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#1 Unsere Zukunft von W.L. 08.04.2018 22:11

Mit wenig Aufwand kann man erkennen, dass für die überwiegende Mehrheit der Flüchtlinge nicht der steinige Weg Deutsch zu lernen, einen Beruf zu erlernen und zu verdienen und Steuern zu bezahlen motivierend sind, sondern möglichst schnell Geld zu machen, Steuern zu vermeiden (400 € Job, steuerfrei) und sich in die eigene Volksgemeinschaft zurückzuziehen, um den Islam nach den Regeln der Scharia zu leben.
Zum Thema Scharia-> Gehört der Islam zu Deutschland ?
-> Bassam Tibi: 90 Prozent leben in Parallelgesellschaften
Die Folgen: Ein Staat, zwei Welten? Doku ZDF-Zoom

#2 RE: Unsere Zukunft von W.L. 18.04.2018 23:05

Beim Thema Flüchtlinge sehe ich vier Problemfelder, die gut belegt sind:
1. Die Finanzen und der Sozialstaat:
Wir freuen uns über weiter zurück gehende Flüchtlingszahlen (Zahl der Flüchtlinge sank im vergangenen Jahr auf 186.000). Übersehen wurde dabei eine Kleinigkeit. 12.000 durch Familiennachzug (1000 pro Monat), 6000 übernimmt die Regierung freiwillig aus Italien und Griechenland, das macht zusammen 204.000. Die Zahlen sind seit 2. Quartal 2016 konstant. Es kommen ca. 50.000 pro Quartal und das ergibt binnen 5 - 6 Jahren eine weitere Million Flüchtlinge. Alle medialen Diskussionen ignorieren dieses Faktum. Wer heute von Filterblasen und Fakenews spricht, der übersieht geflissentlich, wie viele Falschmeldungen in der Diskussion um den Diesel durch alle Gazetten gegangen sind. Nicht anders verhält es sich mit den Flüchtlingszahlen. Die Konstanz der Quartalszahlen lassen nur einen Schluss zu. Der Flüchtlingszustrom ist weitgehend konstant. Wer heute keinen Stopp des Flüchtlingszustroms fordert, der nimmt den Ruin der Solidarkassen in Kauf, denn wir wissen heute, dass die Zahl der in Arbeit gekommenen Flüchtlinge die Zahl der Hereinströmenden um Zehnerpotenzen unterschreitet. Die Regierung wird allerdings eines nicht tun, sie wird die Sozialleistungen nicht absenken, sondern die Steuer anheben. Ebenso die Krankenkassen, die anerkannte Asylbewerber zu versorgen haben (Gebühren-Hammer: Ab April müssen Millionen Kranke mehr für Medikamente zahlen).
-> Die Flüchtlingskrise geht weiter

2. Der Kulturkampf:
-> Ein Staat, zwei Welten? Doku ZDF-Zoom
-> Aus islamischen Foren

3. Die Kriminalität:
-> Ausländerkriminalität

4. Die politische Einflussnahme externer Staaten
Dazu zählen alle Verbände und Vereinigungen, die aus dem Ausland gesteuert werden. Dazu gehören DITIB und weitere Organisationen, die u. a. aus der Türkei und Saudi-Arabien finanziert werden. Aber ebenso NGOs die von Open Society Foundations gestützten Organisationen.

Sozialstaat und offene Grenzen sind ein Widerspruch (Die Legende von der offenen Gesellschaft ohne Grenzzäune). D.h. bleiben die Grenzen weiterhin offen, wird der Sozialstaat bankrottgehen (Die große Plünderung – oder wie man einen Wohlfahrtsstaat zugrunde richtet). Das Prinzip "Teile und herrsche" wird durch die UN und die NGOs (George Sorros lässt grüßen) betrieben, und zwar durch Umsiedelung und somit auch die gezielte Entwurzelung von Hunderttausenden Menschen. Ein Flüchtling interessiert sich nicht mehr für die Politik Deutschlands, er schaut Al-Jazeera.

