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#1 Super Reich mit humanitärer Geisteshaltung? von Philolaos 13.11.2017 01:44

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Ist es egal wie viel Geld ich besitze, um trotzdem ein guter Mensch zu sein?
Klar, ich könnte ja sagen, dass es nur auf meine Geisteshaltung ankommt, die immer hinterfragt, ob mein eigenes Handeln in Harmonie zur jenen Menschen steht, die sich innerhalb meiner Einflusssphäre befinden. Das konsequent zu leben ist in unserer „Leistungsgesellschaft“ schon schwierig genug.
Aber wenn ich diesen Spagat irgendwie hinbekomme, ist dann die Welt in Ordnung?
Nein.
Die Sache hat einen entscheidenen Haken: Unser Geldsystem per se ist zutiefst asozial. Denn der Reichtum des Einen sind immer die Schulden des Anderen. Da wo ein Kredit vergeben wird, stecken sich die Kreditgeber Geld in die Taschen, welches es vorher nicht gegeben hat um es neu "anzulegen", da entsteht der Zinseszinseffekt, der regelmäßig Wirtschaftskrisen erzeugt.
Und wenn Superreiche von ihren „Erspartem“ leben ohne arbeiten zu müssen, sind Unmengen von Geld gebunden, welches dringend für Bildung und Umweltschutz benötigt werden.
Auch und vor allem Staatsverschuldungen sind nichts weiter als Zwangsabgaben an wenige superreiche Investoren.

Je größer der Reichtum einzelner Menschen, um so asozialer ihr Verhalten gegen den Rest der Welt.
Und Spenden: "Wohltätigkeit ist das Ersaufen des Rechts im Mistloch der Gnade"

Nicht der Kapitalismus ist das Problem, sondern ein auf die Spitze getriebener Monetarismus, dessen Perversionen sind u.a. auch Hochfrequenzhandel und Lebensmittelspekulation an den Börsen. Dazu kommt der Zwang eines Unternehmens zu wachsen, um nicht von Anderen geschluckt zu werden….
Das zu der These „Geld ist neutral“.
Das mag vielleicht sein, wenn man den Unterschied zwischen Zins und Zinseszins beleuchtet. Denn Geld ist nicht gleich Geld, das muss man sauber trennen. Unser Planet krankt an einer auf die Spitze getriebenen Perversion des Monetarismus. Es werden immer weniger langfristige Investitionen getätigt, die allen Menschen Nutzen bringen würde.

Fakt ist, dass Geld die menschliche Gier befeuert und somit enorme Macht bedeutet, da niemand behaupten kann, dass er vor dieser Untugend gefeit ist, und deshalb ab einer bestimmten Summe auch käuflich ist.

Und genau diese Einsicht halte ich für absolut essentiell, um auch die Ursachen politischer Veränderungen ins richtige Licht zu rücken. Der Kampf findet nicht statt zwischen links und rechts, auch nicht Moslems gegen Christen, sondern Reich gegen Arm.





#2 RE: Super Reich mit humanitärer Geisteshaltung? von W.L. 13.11.2017 11:12

Zitat von Philolaos im Beitrag #1
Fakt ist, dass Geld die menschliche Gier befeuert und somit enorme Macht bedeutet, da niemand behaupten kann, dass er vor dieser Untugend gefeit ist, und deshalb ab einer bestimmten Summe auch käuflich ist.

Ist es das Geld oder der Mensch, der Gier befeuert?
Ein Tausender, auf der Straße liegend, ist für ein Karnickel nur ein Fetzen Papier. Nur Menschen würden sich darum prügeln. Karnickel würden sich um Karotten prügeln.
Ist also immer die Frage nach der jeweiligen Bedeutung, die etwas für mich hat.

Eine Inflation ist keine Geldentwertung sondern ein Glaubensverlust. Bestimmte Kunstobjekte werden so hoch gehandelt, weil man daran glaubt. So ist das mit Geld auch.
https://www.google.de/search?q=kunstobje...=4B-ZEOyjgCUUiM:

Der Kampf zwischen Reich und Arm beruht auch auf einem Glaubenskonflikt. Solange Mächtige und Reiche den Eindruck vermitteln, sie seine integer oder unangreifbar, wird nichts geschehen.

Die Frage ist, ob es hinter den Perioden von Frieden und Krieg eine Gesetzmäßigkeit gibt, die anzeigt, ab wann und warum es mal wieder Krieg gibt. Ob dieser Wechsel eventuell von einer universell gültigen Gesetzmäßigkeit angetrieben wird. Ob es eine Dialektik gibt, die dahinter steht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Kapita...4tzliche_Thesen

Kommt etwa ein neues iPhone heraus, stehen Kunden oft schon am Vorabend Schlange. Es kommt einem so vor als ob keine bloßen Produkte mehr verkauft werden. Bei den Harry Potter Ausgaben wars ähnlich. Das hat schon religiöse Züge: -> https://de.wikipedia.org/wiki/Warenfetisch

In der BRD hatte man durch den moderaten Eingriff des Staates dafür gesorgt, dass das Kaptial gleichmäßiger verteilt wird, dass es sich nicht konzentriert. Dieser Versuch, eines Kompromisses zwischen Kapitalismus und Sozialismus (Soziale Marktwirtschaft, Ludwig Erhard) ist mit der Globalisierung ausgehebelt worden.

