#1 Neue Auffassungen vom Herzen als Organ von W.L. 14.11.2017 17:38


Daniel Mögling, Speculum, 1618

Rechte Bildunterschrift: "So deutlich hab ichs explizieret und mit Figuren vor Augen geführet"
Linke Bildunterschrift: "Verstehst Du nicht mein treue Lehr, kein Buch verstehst Du nimmermehr"

Im Herzen rechts sind die Zeichen A-ZOT zu erkennen. AZOT ist das universelle Medium der Alchemie, woraus auch der Stein der Weisen entsteht. AZOT ist der Alchemie zufolge intelligentes Medium, das in der Natur wirkt. AZOT ist der Erste (A) und die letzten Buchstaben der Sprachen Latein (Z), Griechisch (Omega), Hebräisch (Tau). In ihm ist also jene Information enthalten, die auch den Sprachen unterleg ist. AZOT ist Vermittler von Ideen, Formen und Strukturen. Kurz: Information.

Dieser klare und eindeutige Hinweis auf das Herz als zentrales Wirkmedium der Alchemie, bleibt in der wissenschaftlich geprägten Welt bis heute unverstanden. Wenn wir etwa Beschreibungen zum Herzchakra lesen, so kommt das den Symbolbedeutungen der Alchemie um ein ganzes Stück näher. Beschreibungen zum Herzchakra gelten bis heute als unseriöse Esoterik. Nun gibt es seit einigen Jahren Untersuchungen rund um das Thema Herz.





Dr. med. Markus Peters: Ist das Herz eine Pumpe.
BIBLIOTHEK DES WISSENS.de

#2 RE: Neue Auffassungen vom Herzen als Organ von Akelei 14.11.2017 19:15

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... da hätte ich durchaus was zu erzählen....

#3 RE: Neue Auffassungen vom Herzen als Organ von W.L. 14.11.2017 21:51

Man kann heute eben vieles mit sehr empfindlichen Detektoren messen. Dadurch rücken Aussagen, die bisher für reine Spekulation gehalten wurden in den Bereich des objektiv messbaren. Historiker, die sich über Jahre mit Alchemie befassen, sind da erstaunlich ahnungslos. Die Alchemisten haben stets davor gewarnt, "Perlen vor die Säue zu werfen", und haben alles mit Symbolen verschlüsselt. Es waren Wegmarken für jene, deren Erfahrungen den Horizont ihrer Mitmenschen überstieg und für die sind die Symbole noch heute lesbar. Für Andere ist Alchemie ein Ausdruck von Verschrobenheit. Wenn es so wäre, würden diese Bilder wohl kaum über vierhundert Jahre so große Faszination ausüben.

In dem zweiten verlinkten Vortrag kommen verschiedene Dinge zur Sprache, die in anderen Fachgebieten auch schon untersucht wurden.
- Quanten als Träger globalen Bewusstseins
- Synchronizität
- Feynman Diagramme zeigen, wie Zeit rückwärts läuft, um den Austausch von Elementarteilchen zu bewerkstelligen. Die Richtung der Zeit spielt in der Quantenphysik keine Rolle. Sensationell wäre nun, wenn es solche Effekte auch in der Makrowelt gäbe.

#4 RE: Neue Auffassungen vom Herzen als Organ von W.L. 15.11.2017 11:19

Weitere Quellen:

Ein weiterer interessanter Aspekt des Vortrags sind die harmonikalen Biorhythmen, zu denen es zahlreiche Internetquellen gibt:

"Das Spektrum rhythmischer Funktionen im Menschen umfaßt etwa eine Millisekunde bis zu einem Jahr. Die höchstfrequenten rhythmischen Vorgänge finden sich im Nervensystem, langsamere Rhythmen kennzeichnen Stoffwechselprozesse. Die Rhythmen des Stoffwechsels stehen untereinander in ganzzahligen Frequenzbeziehungen, so wie die Töne in der Musik. So steht z. B. der Rhythmus der Magenperistaltik zum Grundrhythmus der Magenmuskulatur im Frequenzverhältnis 3:1. Die Atmungs- und Kreislaufrhythmen unterliegen zwar einer großen Variabilität, die "Gipfel als statistische Vorzugsfrequenzen bzw. Frequenznormen" bilden jedoch ganzzahlige, also harmonische Verhältnisse. Die harmonische Ordnung ist aber gegenüber Leistungsanforderungen an die Funktionen sehr labil und muß in Ruhe und Erholung immer wieder regeneriert werden. Dies geschieht am stärksten im Nachtschlaf. Nach einigen Stunden Nachruhe synchronisieren sich Herz- und Atemrhythmus in einem Verhältnis von 4:1. Diese Harmonisierung kann auch durch therapeutische Maßnahmen angeregt werden. Krankheiten sind nicht selten mit Störungen der harmonischen Beziehungen zwischen verschiedenen organischen Parametern verbunden. So ist z. B. bei Patienten mit funktionellen Herz- und Kreislaufstörungen ohne organischen Befund ein völliges Fehlen der ganzzahligen harmonischen Abstimmung zwischen Herzrhythmus und Arterienschwingung festzustellen. Atmungs- und Pulsrhythmus stehen in enger Beziehung zum musikalischen Erleben. Generell gilt, daß die Grundelemente des Musikalischen zugleich Funktions- und Organisationsprinzipien der Zeitstrukturen im Menschen sind. Man vermutet in der Zeitstruktur des Menschen eine orchesterähnliche Organisation. Dabei entsprechen die Rhythmen des Informationssystems mit ihren gleitenden Frequenzmodulationen den obertonarmen Holzbläsern; die komplexen Stoffwechselrhythmen mit ihren vorgegebenen harmonischen Frequenzbanden den obertonreichen Blechbläsern und Schlaginstrumenten; die in der Klangfarbe sehr wandelbaren Saiteninstrumente den Atmungs- und Kreislaufrhythmen. Unter Obertönen versteht man die zugleich mit dem Grundton, d. )h. mit dem tiefsten Ton eines Tongemischs (z. ) B. eines Klangs) auftretenden Töne höherer Frequenzen. Sind die Frequenzen der Obertöne ganzzahlige Vielfache der Frequenz des Grundtones, dann spricht man von harmonischen Obertönen."
Stangl, W. (2017). Biorhythmus - Biologische Rhythmus - Schlaf - Musik - Jet lag - Taktgeber. Werner Stangls Arbeitsblätter.
http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/...orhythmen.shtml (2017-11-15).

Die Analyse der Messungen von Hautwiderständen, EEG und EKG mittels Fourieranalyse brachte die feinstofflichen Resonanzen in den Bereich des Messbaren und die harmonikalen Resonanzen in den Biorhythmen bestätigen die Auffassung der Theosophie, wie sie in folgendem Zitat skizziert ist:

"Nicht nur Adepten und vorgeschrittene Chelas, sondern auch die niedrigere Klasse von Psychikern, wie z. B. Hellsehende und Psychometer, können eine psychische Aura von verschiedenen Farben rund um jedes Individuum wahrnehmen, die dem Temperamente der darin befindlichen Person entsprechen. Mit anderen Worten, die geheimnisvollen Aufzeichnungen in dem Aura-Ei sind nicht allein das Erbstück geübter Adepten, sondern manchmal auch das natürlicher Psychiker. Jede menschliche Leidenschaft, jeder Gedanke und jede Eigenschaft, ist in dieser Aura durch entsprechende Farben und Farbenschattierungen angedeutet, und gewisse von diesen werden vielmehr empfunden und gefühlt, als gesehen.