Welche sinnvolle Strategie kann hinter sinnlos erscheinenden politischen Weichenstellungen stehen, was also ergäbe hier einen Sinn?

Die Umsiedelung ist ein Instrument, mit dem unter dem Deckmantel der "Humanität", Demokratien zerstört werden sollen. Es werden entwurzelte Konsumenten mitten in die europäischen Demokratien platziert, die sich nicht mehr für Politik interessieren und billige Arbeitskräfte liefern. Wenn ich im Pentagon sitzen würde, dann würde ich Schleuserrouten von Afrika nach Europa finanzieren. Es werden Milliardensummen eingesetzt. Flüchtlinge zahlen oft 3000 Euro für Mittelmeer-Überfahrt. Woher kommt das Geld?

Diese Aktionen und der damit verknüpfte moralische Imperativ sind der Hebel, um die Demokratien Europas zu destabilisieren. Damit verknüpft ist die Verschleierung der Fluchtursachen. Dabei sind nicht Rüstungsexporte das primäre Mittel Menschen aus den Ländern der Dritten Welt zu treiben, sondern die Wirtschaft.

Z. B. tragen EU subventionierte Lebensmittelexporte nach Afrika und die küstennahen Fischfangflotten der EU mehr zu Flucht bei als Kriege. Ein Krieg wird nur dann vom Zaun gerissen, wenn es um Rohstoffquellen geht. Dann nämlich wird ein korrupter Diktator per Putsch an die Macht gebracht, der diese Rohstoffe billigst aus dem Lande schafft.

Es liegt auf der Hand: Die Diskussionen der letzten Jahrzehnte drehen sich um das Thema Umsiedelung und nicht um das Thema Fluchtursachen. Kein Mensch verlässt freiwillig sein Land. Dabei wird nur noch darüber diskutiert, wohin man umsiedeln kann und nicht warum ein Mensch flieht. Das ist kein Zufall.

Deutschland ist hier das zentrale Zugpferd. Der moralische Zeigefinger verweist jeden Kritiker der offenen Grenzen in die Ecke des rückständigen, xenophoben Rechtsradikalen, der belehrt und therapiert werden muss.

Man kann das Thema auch verkürzen: Derzeit ist es so, dass jeder, der deutschen Boden betritt, beste Aussicht hat, auf Lebenszeit rundum versorgt zu werden. Ganz selbstverständlich wird das mit dem Impetus des guten Menschen hingenommen ("Gutmensch"). Dabei sollte es gerechterweise so sein, dass jeder der dem zustimmt, dazu verpflichtet werden müsste, die Versorgung selbst zu finanzieren und zu organisieren. Dabei würde klar werden, dass jeder Einzelne, wie auch der Staat (Steuerzahler) nur begrenzt Hilfe leisten kann. Das sagt z. B. auch Oskar Lafontaine -> Die Verkommenheit der Linken

Die Mittel - in 2016 waren es 22 Milliarden und bisher 2,5 Milliarden Kosten der Krankenkassen aus dem Gesundheitsfonds - sind falsch eingesetzt. Sie sollten dem UNHCR gegeben werden. Damit könnte die Versorgung aller Kriegsflüchtlinge der Welt sichergestellt werden. Der UNHCR forderte hierzu nur schlappe 10 Milliarden Dollar. Man könnte also mit dem Rest, 12 Milliarden Euro auch für Schulen und Ausbildung der Kinder sorgen, ja sogar neue Städte bauen.

Kurzum: Es ist Wahnsinn, doch es hat Methode, wie oben gezeigt. Verschleierung der imperialen Politik der EU und der USA gegenüber der dritten Welt.

Die Utopie ist Folgende: Jedes Volk soll dort leben können, wo dessen Kultur entstanden ist und sich entwickelt hat.

Guckst Du da: Sorros Planungen, die Migrationsströme betreffend
und UN wollen global Arbeitsmigranten verschieben

******************************

Warum stelle ich diese Erläuterung durch Hans Werner Sinn hier ein?