Wir befinden uns in einer Phase des globalen Kapitalismus von einer Agressivität wie wir sie im 19. Jahrhundert hatten. Die internationale Linke kümmert sich nicht drum. Sie wollen die Armen aus der dritten Welt nach Europa umsideln. Vermutlich gelten da die Gesetzmäßigkeiten, durch die der Kapitalismus auch früher schon zu Revolutionen geführt hat. Dadurch könnte es zu einem globalen Kollaps kommen, der dann die vereinten Kräfte wachruft, um so etwas künftig zu verhindern.

Derzeit sehe ich keine Regularien, die einen Kollaps verhindern könnten. Es wird ungemütlicher werden und es hat schon begonnen: Trump (USA), Brexit (England), Le Pen (Frankreich), AfD (Deutschland), Fünf Sterne(Italien), PIS (Polen), usw, ...

Ich sehe diese durchweg rechtskonservativen Bewegungen als notwendigen Ausgleich, denn die Linke hat hier völlig versagt. Eine gewisse Renationalisierung, eine gewisse Abschottung halte ich derzeit für das gegebene Mittel und es geschieht auch. Das zeigt, dass diese Entwickling genau die notwendige Entwicklung ist. Wenn die etablierte Poltik die Ursachen für diese Entwicklung nicht beseitigt, wird es weitergehen.

#3 RE: Super Reich mit humanitärer Geisteshaltung? von Philolaos 13.11.2017 15:15

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Dass Geld die Gier befeuert, weil dem Geld von der Gesellschaft der entsprechende Wert zuerkannt wird ist klar, müssen wir nicht diskutieren. Fakt ist, dass Macht und Einfluss proportional mit Geld einhergehen und darin ist eben auch die Gier begründet.
Um bei Deinem Beispiel zu bleiben:
Wenn eine Kaninchenpopulation also mental in der Lage wäre, dieses Potenzial Geld für sich nutzbar zu machen, dann wären also nicht nur Karotten gesichert sondern auch alle anderen Knabbersachen, Sexualpartner, Lebensraum, usw.... vorausgesetzt es gibt Kaninchen die sich für Geld ausbeuten lassen, arbeiten usw....
Mit Geld lässt sich irgendwie alles kaufen, ausgenommen echte Zuwendung und Liebe.

#4 RE: Super Reich mit humanitärer Geisteshaltung? von Philolaos 13.11.2017 15:22

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Jedenfalls kann man den Faden jetzt weiter spinnen und überlegen, ob unser Geldsystem nicht vielleicht absichtlich an die Wand gefahren wird, denn dass genau das passieren wird ist sicher, nur eine Frage der Zeit. Danach ist die Frage, welche Leute ein neues System installieren, also ob es nicht vielleicht wieder die selben Strukturen sind, die auch bisher massiven administrativen Einfluss durch Geld hatten.

#5 RE: Super Reich mit humanitärer Geisteshaltung? von W.L. 13.11.2017 15:54

Dass es zum Kollaps durch die Überschuldung kommt ist sicher. Die Frage ist wann kommt es dazu und wie sieht die "Nachkriegszeit" aus. Mein Tipp: 2028. Problem dabei ist, dass die Treiber dieser Kriese wissen, dass es zum Kollaps kommen wird. Sie werden sich irgendwie retten. Wenn man sich Dirk Müller dazu anhört, dann klingt das nicht so gut.

https://www.youtube.com/watch?v=YpIP5qpDpvI

Es gab allerings vor 1929 eine Überhitzung an den Börsen. Die Kurse stiegen in schwindelerregende Höhen.
Die deutschen Steuerüberschüsse kommen einerseits durch Nullzins (40 Milliarden), andererseits wurde durch die Flüchtlinge die Binnennachfrage mit Steuermittlen künstlich angekurbelt. Derzeit sieht alles sehr rosig aus.

