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#16 RE: "All Refugees Welcome", wirklich? von Akelei 03.11.2017 10:36

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Okay.... Und Danke...! Das war jetzt eine ausführliche und umfangreiche Schilderung , was "man" ändern könnte.

Meine Frage geht aber allmählich auch in Richtung: was kann ich bei und in mir ändern, damit es mir mit dieser jetzigen Situation besser geht und ich mich nicht immer wieder daran aufreibe?

#17 RE: "All Refugees Welcome", wirklich? von W.L. 03.11.2017 10:53

Wohin wird es führen?

Jeder Konflikt hat eine Tiefendimension und die muss man sich ansehen.
-> Täuschungen (2)

Ich vermute, dass Deutschland ohne diese Konflikte nicht zu einem gesunden Nationalgefühl kommen wird. Eine Nation die das nicht hat, löscht sich selbst aus. Das ist so. Evtl. wird sich Deutschland auch selbst ausradieren. Es kommt darauf an, wie die Tiefendimension dieses Konflikts aussieht.

Auch im direkten Umgang mit Muslimen, mit Menschen ist eine Kommunikation nur auf gleicher oder ähnlicher Bewusstseinsstufe möglich. Wenn man das nicht einsieht, kommt es zu Konflikten, die uns dazu zwingen genau das einzusehen. Aber das ist nur meine Meinung.

Es ist eine Frage der Bewusstseinsentwicklung

Jemand der UFO-Sichtungen, Kornkreise, Paranormale Phänomene pauschal ablehnt, wird nicht einmal in einen Disput darüber eintreten. Dafür gibt es Gründe und die muss man respektieren. Diese Gründe liegen nicht in der Sache. Da tritt ein unvereinbares Weltbild mit einem anderen in Konfrontation. Wenn eine Seite den Diskurs verweigert ist dies das Ende der Beziehung, der Bruch. Jeder geht seiner Wege und fertig. Es gibt auch Menschen für die sind wiederum UFO-Sichtungen, Kornkreise, Paranormale Phänomene ein Dogma. Das selbe Spiel nur in die entgegengesetzte Richtung.

Das ist ein Beispiel für eine dogmatische Haltung, wie sie auch in den Religionen vorherrscht. Für Manche ist Wissenschaft ein Dogma, für andere UFOs oder Kornkreise. Die Frage ist, in wie weit kann jemand über seinen Tellerrand hinaus.

Eine Frage der Persönlichkeit? Nein des Bewusstseins!

Die Akzeptanz kann sich seltsamerweise mühelos darüber hinweg setzen. Hat ein Mensch einmal den Nimbus der Macht, der Kompetenz, kann er erzählen was er will. Oft genügt schon ein Titel oder ein Abzeichen. Man hört ihm zu und glaubt es sogar, selbst wenn es der größte Unsinn ist. Das ist Magie. Oder hat's schon jemand erklärt, woher das kommt?

#18 RE: "All Refugees Welcome", wirklich? von Akelei 03.11.2017 15:01

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Ich denke, dass es in jedem Fall hilfreich sein kann darüber nach zu denken, was die Situation mit einem selbst macht und welche Mechanismen dabei aktiviert werden.
Es ist zu beobachten, dass es dennoch relativ viele Menschen gibt, die mitten in einem Bewusstwerdungsprozess stecken... Nicht so gut finde ich dabei, dass die Individualisierung mehr und mehr voranschreitet und Gemeinschaft und Verbindlichkeit immer mehr in den Hintergrund gerät ... wie wird das eine Gesellschaft verändern? Wie wird sich die Gesellschaft künftig in wichtigen Fragen der Zeit entscheiden....?

#19 RE: "All Refugees Welcome", wirklich? von W.L. 03.11.2017 16:12

Minute 6:18
Die gespaltene Gesellschaft
USA: Trump gewann mit knapper Mehrheit die Wahl
Frankreich: Le Pen unterlag knapp
Italien: 5-Sterne, rechtskonservativ liegt Kopf an Kopf mit der Regierung Renzi
Türkei: Erdogan hat eine knappe Merheit der Wähler hinter sich.
England: Mit knapper Mehrheit gewannen die Europagegner.
Deutschland: ist gespalten in einen rechtskonservativen Osten und einen links orientierten Westen.
Europa: ist mitten durch Deutschland gespalten in die rechtskonservativen östlichen EU Nachbarn und dem proeuropäischen Westen.



