#1 Der Selbstmord Europas von W.L. 10.03.2018 15:43

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Zum Begriff der "Messerstecher": Politikversagen

#2 RE: Der Selbstmord Europas von Akelei 23.09.2018 22:03

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Naja.... passt irgendwie zu Selbstmord.
War soeben Gesprächsthema: schon wieder eine Firma geschluckt... - von Chinesen... Ich frage warum?- Gleiche Antwort wie auch schon vor ein paar Jahren:
... die wollen an die Technologie ran... - das andere interessiert die nicht...
China in Afrika... China in Europa... - heimlich still und leise...
Die Einen kommen laut, polternd und fordernd... die anderen schleusen sich auf andere Weise ins System. - Was gehört uns hier eigentlich noch?
Es ist ein (esoterischer) Irrglaube, anzunehmen, dass dann mal alles für Alle da ist. Nö. Es wird nur der Eigentümer gewechselt. Die Methoden sucht man am besten in deren Kulturen...
Es gibt viele Beispiele... diese hier herausgegriffen:



#3 RE: Der Selbstmord Europas von W.L. 16.05.2019 09:09

Es ist Europawahlkampf und da sind neue historische Lügen grade Recht, um Stimmung für ein Gebilde zu machen, das seine letzten Tage gesehen hat.
Europa


Allerorten heißt es: "Europa das Friedensprojekt", nur durch Europa wurde der lange Frieden nach 1945 möglich.

Noch im Beitrag des Deutschlandfunk Kultur vom 20.04.2008 hieß es in, Europas Weg zum Frieden:
„Die Zivilisierung Europas erfolgte zwar auf den Trümmern des Krieges, war aber nur möglich durch den Kalten Krieg und den nachhaltigen Wirtschaftsaufschwung.“

Kaum war der Kalte Krieg beendet, begann der Jugoslawienkrieg.

Die EU konnte den Jugoslawienkrieg nicht nur nicht verhindern, sie war ohnmächtig und die Blauhelme verstrickten sich erneut in einen Völkermord. Die USA mussten durch ihr engagiertes Bombardement für Frieden sorgen. D.h. Frieden entsteht durch eine glaubwürdige Abschreckung.

Die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel trieb erneut einen Keil in die EU, und zwar genau dort, wo früher der Eiserne Vorhang stand.

Die EU ist zutiefst gespalten und steht am Rande eines finanziellen Kollaps.

#4 RE: Der Selbstmord Europas von W.L. 17.05.2019 14:22

Dr. Markus Krall macht in seinen Vorträgen deutlich, wie sich der "Dragi Crash" in 2019/20 auswirkt.
Den Banken wurde durch die Nullzinspolitik die Existenzgrundlage, nämlich mittels Zinsen, Gewinne zu erwirtschaften, derart geschmälert, dass sie nun, 1019/20 reihum rote Zahlen schreiben werden.


Jeder Balken ist eine Bank. Je breiter der Balken, desto größer die Bank.
Die Höhe der Balken bedeuten die Kosten, der Restbereich bis 100% ist der Gewinn der Bank.
Anders gesagt ist der Balken das Kosten/Ertrags-Verhältnis, bezogen auf 100%.
Je höher der Balken, umso kleiner der Gewinn. Links unten sind die abgewickelten Banken, die bereits pleite sind.
Hr. Dr. Krall hat errechnet, dass die Erträge - somit der Gewinn - etwa um 10%/Jahr abschmelzen.
D.h., in Rot ist das jährliche Szenario für 2018 - 2021 eingetragen.

Herr Krall rechnet mit einer Verknappung der Kredite, das würde eine Deflation bewirken:

Preissenkungen wirken sich positiv auf die Wohlfahrt aus, wenn sie auf gestiegener Effizienz beruhen. Im Gegensatz dazu beruhen die Preissenkungen bei Deflation meist auf fehlender Nachfrage. Dies führt dazu, dass Unternehmen nicht mehr investieren, weil Investitionen keinen Gewinn mehr versprechen und Konsumenten ihre Konsumausgaben möglichst nach hinten schieben, weil die Produkte immer billiger werden. Deflation führt dann zu einer schweren Wirtschaftskrise und hoher Arbeitslosigkeit, so wie z. B. in der Großen Depression.
Wikipedia/Deflation

Das soll aber eine Nullzinspolitik der EZB grade verhindern. Nun aber würde die Deflation über die Banken, gewissermaßen durch die Hintertüre hereinbrechen.

Um nun zu verhindern, dass die Mehrheit der Banken keine Kredite mehr vergeben darf, weil kein Eigenkapital vorhanden ist, könnte die EZB, Aktien dieser Banken erwerben, um damit das Eigenkapital künstlich zu erhöhen. Das wäre ein nächster irrer Schritt, um den wankenden Koloss zu stabilisieren. Dazu müssen aber Gesetze geändert werden.

Dabei muss die EZB schnell reagieren, denn wenn Zombi-Unternehmen, die sich nur noch durch kostenlose Kredite am Leben erhalten, und die man nach der Krise von 2008 stützen wollte, damit sie nicht pleite gehen, wenn diese Unternehmen eine Kreditklemme haben, müssen sie Konkurs anmelden. Das darf natürlich nicht geschehen.

Das irre System Europa, das uns als das Europa der Stabilität und des Friedens verkauft wird, ist ein wankender Koloss, der sehr bald in Trümmer fallen wird.



Herr Dr. Krall zeichnet ein ähnlich düsteres Szenario wie Alois Irlmaier. Er sagt nämlich, dass diese Kriese sehr heftig ausfallen wird. Er halte es für ausgeschlossen, dass die politische Klasse eine solche Krise überleben würde.

Was also Hr. Dr. Krall aufgrund seiner eingehenden Kenntnis des Geld- und Wirtschaftssystems (zur Vita von Dr. Markus Krall)
-> Alois Irlmaier

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