschen, - und preiswürdig.
Das geht!
Davon bin ich überzeugt!
Und dazu braucht es bestimmt nicht menschenunwürdige Methoden wie den Aufkauf von Fischereirechten in Afrika... das Zerstören bäuerlicher Strukturen in Marokko oder das Ruinieren der gesamten Textilindustrie in Tansania, weil Europa täglich Ladungen an Altkleidern per Flugzeug auf deren Märkte einfliegt.....

Xobor Einfach ein eigenes Xobor Forum erstellen
Datenschutz