In der letzten Phönixrunde sagte der Moderator: "Es kommen derzeit ja nur 15.000 pro Monat, das sind nur 180.000 pro Jahr, worüber sprechen wir da eigentlich?"
Ich habe die Rechnung mal aufgemacht und dabei die Kosten von 2015/16 von 43 Milliarden nicht mitgezählt.
In 2017, 22 Milliarden für eine Million Flüchtlinge + die Kosten für 180.000 (+ 18%) jedes Jahr dazu. Dann sind wir - ohne Familiennachzug - in 10 Jahren bei einer Summe von 450 Milliarden und einer jährlichen Belastung von 50 Milliarden. Binnen zweier Jahre kamen nur rund 1% der Flüchtlinge in Arbeit. Das kann man vernachlässigen. Wir importieren uns ein Heer von Sozialhilfeempfängern.
In dieser Phönixrunde wurde auch gesagt, es kämen durch Familiennachzug nur 1% hinzu und auch das sei eine Lappalie. In einigen Artikeln der Presse nannte man 340.000 Syrer, die ein Anrecht auf Familiennachzug hätten. Bei einer Fertilität (statistische mittlere Kinderzahl) für Syrien von 2,4 bis 3, liegt der Faktor (+ Frau) bei 3,4 - 4 und als Faktor (4,4 - 5). So werden aus 340.000, 1,5 - 1,7 Millionen. Das wäre eine Wiederholung der Krise von 2015 und natürlich wird man das strecken und möglichst ohne Aufsehen abwickeln. Die Kosten wären immens.

Die Schuldenkrise 2009 kostete rund 500 Milliarden.

Die EZB pumpt jedem Monat 60 Milliarden, künftig nur noch 30 in die Wirtschaft. Die südlichen Länder kamen dadurch nicht aus, sondern tiefer in die Schulden.

Was derzeit läuft ist Harakiri. Ich denke mehr über die Zeit danach und über die Ursachen und Mechanismen nach, als über die Frage ob es zu einer Krise kommt.

#6 RE: Super Reich mit humanitärer Geisteshaltung? von Akelei 13.11.2017 17:08

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Darf es eine/n Privatier/Privata geben?
...
Menschen sind facettenreich... nicht alle sind "Macher"... nicht alle sind kreativ oder produktiv...
Jeder Mensch hat andere - eigene Qualitäten.
Würde jeder Mensch seine Qualitäten leben dürfen... - könnte ein System aufrecht erhalten werden? Könnte es funktionieren?
Würde es auf der Erde mit Sicherheit genug geben - wäre Gier ein Thema?
Ich fühle eine gewisse Erschöpfung, wenn es darum geht, "Dinge" anzuhäufen. - Es ist quasi immer alles verfügbar, was ich zum leben brauche.
Wozu mehr mehr mehr? - ... Macht ja doch nur Arbeit und letztendlich kann ich nur mit einem Löffel essen - und selbst das sollte der gesunde Menschenverstand dosieren.
Eine Erschöpfung.
Es erschöpft sich das Anhäufen... die Anhäufung.
Eine Erschöpfung des Verstandes mit der Frage: wozu der ganze Stress um Wohlstand und Eigentum?
Ballast abwerfen.... - wenn das (innere) Wissen wächst und das Erlernte nicht mehr so wichtig ist, verlieren äußere Merkmale an Bedeutung.

Ich beneide keinen Reichen.

#7 RE: Super Reich mit humanitärer Geisteshaltung? von Philolaos 13.11.2017 22:11

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@Akelei, alles richtig. großer Reichtum belastet genau so wie auch große Armut.
Ich glaube wir müssen hier über etwas anderes reden, nämlich das Geld schiere Macht bedeutet.
Nehmen wir nur das Beispiel Börse:
Den Kurs eine Aktie kann nur derjenige bestimmen, die besten Gewinne kann nur der machen, der die meisten Anteile unten einkauft und/oder oben verkauft.

Die größten Spender und Investoren haben auch in der Politik den größten Einfluss.
Wir können hier im Forum viel herumschwadronieren, werden aber relativ wenig damit bewirken. Nimm dagegen eine größere Geldsumme in die Hand, lege sie in Wirtschaft und Politik geschickt an und schon kannst du die Puppen tanzen lassen, Leute unter Druck setzen. Darum geht es doch. Mit Eigenbedarf und Konsumwahn hat das nichts mehr zu tun. Viel mehr mit maximalem Handlungsspielraum und Allmachtsphantasie. Mit Geld lassen sich Dinge bewegen, Geschicke lenken, weil alles am Geld hängt.

Und unter meinen jeweils letzten Thread lese ich momentan, dass ich mit einer Spende dieses Forum komfortabler machen kann, Spenden bedeuten Einflussnahme, Veränderung....

#8 RE: Super Reich mit humanitärer Geisteshaltung? von Akelei 13.11.2017 23:01

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Gut... das ist die eine... oder die andere Seite des Lebens.
Ich bin (glücklicher Weise) oft mit Menschen konfrontiert, die wenig Materielles haben.... sehr wenig.
Diese Menschen hätten teilweise (nicht alle...) die Möglichkeit, Geld zu verdienen - mehr, als sie z.B. durch die Sozialhilfe erhalten.
Der Anreiz, Geld zu verdienen ist teilweise bei diesen Menschen verschwunden.
Sie haben sich ihr Leben eingerichtet und sind damit zufrieden - möchten es nicht anders haben....

