#1 Im Gespräch... von Akelei 11.11.2017 16:51

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https://youtu.be/k7uOpBfvtJA

soeben gelauscht.Gute Worte.

Wenn denn offensichtlich so viele Menschen wissen, was falsch läuft, weshalb dann nachhaltig diese Entwicklung?

#2 RE: Im Gespräch... von W.L. 11.11.2017 21:58

Das ist ein Grundproblem seit wir Geschichte kennen.
Es scheint sich aktuell in Deutschland zu fokussieren.
Die geheuchelte oder echte Ahnungslosigkeit, mit der die Bildungseliten die tatsächlichen Gefahren der aktuellen Politik als unbegründete Ängste ungebildeter darstellen, ist erschreckend. Ich halte das für ein Symptom eines einsetzenden Unterganges. Eine geistige Erblindung, mit der diese Eliten uns voran in den Untergang reiten.

Am Auffälligsten ist die Vermischung zwischen europäischer Zuwanderung und der Zuwanderung aus dem arabischen Raum.
Aus Westeuropa wandern Arbeitskräfte zu. Es sind Fachkräfte, die wir brauchen und den drohenden demographischen Einbruch kompensieren. Sie kommen, um zu arbeiten. Diese Zuwanderung brauchen wir. Es ist aber keine Zuwanderung. Diese Menschen nehmen nur das Recht auf Freizügigkeit innerhalb der EU wahr. Es wandern autochthone Bevölkerungsgruppen zu, die uns nicht fremd sind.

Was uns aber finanziell, sozial und politisch erheblich zusetzen wird, das ist die Zuwanderung aus dem arabischen Raum. Das sind Menschen, die uns jedes Jahr 22 Milliarden kosten (gesamt 450 Milliarden pro Million Zuwanderer), Tendenz steigend. Sie werden keine oder nur gering qualifizierte Arbeit finden. Sie sind in allen kulturellen Belangen fremd, lassen sich daher auch nicht integrieren und sie schotten sich wegen ihrer Religion gegen unsere Gesellschaft ab. Sie mischen sich nicht, und zwar über Generationen nicht. Sie bringen eine exorbitante Kriminalität ins Land, weil deren Jugend entwurzelt ist. Wir halten es für eine Bagatelle, wenn wir alle fünf Jahre eine weitere Million ins Land strömen lassen. Möglicherweise geht das per Familiennachzug auch schneller (aus 340.000 Syrern werden 1,75 Millionen - Vertilität 2,4-3 + Ehefrau, ergibt den Faktor 4,4-5).

Der zweite Punkt ist die EU-Politik. Die wenigen Nettozahler werden die nicht mehr wettbewerbsfähigen südeuropäischen Länder in immer stärkerem Maße finanzieren müssen. Das wird zu einer Inflation führen. Wenn das eintritt wird es in den armen Länder Europas zu Jugendrevolten kommen. Davon hatten wir schon einen Vorgeschmack bekommen.

Ich halte beide Szenarien für bereits eingetreten und am Laufen. Die Eliten erkennen es nicht oder wollen es nicht erkennen. Wir werden uns in der kommenden Wahl nicht mehr mit 12,5% AfD, sondern mit 30-40% AfD vertraut machen und in einigen Bundesländern wird es zu AfD Regierungen kommen. Österreich hat bereits die Notbremse gezogen. Jamaika ist keine Normalität, sondern die einsetzende Destabilisierung.

