#1 Die Bertelsmannstiftung von W.L. 06.10.2017 14:31

Wer ist das?

Es ist auch ein offenes Geheimnis, dass Liz Mohn, einstige Geliebte und spätere Ehefrau von Reinhard Mohn, zusammen mit Friede Springer, mit Angela Merkel befreundet sind. Diese werden auch als das „Triumfeminat“ bezeichnet. Mit ihrer Hilfe hat Angela Merkel bei der Flüchtlingspolitik gegen das Volk und, wie Robin Alexander in seinem Buch „Die Getriebenen“ aufzeigt, am Parlament vorbei regiert. Angela Merkel war keineswegs nur die Getriebene…

Was will die Bertelsmannstiftung?

Was ist der wirkliche Beweggrund, der die Bertelsmann-Stiftung antreibt, sich für eine „bunte Gesellschaft“ / „offene Gesellschaft“ und faktisch für die Zerstörung des Nationalstaates einzusetzen? Hierzu finde ich unter dem Fazit der „Studie“ auf Seite 52 eine Begründung. Die hehren Ziele werden mit „einer wachsenden Bedeutung transnationaler politischer Arenen“ begründet. Meint die Bertelsmann Stiftung damit neue Formen des Regierens, die Aushebelung demokratischer Strukturen im Interesse der Konzerne? Sind also die „bunte Gesellschaft“ / „offene Gesellschaft“ und die Zerstörung des Nationalstaates die Voraussetzung für die Installierung einer „Global Governance“, von der Merkel und Schäuble immer wieder reden?
Vera Lengfeld, Ist die Studie der Bertelsmann Stiftung eine Gefälligkeitsstudie?

und wer ist Vera Lengfeld, dass sie soetwas über Bertelsmann schreiben kann.

#2 RE: Die Bertelsmannstiftung von Philolaos 07.10.2017 20:40

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Genau da geht die Reise hin, ein buntes sich gegenseitig widersprechendes babylonisches Sprachgewirr ohne eine klar gerichtete Willenskraft, wo sich im schlechtesten Falle verschiedene Gruppierungen feindlich gegenüberstehen, und dann irgendwann nach einer starken Hand (Global Governance) gefleht wird. Oder wo sich im besten Falle alle zusammenraufen, das allerdings funktioniert nicht einfach so von heut auf morgen. Das braucht Jahrzehnte, wenn nicht länger.
Viele Menschen wollen ihre kulturelle Identität nicht aufgeben. Entsprechende Konflikte, die sich daraus ergeben, erleben wir bei diversen Überschneidungen von Völkern und auch Religionen in aller Welt.

Und ich denke nicht, dass ein gewisser Endzustand der Globalisierung prinzipiell schlecht sein muss. Sicher ist nur, dass der Weg dahin ein sehr steiniger sein wird.

Möglicherweise ist ein konsequenter Weg von Global Governance die einzige Lösung für die gegenwärtigen Menschheitsprobleme, vielleicht sogar entscheidend für das Überleben der Menschheit. Die Frage ist nur, wie viele Einzelschicksale bis dahin auf der Strecke bleiben, und was am Ende von dem übrig bleibt, was wir heute noch Demokratie nennen.

#3 RE: Die Bertelsmannstiftung von 08.10.2017 12:11

Das ist noch nicht alles. Es gibt ein interessantes Viergespann, von dem in "Die Getriebenen" gesprochen wird. Merkel und ihr Kanzleramtsminister Peter Altmaier sowie dessen Jugendfreund Martin Selmayr, "Der heimliche Herrscher der EU" und dessen Galionsfigur Junker.

Peter Altmeier wurde ja nun flux als Nachfolger des unbequemen Schäuble installiert. Altmeier wird, da bin ich sicher, Merkels Pläne auch finanzpolitisch in der EU durchwinken wollen. Europa-Pläne, Schäuble geht auf Konfrontationskurs zu Macron. Macron will Geld von den Deutschen, um seine Reformpläne in Frankreich umzusetzen. Altmeier wird sich nun nicht mehr, wie sein Vorgänger Schäuble dagegenstellen.

Merkel und ihre Drahtzieher, der Bertelsmannkonzern und die EU unter Junker/Selmayr, werden Deutschland und die EU noch mindestens vier Jahre weiter spalten und ruinieren. Mir war der Ruf "Merkel, Volksverräterin" immer unverständlich. Ich beginne zu verstehen, wovon die Rede ist.