Nun, die EU verteuert Lebensmittel in Europa durch Abschottung, sprich Zölle auf Lebensmitteleinfuhren.
Dadurch wird folgendes bewirkt:
1. Die Lebenshaltungskosten der EU Bürger werden auf hohem Niveau zugunsten von Großkonzernen gehalten.
2. Die Importe aus Afrika und anderen drittwelt Ländern werden blockiert und die Armut in diesen Ländern induziert und stabilisiert.
3. Die Forderungen durch UN, NGOs und EU nach Aufnahme von Flüchtlingen, legalen wegen nach Europa unterminieren die Lohnstabilität und bedrohen gewerkschaftliche Errungenschaften der Arbeiter und Angestellten (Grenzenlose Naivität).


Sehr treffend kommentiert! Diese professionellen Videos sollten das Herz erweichen, den Widerstand der Bevölkerung brechen und die wahren Ursachen von Flucht verschleiern. Es geht um Flucht der Menschen aus ihrer Heimat, aus ihren angestammten Gebieten, aus ihrer Kultur. Das soll zuckersüß vermittelt werden, als wäre es für diese Menschen das reine Glück nach Europa zu kommen. In Wahrheit sind sie dazu gezwungen ihr Land zu verlassen, weil international agierende Konzerne dafür sorgen, dass diese Länder verarmen. Die Wahrheit ist, dass weder die UN noch NGOs willens sind diese Probleme auch nur zu benennen.

Wem nützt das? Den Großkonzernen, Großbanken und internationalen Playern, die darauf hoffen, Absatzmärkte für den verarmten Mittelstand und die Unterschichten in Europa zu schaffen.

Der politische Widerstand in der Bevölkerung Europas soll durch Zuwanderung von Menschen, die an politischen Prozessen nicht interessiert sind, gebrochen werden. Die politische Teilhabe soll damit unterminiert, die Demokratien zerstört werden, um sie besser lenkbar zu machen.

Verschwörungstheorie? Wenn die möglichen Erklärungen nicht schlüssig sind, dann bleibt nur das scheinbar Unmögliche als Erklärung übrig.

******************************

Wohin aber die Entwicklung geht und was Absicht der Mächtigen zu sein scheint, das ist ein Gemisch aus sich gegenseitig bekämpfenden Minderheiten, die den Milliardären und deren gesteuerte Regime keine Probleme mehr machen, die multikulturelle Gesellschaft (Bewusstseinsentwicklung). ...

Der letzte Skandal in der Endphase dieser Entwicklungen wird niemanden mehr erreichen: "soylent green ist Menschenfleisch"



Siehe auch -> Rumi

#3 RE: Unsere Zukunft von W.L. 23.04.2018 15:33

Das oben skizzierte Horrorszenario wird nun unterschriftsreif. Das Szenario heißt:
Entschließung des Europäischen Parlaments vom 18. April 2018 zu dem Fortschritt bei den globalen Pakten der Vereinten Nationen für eine sichere, geordnete und reguläre Migration und für Flüchtlinge

Dort heißt es unter Buchstabe H.:"in der Erwägung, dass nach Angaben des UNHCR Ende 2015 etwa 65 Million Menschen als Vertriebene lebten, von denen 12 Millionen Syrer waren; in der Erwägung, dass nach Angaben der Weltbank zwischen 2012 und 2015 etwa 9 Millionen Menschen vertrieben wurden, was eine große Herausforderung für das weltweite System der humanitären Hilfe darstellt;"

Die Entschließung des Europäischen Parlaments vom 18. April 2018 hat nicht die Absicht Kriege zu beenden oder Fluchtursachen zu bekämpfen.
Syrer gelten auch hier als humanitärer Joker in der Hand der UN, ohne jedoch die Kriegsursachen zu benennen und ohne Szenarien, wie der Krieg dort zu beenden sei, damit die Menschen wieder in ihre angestammte Heimat und Kultur zurückkehren können. Krieg und Vertreibung werden als ursacheloses Faktum dargestellt. Es wird eine humanitäre Drohkulisse aufgebaut.