Die besten von diesen Psychikern können, wie Galton gezeigt hat, auch Farben wahrnehmen, die durch die Schwingungen von Musikinstrumenten hervorge-bracht sind, wobei jede Note eine verschiedene Farbe aufruft. Wie eine Seite vibriert und einen hörbaren Ton von sich gibt, so schwingen und erzittern die Nerven des menschlichen Körpers in Entsprechung mit verschiedenen Gefühlsregungen unter dem allgemeinen Impulse der kreisenden Lebenskraft des Prana, und bewirken so Wellenbewegungen in der psychischen Aura der Person, die in Farbenwirkungen resultieren.

Das menschliche Nervensystem als ein ganzes kann also als eine Aeolsharfe betrachtet werden, die dem Anstoße der Lebenskraft antwortet, die nicht etwas erträumtes ist, sondern eine Kraftwirklichkeit, und die feinsten Schattierungen des individuellen Charakters in Farbenerscheinungen offenbart. Wenn diese Nervenschwingungen stark genug gemacht und in Schwingungsbeziehung mit einem astralen Element gebracht werden, ist das Ergebnis - Ton. Wie kann dann irgendjemand die Beziehung zwischen den mikrokosmischen und makrokosmischen Kräften bezweifeln."

Blavatsky; Helena, P.; Geheimlehre Bd. III, S. 509

#5 RE: Neue Auffassungen vom Herzen als Organ von W.L. 16.11.2017 15:36

Weitere Quellen:

Ein Artikel der HUFFPOST über Rüdiger Schaches Buch Herzverstand

"Unser Herz sendet in jeder Sekunde unseres Lebens Informationen in die Umwelt. Das macht es mithilfe eines elektrischen Magnetfeldes. Man kann es sich wie eine unsichtbare Wolke aus Energie vorstellen, die selbst in 35 Meter Entfernung noch mit Geräten messbar ist.

...

11 Millionen Informationseinheiten umgeben uns in jeder Sekunde und erzeugen so die Realität, die uns umgibt. Allerdings kann unser Gehirn nur 40 bis 60 dieser Informationen pro Sekunde aufnehmen, verarbeiten und daraus eine Entscheidung ableiten.

Ein wahres Schneckentempo im Vergleich zu unserem Herz: Wissenschaftler des HeartMath Instituts in Boulder fanden heraus: Das Herz scannt alle 11 Millionen in jeder Sekunde, wertet sie aus und verarbeitet sie zu einer Antwort oder Wegweisung für unser Leben. Damit ist es 200.000 mal schneller als unser Verstand. Es würde etwa 50 Stunden dauern, wenn das Herz dem Verstand alle Informationen, die es in einer Sekunde wahrnimmt, im Detail berichten würde.

Deshalb hat es ein besseres System entwickelt uns zu führen: Wir erhalten das fertige Ergebnis als spontanen Impuls oder als »Gefühl aus dem Herzen« gesendet.

Die Wahrheit über unsere Wahrnehmung: Der Satz »Nur mit dem Herzen sieht man wirklich gut«, aus dem Buch »Der kleine Prinz« von Antoine de Saint-Exupéry ist also neben seiner Schönheit auch wissenschaftlich vollkommen korrekt."

Huffpost, 18/03/2015

Ein weiterer Artikel: Eggetsberger-Info

Einer der wenigen wissenschaftlichen Beiträge:

"Mittels fMRT-Hirnscans (funktionelle Magnetresonanztomographie) ist es den Neurowissenschaftlern Greg Stephens und Uri Hasson von der "Princeton University" gelungen, eindrucksvoll zu zeigen, wie sich die neurale Aktivität der beiden Gesprächspartner während eines Gesprächs synchronisiert. Je besser Zuhörer und Redner einander verstanden, desto stärker war auch die Kopplung der Hirnwellen.
...
Die Scans haben nun gezeigt, dass sowohl während des Sprechens als auch während des Zuhörens gemeinsame und nicht unterschiedliche Systeme im Innern eines jeden Gehirns genutzt werden.??"