Ein sehr berührendes Beispiel erlebte ich unlängst... eine Frau, die seit zwei Jahren auf der Straße lebt... und am Stadtrand irgendwo im Gebüsch an einer geschützten Stelle schläft... auch im Winter... Diese Frau führte bis vor wenigen Jahren ein "normales" Leben... deswegen möchte sie in der Zukunft wieder ins zumindest halbwegs geregelte Leben zurück.
Ich fragte sie, wie sie ihren Alltag gestaltet... wie sie das mit Hygiene, Wäsche waschen etc. mache (diese Frau wirkt keineswegs ungepflegt oder asozial...).
Sie erzählte mir, wie sich ihre Tage und Wochen gestalten... und sie erzählte mir, dass sie (hielt kurz inne und zählte nach) neun gute Freund/innen hätte, die sich gegenseitig durch Dick und Dünn helfen würden - zu jeder Tages- und Nachtzeit. Sie meinte (und ihr Gesicht strahlte dabei), dass sie noch nie so etwas Wertvolles und Schönes erlebt hätte und diese Freunde gegen Nichts auf der Welt tauschen wolle... mit diesen Freunden könne sie über gelegentliche Hilfen hinaus über alles reden - das würde sehr helfen...
Es gab mir einen Stich im Herzen... - diese Frau sprach die Wahrheit - es hat mich augenblicklich berührt ... gute Freunde...
WER in unserer Welt kann schon behaupten neun gute Freunde zu haben?
Meistens höre ich, dass Menschen GAR KEINE Freunde haben.. isoliert leben... alleine sind...
Auch ich kann nicht auftrumpfen mit einer Handvoll guter Freunde... - es ist mit all dem unnützen Firlefanz, der uns umgibt und uns in der Freizeit beschneidet richtig schwierig geworden, Freundschaften zu pflegen.... hmm....

Was hat letztendlich Wert?

Diese Börsianer......... mit ihrem fiktiven Reichtum können mir eigentlich den Buckel runter rutschen. Dieser vermeintliche Reichtum beeindruckt mich einfach nicht... erreicht mich nicht... - Wenn ich eine Yacht, Champagner und sonstigen überdrehten Wahnsinn sehe finde ich das einfach nur bedauernswert....
Ich bewege mich innerlich mehr und mehr Richtung BGE... was häufen wir an? Wozu? Ein Leben ist kurz.... und wer in etwa im Einklang mit der Natur... der Erde... dem Leben das uns umgibt leben will, wird keinen Mangel fühlen, wenn er diesen komischen sinnentleerten Irrsinn nicht in seinem Leben hat.
Okay... vielleicht stehe ich damit allein auf weiter Flur... - ich kann das aushalten ;-). Ich bin bestimmt kein Mensch, der Wurzeln aus der Erde gräbt um sich davon zu ernähren oder Morgentau von den Blättern schlürft.
Es wird doch ein Maß geben, das einem Gast auf Erden entspricht? Menschenwürde - in Würde das Leben führen, zu dem wir geboren wurden. - Das ist wichtig für mich.

Macht??? - Wer gibt die Macht? - Dieses viele Geld macht doch nur unfrei und führt in ein isoliertes Leben....

WOHIN lenken wir unsere Aufmerksamkeit?.... Wo bleibt sie hängen? - Wen ernähren wir mit unserer Aufmerksamkeitsenergie?
Ist es ein korrupter Börsianer wert, ihm die eigene Aufmerksamkeit zu schenken?

Es ist an der Zeit, unsere Verantwortung zurück zu nehmen und Entscheidungen für unser Leben zu treffen und zu tragen.
Ich weiß... nicht einfach..............

Sorry, wenn ich jetzt nochmal etwas tippe, worauf du vermutlich nicht hinaus willst... - aber das was hier steht ist im Moment stärker....

#9 RE: Super Reich mit humanitärer Geisteshaltung? von Philolaos 14.11.2017 01:23