Es geht gegen die Sozialsysteme Europas, die mit Zwangsumsiedelung zerstört werden sollen.
Es heißt weiter unter H.: "... in der Erwägung, dass 84 % der Flüchtlinge der Welt und 99 % der Binnenvertriebenen von Entwicklungsländern oder -regionen aufgenommen werden, wobei der afrikanische Kontinent die meisten von ihnen aufnimmt, wogegen nur 10 % aller Flüchtlinge von europäischen Ländern, ausschließlich der Türkei, aufgenommen werden ..."

Dabei wird ignoriert, dass die EU-Länder insbesondere Deutschland Unsummen aus den Sozialkassen aufwenden, um Flüchtlinge zu versorgen (Die Flüchtlingskrise geht weiter). Die Länder, die aber die meisten Flüchtlinge aufnehmen, finanzieren sie nicht, denn dazu sind sie nicht in der Lage. Es werden Containerstädte errichtet, die vom UNHCR, sprich, wieder von den reichen Ländern finanziert werden.

Wir werden also zweimal zur Kasse gebeten.

Weiter in diesem Kabinett des Schreckens heißt es unter H.:"nach der Prognose des UNHCR über den weltweiten Neuansiedlungsbedarf für 2018 davon auszugehen ist, dass fast 1,2 Millionen Menschen eine Neuansiedlung benötigen"

1,2 Millionen Menschen zusätzlich zu dem, was Europa sowieso durch illegale Migration aufzunehmen hat. Dabei sei wohl gemerkt nicht die legale Migration der Arbeitssuchenden innerhalb der EU angesprochen. Diese Migration nützt Deutschland, denn das bringt Deutschland die benötigten Arbeitskräfte (Deutschland überaltert: Der große Irrtum).

Reiche Länder überaltern. Das Argument zur Euthanasie Europas
Eine falsches aber nützliches Totschlagargument für Umsiedelung, auch in vorliegender Erklärung, ist die angebliche Überalterung der reichen Länder. Fakt ist, dass Europa keine andere Altersstruktur aufweist als die USA. Es ist hingegen so, dass beispielsweise Mexiko alleine durch Urbanisierung gealtert ist. Das liegt daran, dass wohlhabende Familien in den Städten weniger Kinder haben. Das ist in den Großstädten Indiens genau das Gleiche. Es liegt aber auch an der Produktivität der Wirtschaft, wenn etwa ein Arbeiter mehr erledigt als früher zehn, geht, der Bedarf an Arbeitskräften zurück. Es werden weniger Menschen benötigt, die weniger Kinder haben. Dadurch steigt der Wohlstand, die Gesellschaft altert. Eine völlig normale Begleiterscheinung einer urbanen und technisierten Gesellschaft.

Gedroht wird damit: "dass seit dem Jahr 2000 mehr als 46 000 Migranten und Flüchtlinge weltweit auf der Suche nach Sicherheit und Würde im Ausland den Tod gefunden haben, und dass geschätzt wird, dass mindestens 14 500 Todesfälle im zentralen Mittelmeer seit 2014 zu beklagen sind"

Kriegserklärung gegen europäische Solidarsysteme
In dem o.a. Kriegserklärung gegen europäische Solidarsysteme wird behauptet, Einwanderung trage zum Aufblühen der europäischen Wirtschaft bei. Migranten würden durch Steuern und Abgaben zum Wohlstand beitragen. Das gilt dann, wenn der Bedarf an Arbeitskräften von der Wirtschaft bestimmt wird, wie das im Schengenraum der Fall ist. Das Gegenteil ist aber der Fall, wenn die UN Flüchtlinge jeglicher Art umsiedelt.

Europa wird vor das Kanonenrohr totalitärer Regime gebunden
Warum der Zustrom durch illegale Migration abnehmen soll, wenn Europa jährlich den von der UN vorgegebenen "Neuansiedlungsbedarf" übernimmt, bleibt offen. Europa wird vielmehr zum Ziel totalitärer Regime. Sie lösen einen Krieg aus, vertreiben Millionen Menschen, die dann per UN nach Europa umgesiedelt werden. So wird Europa vor das Kanonenrohr krimineller Regime gebunden.