Als der deutsche Außenminister verkündete, es werde Sanktionen gegen Länder geben, die sich weigern Flüchtlinge aufzunehmen, war gerade Wahlkampf in Polen und das war das Aus für die gemäßigte Vorgängerregierung. Dann kam die PiS-Partei an die Macht (Siehe Die Getriebenen von Robin Alexander). Das ist das Ergebnis der Politik Merkels und das ist gemeint, wenn von einer Spaltung Europas die Rede ist.

Das sind nun keine Verschwörungstheorien mehr, diese Clique treibt konkrete Politik voran, die eindeutig daran arbeitet, die Macht der Nationalstaaten zu eliminieren und eine unbegrenzte Einwanderung zu propagieren.

Die Bertelsmannfreunde der Kanzlerin bringen in regelmäßigen Abständen sogenannte "Studien" heraus, womit der Öffentlichkeit das Dunkeldeutschland der AfD und das helle Deutschland friedlichem multikulturellem Miteinanders nahe gebracht werden soll. Junker treibt die Strafaktionen gegen die östliche EU voran, weil die sich als souveräne Staaten nicht vorschreiben lassen wollen, wen sie als Flüchtling aufzunehmen haben. Das ist seit Langem im Gange.

Die Idee, man müsse für die dritte Welt "legale Wege schaffen", um in die EU zu gelangen ist wie eine Lunte an das Pulverfass des Migrationsdrucks nach Europa. Man darf die berechtigte Frage stellen, weshalb man die armen Länder personell ausbluten lassen möchte. Weshalb man es nicht für nötig erachtet, die armen Länder aufzubauen, deren Wirtschaft zu stärken und auch Finanzmittel dafür bereit hält.

Diese ganze Strategie sieht nun wirklich danach aus, die Demokratien durch multinationale Konzerne, die sich in der EU tummeln, auszutauschen. Dem deutschen Michel will man das als humanitäre Aktion verkaufen. Man spricht von den "europäischen Werten", die darin bestehen sollen, die Grenzen zu öffnen, die armen Länder personell ausbluten zu lassen, das Schleuserwesen zu stärken und die lästigen Nationalstaaten der EU abzuschaffen. Wer sich dagegen ausspricht oder Kritik übt, wird von den Bertelsmannstudien als rückständig und latent rechtsradikal eingestuft.

Was hinter dem flüchtlingsfreundlichen und humanen Anstrich des mächtigsten Players in Deutschland steckt, kann man erahnen, wenn man z.B. weiß, dass die Gewerkschaft ver.di die Zusammenarbeit mit den "Menschenfreunden" des Bertelsmannkonzerns 2007 einstellte. Auslöser war, dass Arvato, ein Unternehmensbereich des Bertelsmann-Konzerns, die Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen zum strategischen Geschäftsfeld erklärte.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bertelsman...und_Sozialabbau
Seither gilt der Bund als größter Arbeitgeber im Niedriglohnsektor.

Diesen Niedriglohnsektor will man natürlich durch Zuwanderung ausbauen. Dass dabei der Sozialstaat ruiniert wird, Steuern und Abgaben in die Höhe getrieben(Die Flüchtlingskrise geht weiter), kümmert die Freunde bei Bertelsmann wenig. Sie spielen uns inzwischen den Film von der friedlichen multikulturellen und offenen Gesellschaft der Zukunft vor. Das erinnert mich an "Soylent Green - Jahr 2022"



Diese Zahlen (Die Flüchtlingskrise geht weiter) haben mich überzeugt, dass wir dort (Alois Irlmaier) landen werden, wenn nicht ganz entscheidende Einschränkungen bei der Zuwanderung durchgesetzt werden.

Wir müssen begreifen, dass unser Sozialstaat ein Alleinstellungsmerkmal in der Welt darstellt und vor Merkels "offenen Grenzen" und unbeschränkter "Obergrenze" geschützt werden muss, wenn wir ihn beibehalten wollen. Wenn nicht, wird das Deutschland in einem Maße destabilisieren, wie wir es uns heute noch gar nicht vorstellen können.

Selbst Menschen, die sonst medienkritisch sind und (angeblich) alles hinterfragen, werden in bestimmten Fällen zu Opfern der Propaganda der linkslastigen Schreibgriffel und Mikrofonhalter, wenn das berichtete Geschehen weiter weg ist als die nächste Tankstelle Quelle JouWatch
Das gilt wohl ganz allgemein.