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Akelei, ich kann Dich sehr sehr gut verstehen, glaube mir, ich sehe das ja durchaus genauso.... Und wenn viel mehr Menschen nicht nur so denken sondern auch handeln würden, sprich diesem Konsumwahn nicht huldigen, dann hätte Geld auch viel weniger Macht, das ist ja der Punkt, da schließt sich dann der Kreis. Wenn jedoch nur einige Menschen aus diesem "unnützen Firlefanz" aussteigen, obgleich sie einer geregelten Arbeit nachgehen könnten, so hängen sie doch am Tropf des Systems, kehren die Brosamen des Systems auf. Ein autonomes Leben in Einklang mit der Natur ist das also auch nicht. Nicht das perfekte Glück, sich mit Plastiktüten gegen Kälte zu schützen, aber ich verstehe sehr wohl was Du meinst.
Und klar, wir stehen vor dem Scherbenhaufen sinnentleerter Arbeits- und Konsumwut.... die Wirtschaftswunderzeit, die das Leid des Krieges vergessen machen sollte. Als dann endlich alle einen satten Bauch hatten, ging es um "Selbstverwirklichung" im Beruf mit Häusle baue, Zweitauto und Zweiturlaub - immer den Nachbarn und Kollegen im Blick, ob er da auch mithalten kann... Kinder waren auf diesem Tripp nur lästiges Hemmnis. Leistungsgesellschaft nannte man das...... Dann der Aufbruch in neue Technologien, das Internet... alles unheimlich aufregend... jeder wollte dabei sein, nicht abgehängt sein. New Economy beflügelte die Menschen, es war chic im Internet einzukaufen, dicht gefolgt vom Handywahn. Warum sich im Tante-Emma-Laden auf einen Kaffee zu treffen, oder in die Kneipe gehen, wenn man ganz ohne Terminabsprachen 24 Stunden rund um die Uhr in Facebook chatten kann.
Virtuelle Freundschaften... keine Verbindlichkeiten aber auch keine echten Bewährungsproben, die eine Freundschaft wertvoll machen.
Und ja... wirklich echte Freunde sind jene, die keine Gegenleistung erwarten oder zumindest jene, die aus Dankbarkeit für geleistete Hilfe, mit Hilfe erwidern.
Aber in der Not rücken die Menschen zusammen, man hilft sich gegenseitig das ist völlig normal, so war das in der DDR auch. Da waren Freundschaften auch und vor allem eine zweckmäßige Notwendigkeit um Mangelwaren zu tauschen. Dass dieser Zusammenhalt für sich gesehen auch eine schöne Sache war, steht außer Frage. Und vielleicht entdecken wir ja diesen Zusammenhalt in Notsituationen auch wieder neu. Die Chancen stehen gut, dass das schon bald passieren könnte.

Was mich momentan gedanklich beschäftigt, ist die Tatsache, dass jetzt ganz viele Menschen aufwachen und Geld durchaus zu Recht als das große Übel der Welt betrachten, aber eben dabei nicht sauber trennen, dass es einen gravierenden Unterschied gibt zwischen Bargeld oder auch Geld als "Blut der Wirtschaft" und jener ungezügelten Gier, die Investoren zu immer monströseren Perversitäten antreibt, an den Börsen, im globalen Handel in den Banken mit ruinösen "Derivaten" und "Finanzprodukten" – und auch in der Politik – gegen den Rest der Welt.
Die Egalisierung und Verteufelung des Geldes mit all jenen Argumenten, die eigentlich nur die aus dem Ruder geratene Zockerei betrifft, wird den Weg zur bargeldlosen Gesellschaft ebnen – nach dem großen Knall. Da wird sich dann nämlich automatisch die Frage stellen, ob alles genau so wieder von vorn losgehen soll wie bisher, oder ob denn jetzt nicht die Zeit reif sei für was ganz Neues, viel besseres!
Und klar alles wird anders, einiges schlechter, anderes dafür besser. Die Menschen werden sich das neue Leben möblieren so gut es eben geht.

Aber der Haken an der Sache mit dem bargeldlosen Zahlungsverkehr ist die Mächtigkeit der Administration und die Frage was uns Demokratie wert ist.
Der Haken am bedingungslosen Grundeinkommen ist, dass ein "bedingungsloses Grundeinkommen" eben nicht bedingungslos sein kann. Vor allem dann nicht, wenn es keine Möglichkeiten gibt, sich in irgendeiner Weise zu verweigern, weil man schlichtweg für nichts gebraucht wird.

Der bedenklichste Haken aber ist die Kombination von bargeldlosem Zahlungsverkehr und bedingungslosem Grundeinkommen. Möge bis dahin das kollektive Bewusstsein der Menschheit mit Hochdruck an seiner humanitären Geisteshaltung arbeiten.

#10 RE: Super Reich mit humanitärer Geisteshaltung? von Akelei 14.11.2017 07:48

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Wenn die Prognosen stimmen, werden in nicht zu ferner Zukunft nicht weniger als 40% der Gesellschaft beschäftigungslos sein.
Arbeit verändert sich,.... Wird projektbezogener. Zwangsläufig ergeben sich mehr Leerläufe.
Viele Produktionsabläufe werden automatisiert... Viele Arbeitsplätze werden purzeln...
Zeiten, wo sich arbeitslose Menschen schlecht fühlen, gehören bald der Vergangenheit an.
Menschen sollen menschenwürdig leben können UND sollen weiterhin Konsumenten bleiben, damit die Wirtschaft lebt... Ich denke, es wird im gegenseitigen Interesse sein, dass Menschen Geld haben... Die Einen leben von den Anderen.
Ich taste mich heran.....