Sie werden uns den Strick liefern, an dem wir sie aufhängen werden
Die UN wird mit den Mitteln der Länder erhalten, die in der UN Mitglied sind. Jedoch hat jedes Land nur eine Stimme. Die UN wird daher von der Mehrzahl der armen Länder mehrheitlich bestimmt, während die reichen Länder das Unternehmen finanzieren. D.h. jeder einzelne Steuerzahler Europas bestreitet den Löwenanteil der Gehälter derer, die sich nun gegen ihre Financier richten. Lenin soll einmal gesagt haben: Sie werden uns den Strick liefern, an dem wir sie aufhängen werden.

Das Beste zum Schluss
– unter Hinweis auf den am 12. Oktober 2017 angenommenen Bericht des Ausschusses für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres über den Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Schaffung eines Neuansiedlungsrahmens der Union und zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 516/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates (A8-0316/2017) und auf die Tatsache, dass die EU mindestens 20 % der jährlichen Prognose über den weltweiten Neuansiedlungsbedarf neu ansiedeln muss,

Schöne neue Welt, in der alle Menschen gleich sind

G. in der Erwägung, dass die menschliche Mobilität und die Migration Phänome sind, die an Bedeutung gewinnen, und dass es weltweit etwa 258 Millionen internationale Migranten gibt; in der Erwägung, dass die Zahl der Migranten als Anteil der Weltbevölkerung von 2,8 % im Jahr 2000 auf 3,4 % im Jahr 2017 angestiegen ist; in der Erwägung, dass 48 % der Migranten Frauen sind; in der Erwägung, dass die meisten Migranten auf sichere und geordnete Weise unterwegs sind; in der Erwägung, dass 85 % der Migration zwischen Ländern stattfindet, die das gleiche Entwicklungsniveau aufweisen;

Von den 258 Millionen sind also 42,75 Millionen Migranten, die in reiche Länder wollen und die UN bestimmt, wie viele wir aufzunehmen haben. Sie alle gelten als legale Migranten, die wir hinzunehmen haben. Und warum? Weil die Mobilität eben größer wird.

in der Erwägung, dass Europa im Jahr 2017 die Quelle der zweitgrößten Zahl internationaler Migranten (61 Millionen) war
Hier wird die Wanderung von Fachkräften im Schengenraum mit Armuts- und Fluchtmigration in einen Topf geworfen. Der Viehhirte der in Europa vom Staat leben muss, weil er kein Vieh mehr hat und der IT-Spezialist, der von seinem Gehalt den Sozialstaat finanziert, beide gelten als Migranten. Schöne neue Welt, in der alle Menschen gleich sind.

Der letzte Skandal in der Endphase dieser Entwicklungen wird niemanden mehr erreichen: "soylent green ist Menschenfleisch"



Weiterführende Hinweise: Rumi

#4 RE: Unsere Zukunft von W.L. 25.04.2018 16:05

Weiterführende Hinweise: Was treibt die Afrikaner außer Landes?

#5 RE: Unsere Zukunft von W.L. 02.05.2018 20:05

Was für die Kanzlerin gilt, das gilt auch für die UN. Der Finanzexperte Bernd Raffelhüschen bestätigt, Flüchtlinge umzusiedeln ist inhuman: "Der humanistische Gedanke heißt, politisches Asyl wird für politisch Verfolgte gewährt. Nun sind die aber nicht politisch verfolgt. Humanistischer Gedanke heißt, ich versuche, den Ländern, die arm sind, auf die Beine zu helfen. Ich versuche nicht, den Menschen, die dort leben, ein Leben in Deutschland schmackhaft zu machen, was völlig illusionär ist. Denn sie werden hier die Unterprivilegierten sein – und zwar auf Dauer."
Finanzexperte: Die Flüchtlingskrise kostet Deutschland fast eine Billion Euro