#4 RE: Die Bertelsmannstiftung von W.L. 09.10.2017 10:05

Es gibt noch andere Player

PRO ASYL in Deutschland

ist vernetzt mit ECRE (European Council on Refugees and Exiles)
ECRE hat einhundert Zweigstellen in ganz Europa

An der deutschen Niederlassung alleine sind beteiligt: Caritas, Rotes Kreuz, Diaconie und Pro Asyl

Ziele des ECRE (European Council on Refugees and Exiles)
unter Conclusions

1. Grundlegende Reform des Asylrechts und der Praxis in Europa zur Beseitigung von Dysfunktionalitäten und zur Schaffung eines System auf der Grundlage eines internen EU-Übereinkommens über die Aufteilung von Verantwortung
(Meint die Aufteilung von Flüchtlingen in allen EU Ländern)

2. Sichere und legale Kanäle für den Zugang zum Schutz in Europa

3. Globale Lösungen für Zwangsumsiedlung mit einem fairen Anteil in Europa

4. Einbeziehung von Flüchtlingen in die europäischen Gesellschaften.
Siehe dort: https://www.ecre.org/wp-content/uploads/...c-Plan-2017.pdf

Ein Programm, das einen schaudern lässt, wenn man weiß, dass ca. 65 Millionen weltweit auf der Flucht sind. Dabei ist dieser Zweig nur ein kleiner Teil dessen, was es an Vernetzungen bei den NGOs gibt. Hier abrbeitet eine weltweite Elite am Projekt der Umsiedelung großer Menschenmassen nach Europa. Sie haben nur eines im Sinn. Große Menschenströme nach Europa zu lenken, die sozialen Sicherungssysteme zu zerstören und Europa zu destabilisieren. Die alles unter dem Deckmantel des Flüchtlingsschutzes.

Es geht dabei wohl gemerkt nicht darum, Flüchtlingen vor Ort zu helfen. Staaten der dritten Welt zu stabilisieren und zu fördern. Es geht um "Zwangsumsiedlung" und "Zugang zum Schutz in Europa" siehe Punkte 1 bis 3.

Dabei muss man im Blick behalten, dass nur rund 1% aller Flüchtlinge in Deutschland einen Asylgrund glaubhaft machen kann und inzwischen ca. 600.000 abgelehnte Asylbewerber hier leben und aus den Solidarkassen deutscher Beitragszahler, wie auch aus Steuermitteln versorgt werden. Der wirtschaftliche Nutzen ist gering, denn die Zuwanderer sind sprachfremd, kulturfremd (Allochton) und gering qualifiziert, ca. 20% Analphabeten.

Der Fachkräftebedarf Deutschlands wird innerhalb Europas gedeckt, denn Deutschland ist Teil eines Wirtschaftsraums mit 500 Millionen Menschen in Freizügigkeit. Innerhalb dieses Wirtschaftsraums ist die Altersstruktur mit den USA vergleichbar. Es gibt also keine Überalterung innerhalb Europas. Für Deutschland gibt es keinen wirtschaftlich nachvollziehbaren Grund Flüchtlinge zu importieren. Das ist so offensichtlich, dass anderslautende Beteuerungen absurd erscheinen.

Die Überalterung Deutschlands hat nur einen einzigen Grund. Die hohe Produktivität, der hohe Grad an Automatisierung. Wo früher zehn Fachkräfte an der Produktion eines Gutes beteiligt waren, arbeitet heute noch einer und dies oft noch mit höherer Leistung. Wäre es anders, so müssten wir bei ständig steigendem BIP permanent Gastarbeiter beschäftigen. Das ist längst nicht mehr der Fall.


Forderungen der Grünen decken sich mit denen von PRO ASYL.

#5 RE: Die Bertelsmannstiftung von Kurt 02.11.2017 12:37

Die Bertelsmannstiftung gehört dem RTL Sender. Bildzeitung und RTL gehören auch zusammen. Ein Schmuddelsender ohne Niveau. Wenn man von der Bertlsmannstiftung spricht, sollte man lieber gleich RTL sagen. Ist kürzer. Wer glaubt denn noch irgendwas von Bild und RTL? Ich nenne diesen Sender auch gerne Stichelsender. Wer hat mit wem was gemacht? Die meisten News von denen in ihren Bulevard Sendungen sind doch an den Haaren herbei gezogen. Wer guckt sich so einen Blödsinn nur an?

Und die Nachrichten erst. Da kommen Dinge wie: Das die Menschen immer kleiner werden, oder das Lachen gesund sei. Was hat das in Nachrichten zu suchen?

Die Welt wird immer verrückter und RTL trägt dazu bei das die Zuschauer immer mehr Verblöden wenn sie diesen Schwachsinn schauen und womöglich auch noch glauben....

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