#3 RE: Im Gespräch... von Akelei 12.11.2017 11:35

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Ich schlüssle mal meine Gedanken auf:
Entwicklung von Kindesbeinen an:
Bindung... besonders wichtig in den ersten Lebensjahren... ich frage mich,weshalb dieses Thema, das inzwischen wissenschaftlich mit eindeutigem Ergebnis untersucht wurde, immer wieder bagadellisiert wird.
Es ist nicht jeder Vater der "geborene" Vater... und auch nicht jede Mutter die perfekte Mutter... das sei mal dahin gestellt..
Es gibt Mütter/Väter die können und wollen´s einfach nicht.... - die Palette ist wahrscheinlich so breit gefächert wie es Menschen gibt, die davon betroffen sind.
Dennoch ist klar, dass eine gute funktionierende Beziehung zu den Eltern, - im Baby- und Kleinkindesalter zur Mutter - ein wichtiges Fundament für die
folgende Entwicklung sein wird.
Inzwischen können vermutlich viele Menschen in Europa sagen, dass ihre Bindung zu KITA größer ist, als die Bindung zu ihren Eltern... am besten und liebsten schon direkt von der Wiege weg.
Ich war gerne Mutter kleiner Kinder. Ich denke, dass die Entwicklung in meinem Fall günstig verlief... allerdings mit einem großen wirtschaftlichen Nachteil.... ein Nachteil, der sich empfindlich auf meine Rente auswirken wird - wie überhaupt das Muttersein einen großen wirtschaftlichen Nachteil bedeutet.
Das ist ein Missstand, den es seit Ewigkeiten gibt.
Ich habe fast immer gearbeitet, - jedoch meine Arbeitszeiten gänzlich an die Anforderungen, welche zu Hause auf mich warteten, angepasst. - Ich würde heute sagen, dass ich mich erst, als die Kinder etwa 10 Jahre alt waren, mit einer Teilzeitbeschäftigung (20 - 25 Wochenstunden) halbwegs wohl und nicht mehr überfordert fühlte.
Der Stress mit kranken Kindern wurde weniger... die intensive Betreuung wurde weniger.... die Kinder wurden mit jedem Jahr selbständiger...
Heute sind die Kinder Teenager... -und dennoch braucht es jemanden, der das System zusammenhält, es pflegt und versorgt. Dies sind relevante und wichtige Aufgaben, die in einer Gruppe... einer Familie jemand übernehmen muss, damit ein Zusammenleben gelingen kann.
Es ist etwas in der Schwingung... ein unausgesprochener Auftrag... diese vielen kleinen Aufmerksamkeiten und Handgriffe, die niemand sieht und auch nicht gesehen werden wollen.... - vor allem dann, wenn es darum geht, dass diese Aufgabe honoriert wird.
Die Kinder meinen: du bist eben die Mutter...
Und ja, - ich bin es gerne!
Wenn ich allerdings den Rechenstift zur Hand nehme wird schnell klar, dass es sich dabei um eine Aufgabe handelt, die in wirtschaftlicher Sicht nur aus Nachteilen besteht, obwohl Mütter für ein System gerade in den Anfangsjahren eines Menschen einen enorm wichtigen Dienst leisten. - Gratis.
Hm... - da kann schon mal der Anreiz sinken, sich dieser Aufgabe zu widmen.... oder nur sehr überlegt und dosiert...
Auch, weil es inzwischen zur Normalität wurde, dass viele Mütter ihre Kinder mehr oder weniger alleine aufziehen....sich Wochenendväter gerne rar machen... - diese Aufteilung letztendlich dem Kindeswohl dient, das seinen Lebensmittelpunkt da hat, wo es Schule, Freunde und Wohnsitz gibt - meistens bei der Mutter, - ohne in permanenter Zerrissenheit zu leben.
Wenn ich morgens um 7 Uhr mein kleines Kind in der KITA abgebe und es im krassesten Fall nach 18 Uhr abhole, - wenn es das Wochenende beim Vater (oder dessen Mutter) verbringt............. - wo bleibt Zeit für die Pflege einer Bindung?
Es gibt in diesen oder ähnlichen Fällen zwangsläufig eine Veränderung .... eine Veränderung in der Gesellschaft.
Will der Staat diese Veränderung?... - Wenn ich dem obig genannten Vortrag lausche, könnte man meinen, - ja, der Staat will es.
Inzwischen wachsen Generationen nach, in denen solche veränderten Abläufe zur Normalität gehören... die Herde wächst...

Ein Blick nach Frankreich zeigt allerdings (es gibt dort seit Jahren vermeintliche "Vorzeigemodelle" der Ganztagsversorgung), dass hier nun Frauen vermehrt beginnen, gegen diesen Wahnsinn zu protestieren... sie sich ihrer Aufgabe als Mutter besinnen und vor allem in Baby- und Kleinkindesalter ihre Kinder selbst versorgen möchten.