#11 RE: Super Reich mit humanitärer Geisteshaltung? von W.L. 14.11.2017 09:26

Das Forum betreibe ich auf unterstem Funktiosniveau und somit kostenfrei. Dafür muss ich Webung tolerieren.
Seit einiger Zeit kommt dieser blöde Spendenaufruf

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Zurück zum Thema: Die Kirchen nicht zu vergessen: "Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr als ein Reicher in den Himmel" und "wo eure Schätze sind, da ist euer Herz"
Das ist eigentlich Buddhismus. Armutsgebot:

Der vom Leiden (Dukkha) befreiende Weg kann begangen werden. Leiden entsteht durch die Illusion des "ICH" und die Anhaftung an das "ICH", weil Wandel und Lebensdurst dem "ICH" Schmerzen zufügen.
http://www.satinanda.de/inhalt.html

Im Buddhismus ist das Anhaften, Ursache für Leid. In obigem Zitat werden "Ich" und "Anhaften" in einem Zug genannt. Beide sind aber ein und dasselbe. "Ich ist Widerstand" (Eckhard Tolle). Es leistet der Welt, wie sie ist Widerstand. Wird dieser Widerstand aufgegeben, verschwinden Leid und Ich (vorübergehend, durch Übung). Der Widerstand taucht aber wieder auf. Diese Betrachtung ist ein Aspekt von Advaita, (Nicht-Zweiheit). Advaita sagt, dass die Welt als Einheit wargenommen wird, wenn der Widerstand des Ich vollständig verschwindet und dann verschwindet auch das Ich.

Nicht Reichtum ist hinderlich, sondern das Haften am Reichtum.

Die europäische Philosophie hat das Problem, dass ohne "Ich" keine Wahrnehmung möglich sei


"Der Mensch versteht sich selbst nur im Erleben seiner selbst."
https://de.wikipedia.org/wiki/Existentialismus#Philosophie

Darin liegt meines Erachtens ein Denkfehler. Das Erleben geht von den Sinnen aus. Das Sein verleiht den Warhnehmungen und den Sinnbedeutungen ihre Realität und nicht umgekehrt.


Macht für sich genommen ist - so denke ich - nicht die Triebfeder. Eher doch eine Ideologie. Die Vorstellung, die Welt müsse so oder so sein. Oft werden noch Heilsversprechen daran geknüpft und damit zerfällt die Welt in Gut und Böse. Die Guten sind die Anhänger der Ideologie, die Bösen, ihre Feinde. Damit ist Krieg absehbar. Wir kennen zwei davon und beide haben die Welt an den Rand der Vernichtung gebracht. Der Nationalsozialismus und der Kommunismus. (August, 27.8.2016, der Hakenkreuz-Kornkreis)

Vielleicht ist das menschliche Leben bereits eine Ideologie, solange der Mensch glaubt, sein Leben müsse sich im Sinne eines Ideals ändern. Daraus resultiert der Lebenskampf. Wobei nicht der Lebenskampf an sich das Problem ist, sondern die Art wir man ihn führt und vielleicht ist das der tiefere Sinn der Bhagavad Gitta. Darin wird von der Verzweiflung erzählt, die Arjuna erfasst, als er seinen Verwandten auf dem Schlachtfeld gegenübersteht. Sein Wagenlenker erklärt ihm, warum er diesen Kampf führen muss und mit welcher Haltung. Insofern sind Perioden des Friedens, gefolgt von Perioden der Krieges wohl ein natürlicher Kreislauf -> Offenbarung des Johannes.

Am Beispiel von Sorros kann man das sehen. Hinter seinen Beteiligungen wird die Absicht deutlich. Er träumt von einer klassenlosen Gesellschaft und glaubt diese herbeiführen zu können, in dem er die Armen dieser Welt in die reichen Länder umsiedelt. Das ist auch die Intension der NGOs. Dahinter steht ein Heilsversprechen, eine Ideologie.

Was eine Ideologie ist, wurde mit bildhaften Mitteln schon im Schöpfungsbericht beschrieben. Es ist das Versprechen des Paradieses auf Erden. Und da taucht auch die Macht wieder auf: "Ihr werdet sein wie Gott". Das ist der Gegenwurf zum Schöpfer, der aus moderner Sicht als letzte Ursache der Naturgesetze aufscheint. Die Suche nach ihm wird intensiv betrieben - > https://home.cern/ Ich glaube, sie haben ihn bereits gefunden (https://www.youtube.com/watch?v=rT6ekqvt42k), sie wissen es nur noch nicht. Die Quantenphysik fordert ein radikales Umdenken.

#12 RE: Super Reich mit humanitärer Geisteshaltung? von Philolaos 14.11.2017 23:41

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Macht ohne einen gerichteten Willen und ohne ein Konzept ist nicht lebensfähig. Der Wille zur Macht... das gehört untrennbar zusammen. Es gibt niedere Instinkte die nach Machtergreifung drängen, genau so wie eben auch Ideologien.
• Echte Überzeugungen, das Richtige zu verteidigen.
• Oder Vorgeschobene Ideologien zur Tarnung niederer Absichten, Ideologien, die sich in die Hirne willfähriger Menschen installieren lassen.

Und es gibt Menschen, die auf Grund ihrer Persönlichkeitsstruktur in Machtpositionen drängen. Ideologie ohne Machtanspruch kann sich nicht manifestieren. Umgekehrt ist es einfacher.