Neuro-Studie belegt: Gute Gespräche lassen Gedanken verschmelzen?

Dies ist einer der ersten Hinweise, dass es eine Übertragung außerhalb der sinnlichen Sphäre geben könnte, die "gemeinsame und nicht unterschiedliche Systeme im Innern eines jeden Gehirns" aufbauen.

"Noch erstaunlicher war die Beobachtung, dass die Hirnaktivität von Redner und Zuhörer ab einem bestimmten Moment begannen, sich einander anzugleichen und zu synchronisieren. Interviews nach den Scans zeigten dann, dass dieser Vorgang dann besonders stark war, wenn der Zuhörer verstanden hatte, was ihm der Redner vermitteln wollte. 'Die Scans zeigten ein komplexes neurologisches Zwischenspiel - gerade so, als wäre die Sprache ein Kabel zwischen den Hirnen der beiden jeweiligen Testpersonen.'??"
Neuro-Studie belegt: Gute Gespräche lassen Gedanken verschmelzen?

Solche Phänomene rangieren unter der Rubrik paranormal bzw. Esoterik und gelten bis heute als dubios. Die früheste Veröffentlichung eines Aurasichtigen war - soweit mir bekannt ist - "Der sichtbare und der unsichtbare Mensch" von C. W. Leadbeater.

Die englische Erstausgabe erschien anfang des 20. Jahrhunderts in England. Leadbeater gehörte dem Kreis der Theosophen um Helena Petrowa Blavatsky an.

#6 RE: Neue Auffassungen vom Herzen als Organ von W.L. 27.11.2017 16:51

"Je gesünder ein Organismus ist, desto öfter stellen sich körperinterne Rhythmen zueinander auf ganzzahlige Verhältnisse ein — genauso wie in der Welt der Musik statt dem zufälligen Frequenzgemisch eines Geräuschs ein harmonischer Klang entsteht. Das faszinierendste Beispiel beobachtete Gunther Hildebrandt, bis zu seinem Tod 1999 Direktor des Marburger
Instituts für Arbeitsphysiologie und Rehabilitationsforschung und einer der Vater der modernen Chronomedizin: Bei 70 Prozent aller Menschen nimmt die Pulsfrequenz im Tiefschlaf
das Vierfache der Atemfrequenz,
die Atemfrequenz
das Vierfache der Schwingung des Blutdrucks
und die Schwingung des Blutdrucks das
Vierfache der Durchblutung der peripheren Blutgefäße an.

Im Lauf des Tages fand Hildebrandt heraus, variieren die Zahlenverhältnisse individuell, neigen aber dennoch zu ganzzahligen Relationen. Beide Faktoren zusammen — die vitale Schwingung körpereigener Rhythmen und ihre Koordination untereinander — stellen Gesundheit her. Umgekehrt macht krank, was dem natürlichen Rhythmengefüge zuwiderläuft."

Psychologie Heute, Heft 7/2005, S.20 - 29

#7 RE: Neue Auffassungen vom Herzen als Organ von W.L. 07.03.2018 15:55

"Fingerabdruck und Gesichtserkennung waren gestern: Um eine Person zu identifizieren, könnten künftig Scanner aus bis zu 30 Meter Entfernung das Herz vermessen.
...
Das System arbeitet mit einem so genannten Doppler-Radar und vermisst aus der Ferne Größe und Form des Herzens beim Schlagen.
...
Die Forscher testeten einen Prototyp an 78 Versuchspersonen und baten sie über einen Zeitraum von 60 Tagen wiederholt ins Labor. Der Scanner identifizierte die Probanden stets mit einer Trefferquote von 98 bis 99 Prozent.
...
Aber ist unser Herz wirklich so einzigartig wie ein Fingerabdruck oder die menschlichen Gesichtszüge? "Es wurden noch nie zwei Menschen mit identischen Herzen gefunden", sagt Xu"

Das Herz als Passwort, Spektrum, 27.09.2017

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