Eines ist klar:
Verbesserungen für Frauen, Kinder und die ganzen Familiensysteme können nur gemeinsam geschaffen werden.
Vor allem den Männern muss der Wert einer solchen Verbesserung klar sein. - Dieser Wert kann nicht statistisch belegt werden - er muss erkannt und gefühlt werden. - Das ist aktuell definitiv nicht der Fall.
Der Rechenstift siegt! - Allerdings ist für mich nicht wirklich klar, ob ein solches System nicht trotzdem viel mehr kostet und in der Zukunft Kosten verursachen wird.

Was ist aus meiner Sicht verbesserungswürdig?
- Entscheidungsfreiheit für Frauen, angehende Mütter und Mütter, wie sie die ersten 10 Jahre der Mutterschaft gestalten wollen - ohne DRUCK!
- Modelle, die den Lebensumständen angepasst werden können. - Es macht einen Unterschied, ob ich ein.. zwei.. drei oder mehr Kinder groß ziehe
- Unterstützung beim Wiedereinstieg ohne dem Gefühl, sich trotz guter Ausbildung nach der Mutterzeit nur noch als Hilfskraft in einem Teilzeitjob zu eignen
- keine wirtschaftlichen Nachteile (vor allem im Hinblick auf die Altersvorsorge)
- kranke Kinder, Ferien, Arztbesuche o.Ä. dürfen keinen zusätzlichen Druck in Familien verursachen
- einfache Regelungen ohne Formular- Fristen- und Finanzwahnsinn

... Fortsetzung folgt...

#4 RE: Im Gespräch... von W.L. 12.11.2017 14:40

Ist jetzt nicht die genau passende Antwort, passt aber zur Person.
Eva Hermann. Sie gibt Dir keine Antwort, sondern sie formuliert genau das, was Du hier schreibst.
Aber noch nicht hier. Ich habe das hier reingesetzt, weil ich noch nicht weiß, wohin damit:



Das: https://www.phoenix.de/content/2512423
Ist ein Exempel von Eva Hermanns Medienkritik. Der Quotenquerdenker ist in diesem Fall Robin Alexander (rechts postiert). Er steht mit seiner Meinung ganz alleine da. Er sagt an einer Stelle: "Warum bleiben Sie nicht bei der Wahrheit", anders gesagt, warum lügen Sie? Robin Alexander soll in diese Sendung ein wenig diskreditiert werden, sein Buch "Die Getriebenen" ist äußerst unbequem. Es ist aber sauber recherchiert und es gab keine Klagen, kein Jurist, der etwas dagegen eingewendet hätte. Das Buch ist politischer Sprengstoff.

Nun aber zu deinem Thema:

Und das ist Deine Antwort:


Ich hatte zu Eva Hermann keine besondere Meinung, ich wusste nur, dass sie sich in der extremen Rechten betätigt.
Als ich mir angesehen hatte, was sie so sagt, fand ich das keineswegs rechtsradikal, sondern eher rechtskonservativ und habe schließlich meine medial erwirkte Ablehnung ihre Person betreffend aufgegeben. Sie hat recht, mit dem was sie sagt, und unterschiedet sich nicht von dem, was Du schreibst!

Wer sich dieses Podiumsgespräch angetan hat, findet ähnliche Aussagen auch bei
Henryk M. Broder, Roland Tichy oder Vera Lengfeld. Siehe auch:

#5 RE: Im Gespräch... von W.L. 10.03.2018 20:25

Wer es nicht glauben möchte:

Prof. Norbert Bolz im Philosophischen Stammtisch "Das Ende der Political Correctness?":
https://youtu.be/QTOpNYePK5w?t=2510

Es gibt nicht nur die Theorie von der flachen Erde, sondern auch von der hohlen Erde:
Interessant daran ist die Herausforderung sie zu widerlegen. Man erlebt dabei, wie interessant der Weg einer Widerlegung sein kann:
Die hohle Erde, Hohlerde Theorien

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