#1 The Jazz of Physics von W.L. 10.12.2017 15:10

Eine neue Urknalltheorie



Minute 8:00 - Stephon Alexander erläutert, dass er selbst nicht der erste Physiker war, der erkannte, dass Musik den Kosmos durchdringt, ihn bestimmt und strukturiert. Johannes Kepler war vor ihm. Kepler nannte es die "Harmonie der Sphären". Der renommierte Kosmologe und Quantenphysiker erläutert, wie Kepler musikalische Skalen in den Verhältnissen der Geschwindigkeiten der Planeten in Sonnenferne und Sonnennähe entdeckte. Kepler bestätigte damit die pythagoreische Vorstellung von der Sphärenharmonie.


Minute 13:00 - Stephon Alexander spricht vom Urknall und von der Feinabstimmung der Naturkonstanten
-> https://bewusstsein3.wordpress.com/2017/...ohne-bedeutung/
-> https://bewusstsein3.wordpress.com/2017/...urknalltheorie/

Minute 14:45 - Stephon Alexander entwickelt ein alternatives Modell zu Muiltiversen-Theorie, der zufolge es eine Unzahl von fehlgeschlagenen Versuchen geben muss, bis unser perfektes Universum entstand. Alexander meint, es könnte sich um eine Art Jazz-Improvisation handelt, bei der das Universum langsam entwickelt wird. Ein Musikstück also.
Die Untersuchung ging also in die Richtung zu sehen, ob die kosmischen Gleichungen sich iterieren lassen. In einem Prozess, der sich ständig wiederholt würden also die Parameter immer genauer, bis sie die erforderliche Genauigkeit erhalten, um unser Universum zu bilden.

Tatsächlich ließen die Gleichungen dies zu.

Damit löst Stephon Alexander ein Problem, das lange Zeit eine unüberwindliche Hürde darstellte. Wie kam die Feinabstimmung der Naturkonstanten und damit unser Kosmos zustande.
-> https://bewusstsein3.wordpress.com/2017/...urknalltheorie/

Eine solche Theorie der schrittweisen Iteration setzt eine Struktur voraus, welche
A) Regeln für eine Iteration enthält und
B) das Material mit welchem Iteriert wird, diese Regeln zulässt.
C) Die Ergebnisse der Iterationen von einer zur folgenden Iteration überträgt.

Ein Bild für ein solches System liefert die Musik
A) Es gibt Regeln der Harmonie, z.B. die Harmoniegesetze der Musik
B) Es gibt Instrumente, mit denen diese Regeln umgesetzt werden können, z. B. ein Piano.
C) Der Musiker

Der Kosmos eine Jazz-Improvisation oder doch eher eine Symphonie, bei der zunächst nur ein Instrument ein Thema vorgibt, welches dann entwickelt wird, bis alle Instrumente zum Einsatz kommen und das Thema zur Symphonie ausformuliert wird?

Identisch mit dieser These ist die Folgende: Die Urknalltheorie, eine Theorie ohne Bedeutung?
Diese Option einer quasiteleologischen Entfaltung des Kosmos enthält einerseits eine vorgeprägte Dialektik (These, Antithese, Überwindung und Höherschreiten in der Synthese, (Hegel)), andererseits den Prozess selbst, der permanent Neues innerhalb einer naturgesetzlich bedingten Welt hervorbringt. Dieses Neue ist aus der Freiheit des unerkennbaren Seins möglich.


Auch diese Theorie entspricht den Bedingungen A, B und C
A) Es gibt eine Dialektik als Regel einer Entwicklung
B) Es gibt das Material, auf welches diese Dialektik anwendbar ist.
C) Es gibt das übergeordnete Sein.

Das Video wurde schon am 03.12.2015 eingestellt und wurde in zwei über Jahren 17.000 Mal aufgerufen.
Stephon Alexander: "The Jazz of Physics" | Talks at Google erhielt nur 3500 Aufrufe
Stephon Alexander: The physics of jazz ist seit fünf Jahren eingestellt und wurde 25.000 mal aufgerufen.

Lächerlich kleine Raten. Das Interesse und die mediale Wirkung angesichts der revolutionär neuen Idee sind überraschend gering. Die Medien haben anscheinend eine Vorliebe für die abseitigen Multiwelten-Theorien. Das zeigt nur, dass Ideen die richtige Zeit brauchen, um anerkannt zu werden. Das Bewusstsein für diese Idee ist in den Massen noch nicht vorhanden. Die Schafherde grast noch an der selben Stelle, während ihre Schäfer schon weitergezogen sind.

The Jazz of Physics: Die Verbindung von Musik und der Struktur des Universums

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