Zitat von Dir W.L.: ...."Am Beispiel von Sorros kann man das sehen. Hinter seinen Beteiligungen wird die Absicht deutlich. Er träumt von einer klassenlosen Gesellschaft und glaubt diese herbeiführen zu können, in dem er die Armen dieser Welt in die reichen Länder umsiedelt. Das ist auch die Intension der NGOs. Dahinter steht ein Heilsversprechen, eine Ideologie."

Seine Ideologie ist die Rechtfertigung für die Umsetzung von Global Governance. Wobei Mittel und Zweck nicht unbedingt getrennt sind. Aber im Prinzip das selbe Spielchen wie bei Stalin und Hitler, eine Ideologie zu verwenden um strategische Handlungen zu rechtfertigen. Dafür müssen Nationalstaaten erst konsequent und über einen längeren Zeitraum aufgeweicht und dann aufgelöst werden, das geht nur von innen, nicht mit der Holzhammer-Methode von Hitler.

Vielleicht ist das aber auch die einzige Lösung für die globalen Probleme, da somit dieser Wettbewerbswahnsinn der Märkte und vor allem Finanzmärkte gestoppt wird, der die Natur zerstört. Dazu kommt Geburtenkontrolle und überhaupt Kontrolle für alles mögliche, so wie man das bei kleinen Kindern auch macht. Ich sehe leider auch keine Alternativen, jedenfalls nicht passend zum gegenwärtigen Durchschnitts-Bewusstseinszustand der Menschheit.

Der Sozialismus in der DDR ist auch daran gescheitert, weil das menschliche Ego nicht zum Bienenstaat taugt, nicht freiwillig, mit digitaler Überwachungstechnik, die in das Privatleben massiv eingreift, vielleicht schon. Ich stelle mir dabei die DDR-Staatssicherheit mit den heute zur Verfügung stehenden Mitteln vor, und schon würden wir bei George Orwell landen....

#13 RE: Super Reich mit humanitärer Geisteshaltung? von W.L. 15.11.2017 10:17

Die EZB druckt Geld in einer unvorstellbaren Menge und übertrifft dabei Nazis und Mafia:

Diesem Zwangskapitalexport, der einer verdeckten Transferunion entspricht und sich auf mehr als 4 Billionen Euro beläuft, stehen überwiegend keine Realwerte gegenüber: diese riesige Geldmenge, die laufend weiter steigt, wird den Ländern, die mehr ausgeben als sie gesamtwirtschaftlich erzeugen, ohne Pfand gegeben. Die Schuld – vom CSPP-Programm abgesehen – kann nicht beglichen werden, da es vollkommen unwahrscheinlich ist, dass die Schuldner den Kapitalgebern gegenüber in absehbarer Zukunft Handelsbilanzüberschüsse erwirtschaften, also zu volkswirtschaftlichen Nettosparern werden, um die Schuld zu tilgen.
Jobst Landgrebe bei Achgut, 15.11.2017

Der Unterschied zu einem kriminellen Fälscher besteht lediglich in der Menge. Warum macht das die EZB?
Die südeuropäischen Länder sind ohne diese Geldpritze nicht mehr existenzfähig:

Wer haftet im Ernstfall für diese gigantomanische Aktion? Der Steuerzahler:

Also alles in Ordnung? Nein, denn das Geld ist vom Steuerzahler, der für die Bilanzen der Zentralbanken haftet, nur geliehen – und zwar ohne Verzinsung und ohne echte Gegenwerte. Des Weiteren hält die EZB die Zinsen unterhalb der Inflationsrate (kalte Enteignung), um die Staatsschulden erträglich zu gestalten und den Euro im Außenverhältnis abzuwerten, was Exporte in Drittländer erleichtern soll. Damit enteignet sie Sparer, die keine Realwerte halten, und erzeugt in den Ländern mit hoher Produktivität, für die das Zinsniveau zu niedrig ist, Fehlinvestitionsblasen.
Jobst Landgrebe bei Achgut, 15.11.2017

Fehlinvestitionsblasen, was ist das? Derzeit kaufen alle die noch Geld haben Häuser und Wohungen, was die Preise in schwindelerregende Höhen treibt und den Wohnungsmarkt für Mieter unbezahlbar macht.

Und was will Macron? "Global Governance!"

Außerdem kann ein über transnationale Listen gewähltes Europaparlament sich vollständig von den Wählern entkoppeln: da es weder eine europäische demokratische Öffentlichkeit noch eine europäische Gewaltenteilung gibt, könnte ein derartiges Parlament die Ziele der Eliten ungehindert und ohne Störung durch die aus deren Sicht zu Recht als Bedrohung empfundenen Bürger (da die große Mehrheit der Bürger für die private Thesaurierung staatlicher Gelder haftet) durchsetzen.
Jobst Landgrebe bei Achgut, 15.11.2017

Insofern ist das genbau das, wovon Du schreibst. Ich stelle 100% Übereinstimmung fest.