Ganz konkret müssen wir in Deutschland zwischen Hilfe und Verantwortung unterscheiden lernen. Jemandem helfen ist gut, solange das nicht auf Kosten der Allgemeinheit geschieht. Genau da liegt die Krux bei der Aufnahme von Flüchtlingen. 43 Milliarden in 2015 und 2016, 22 Milliarden in 2017, mit steigender Tendenz in den kommenden Jahren, dem Steuertopf der Allgemeinheit zu nehmen ist keine Hilfe, es ist verantwortungslos. Zumal die Gesamtkosten pro 1 Million Flüchtlinge bei ca. 450 Milliarden liegen dürften (Raffelhüschen/Sinn, ifo Institut).
... "dass eine Million Flüchtlinge den deutschen Staat langfristig bis zu ihrem Lebensende 450 Milliarden Euro kosten würden."

Nur 27 Millionen Nettosteuerzahler auf fast 83 Millionen Einwohner. Davon 12 Millionen vom Staat Abhängige, die von den verbleibenden 15 Millionen ebenfalls mitversorgt werden müssen. Und jetzt auch noch Millionen Immigranten zu 90 Prozent ohne adäquate Qualifikation. Wann wird das Ganze kippen?...
Alleine die „Flüchtlinge“ aus 2015 drohen das System zum Kollabieren zu bringen

Epoch Times, 7. August 2017

Die Forderung einer unbegrenzten Aufnahme von Flüchtlingen ist vor diesem Hintergrund eine unbewusste Todessehnsucht, der unbewusste Drang die eigene Gattung, den eigenen Staat durch eine Umarmung alles Fremden zu eliminieren, zu vernichten (Holocaust Schuldmythos).

Wie wird sich die Gesellschaft entscheiden. Wenn wir so weitermachen, geht das in Richtung Diktatur. Ansätze dazu haben wir bereits. Das würde nicht gut gehen. Ich kann nicht in die Zukunft schauen. Vielleicht hat uns das schon mal einer prophezeit. Ich finde Alois Irlmaier erstaunlich.

#20 RE: "All Refugees Welcome", wirklich? von W.L. 04.11.2017 14:21

Zitat des katholischen Geistlichen, Sozialethikers und Dominikaners Wolfgang Ockenfels:

"Eine christlich inspirierte Sozialethik hat überdies jene Gewaltprobleme und Gerechtigkeitsfragen in den Blick zu nehmen, die bei massenhaften Migrationsbewegungen gewöhnlich auftauchen. Soziale Konflikte und Unruhen drohen, wie uns die Geschichte vieler Einwanderungsländer mit ihren "multikulturellen" Gesellschaften lehrt
...
Eine erzwingbare Gnadenpolitik verstößt gegen die Freiheit der Gläubigen wie der Ungläubigen. Dass allen Menschen eine Menschenwürde zukommt, ist nicht nur für Christen selbstverständlich. Daraus ein Einwanderungsrecht für alle Notleidenden der Welt abzuleiten ist Unsinn. Nicht der Staat ist der barmherzige Samariter, sondern die kirchliche Caritas, die auch die Kosten übernehmen sollte. Und die biblische Flucht der Heiligen Familie betraf nicht Millionen, sondern drei verfolgte Personen
...
Auf die Unterscheidung von Max Weber zwischen Gesinnungs- und Verantwortungsethik werden wir nun häufiger verweisen.


Das wurde oben als Unterschied zwischen Hilfe und Verantwortung angesprochen, geht auf Max Weber und Thomas von Aquin zurück und wurde auch in einem Vortrag von Hans Werner Sinn zur Flüchtlingskrise zitiert.

"Gefühlte Barmherzigkeit ohne rationale Gerechtigkeit ist nicht christlich legitimierbar, wusste schon Thomas von Aquin"

Wolfgang Ockenfels in "Merkel, eine kritische Bilanz"; Finanzbuch Verlag, München, 2017, S. 46ff

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