Der Ton in Europa hat sich überdies verschärft, weil rechtskonservative Bewegungen - in Deutschland die AfD - eurokritisch sind. Nun wurde die Propagandamaschine einer Pro-Europa Kampagne angeworfen. Tausende junger Menschen laufen mit Europafähnchen herum und demonstrieren für Europa, ohne zu wissen, für welches Europa sie da demonstrieren. Das Ganze nennt sich Pulse of Europe.

Ich bin inzwischen nicht mehr davon überzeugt, dass man das noch aufhalten kann. Das alles ist wie ein schlechter Film. Ich frage mich halt, wohin geht das? Nun, wenn es weiterläuft, kommt es irgendwann zu einer Inflation und zu Revolten (Dirk Müller https://www.youtube.com/watch?v=YpIP5qpDpvI). Ich vermute in Griechenland, Italien, Spanien, etc. und dann sieht das aus wie die Prophezeiung von Alois Irlmaier

Weiter gedacht, ist das schon immer so gewesen. Es gab immer Perioden des Friedens und Perioden des Kriegs. Das scheint eine Gesetzmäßigkeit zu sein und wie oben bereits mitgeteilt steht es in der Bhagavad Gitta und in der Offenbarung des Johannes.

Interessant könnte nur die Frage sein, ob es eine Entwicklung gibt, ob sich die Kriege um jeweils andere Themen drehen.

#14 RE: Super Reich mit humanitärer Geisteshaltung? von Philolaos 15.11.2017 22:30

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Da denke ich vor allem nicht nur an "die Kriege", die in der jüngeren Menschheitsgeschichte als die großen blutigen Kriege wahrgenommen wurden, sondern auch an jene Kriege, die mit den mächtigsten Waffen geführt wurden und werden, welche die Menschheit je hervorgebracht haben und die überhaupt erst dafür gesorgt haben, dass es zu den sich manifestierenden blutigen Kriegen kam.
Diese mächtigen Superwaffen sind all jene Stellschrauben und Daumenschrauben, die für Inflation, Deflation, Rezession, Konjunktur sorgen. Wer Herr dieser Schaltzentrale ist, kann auch die Geschicke und die Geschichte der Welt lenken.

Einen Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden,
Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden ......

....den Geldfluss und die Gier des Menschen zu steuern.

Gier und Angst sind die mächtigen niederen Naturkräfte der Menschen, deren Energien es nutzbar zu machen gilt.

Diesen Kräften gegenüber stehen Glaube, Hoffnung und Liebe.
Wie lassen sich diese Kräfte nutzbar machen, vielleicht sogar von Dritten positiv nutzen, "ausbeuten"?
Interessante Frage, wer hat die Antwort?

Also ich meine jetzt nicht irgendwelche Spendenaufrufe, die das schlechte Gewissen des "reichen Westens" (Ottonormalbürgers) ansprechen.....

Vieles was noch vor wenigen Jahren als Verschwörungstheorie galt, findet man heute auf "seriösen" Seiten:
http://www.focus.de/finanzen/boerse/das-...id_3995856.html

Geld regiert die Welt. Mitnichten. Es gibt noch eine Instanz der Macht über dem bloßen Reichtum. Denn wer das Geld regiert, dem kann der Rest ziemlich egal sein. Direkter als Mayer Amschel Rothschild (1744-1812) hat es kaum jemand formuliert:
„Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig, wer die Gesetze macht.“
Der Gründer der Rothschild-Bankendynastie wusste, wovon er sprach. Denn er war einer, der in den Genuss dieser Kontrolle kam. Er und später sein Sohn Nathan waren im 19. Jahrhundert die wichtigsten Finanziers europäischer Staaten. Etwa einhundert Jahre lang, bis hinein ins 20. Jahrhundert, war das Haus Rothschild die weltgrößte Bank......

Vor Edward Snowden galten auch die Machenschaften der Geheimdienste noch als Verschwörungstheorie.

Der wirkliche Krieg findet statt nicht links gegen rechts, nicht Christen gegen Moslems, nicht Amerika gegen den Rest der Welt sondern

REICH gegen ARM.

Mann muss es nur so aussehen lassen wie einen Krieg zwischen verschiedenen Ideologien und Nationen.

DAS TEILE-UND-HERRSCHE-PRINZIP.

#15 RE: Super Reich mit humanitärer Geisteshaltung? von W.L. 15.11.2017 23:21

Petra Paulsen, Lehrerin schrieb Fr. Merkel einen Brief, der nicht beantwortet, dann bei EpochTimes veröffentlicht wurde,

Besorgte Lehrerin schreibt an die Bundeskanzlerin: Ihre Migrationspolitik hat sich mehrfach als Trojanisches Pferd erwiesen

Sie wurde zu einer Talkrunde eingeladen und berichtet darüber bei SchrangTV:



Anschließend klärte Eva Hermann nochmals vollständig auf:



Ich erinnere mich an die Erzählung eines Freundes, der vor Jahren ebenfalls zu einer Diskussion über Amateursport eingeladen wurde. Damals hielt man noch Schilder hoch, auf denen Stand, wann das Publikum klatschen soll und wann gelacht werden muss.

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