Wem also nützt es?
Unsere Zukunft

Weiterführende Hinweise: Alois Irlmaier

#6 RE: Unsere Zukunft von W.L. 03.05.2018 16:28

Die Philosophin und Extremismusforscherin Julia Ebner deckt auf: Nazis und Islamisten stecken unter einer Decke. Die Autorin ist an der einzigen Stelle, an der es um Fakten geht fehlerhaft. Fake also:
Das Bundesinnenministerium geht von etwa 11.000 gewaltbereiten Rechtsextremisten und knapp 700 gewaltbereiten Islamisten aus. Da weiß ich, vor wem ich Angst haben muss. – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/30080608 ©2018
Extremismusforscherin „Die Marke Nazi wird gerade neu definiert“ – Quelle: [url]https://www.berliner-zeitung.de/30080608 ©2018[/url]

Die Publikation ist eines der vielen Verdrehungen linker Idolog*innen denn die Zahl möglicher Terrorverdächtiger wächst stark – Kontrollverlust droht, 2017 knapp 14.000 sogenannte Prüffälle zu islamistischem Terrorismus, so viele wie nie zuvor. Die Welt vom 05.05.2018

Rechtsextremes -, linksextremes - ,islamistisches Gewaltpotential im Vergleich
Beigefügt ist auch die Zunahme linker Gewalttaten in 2017, gegenüber 2016 und der Überhang linker Gewalt.

Linke Gewalt kommt bei Julia Ebner nicht vor, wird mit keinem Wort erwähnt. Sie nimmt aus der islamistischen Szene die hoch gefährliche Millî Görüş aus und kommt so auf 700 gewaltbereite Islamisten? Die Kooperation zwischen Rechtsextremismus und Islamismus erscheint aus Einzelfällen konstruiert. Zumal dann, wenn die zunehmende linke Gewalt ausgeblendet wird. Wie rechte Gewalt akribisch aufgerechnet wird, ist hier einzusehen: Rechtsextremes -, linksextremes - ,islamistisches Gewaltpotential im Vergleich

Julia Ebner im Interview: "In Deutschland leite ich die Online Civil Courage Initiative. Wir haben ein Netzwerk aufgebaut mit über einhundert NGOs, die im deutschsprachigen Raum gegen die Hassreden im Netz kämpfen. Meine Kollegen machen das Gleiche auch in Großbritannien und in Frankreich. Wir versuchen einen Dialog herzustellen zwischen Politik, Zivilgesellschaft und den Tech-Unternehmen, also zum Beispiel auch Facebook. Wir versuchen, nicht nur über die Manipulationstechniken der Extremisten aufzuklären. Wir versuchen auch, dagegen möglichst innovativ vorzugehen." – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/30080608 ©2018

Das Netzwerk Durchsetzungsgesetz bietet den Mitarbeitern von linksideologisch verblendeten jungen Menschen die Möglichkeit denn rechtsfreien Raum zu nutzen, den dieses Gesetz bietet, um jede missliebige Äußerung als Anlass für eine Accountsperrung zu nutzen? Oder wie soll man die Äußerungen interpretieren? Der Betroffene muss sich dagegen erst gerichtlich zur Wehr setzen, um Missbrauch entgegenzuwirken und weiß nicht wer die Sperrung empfohlen hat.

Wer sich darüber wundert, wenn sein Facebook Account oder der Youtube-Kanal gesperrt wird, der sollte nun wissen, woher die Aktion kommen könnte. Die geballte Macht der NGOs, "big brother is watching you" und die jungen Gesichter ihrer Akteure sind beängstigend.

Während die NGOs sich um das Internet kümmern, agiert die Antifa weiterhin unbehelligt vom öffentlichen Diskurs, auf den Straßen. Das haben wir nicht zuletzt den Publikationen solcher Autorinnen zu verdanken, die nun Rechte und Islamisten in einen Topf werfen, einmal umrühren, linke Gewalt dabei nach "wissenschaftlicher Manier" ausblenden: Die Verkommenheit der Linken

Extremismusforscherin „Die Marke Nazi wird gerade neu definiert“ – Quelle: [url]https://www.berliner-zeitung.de/30080608 ©2018

Da hilft nur noch eine freiwillige Meditation. Ob das angerechnet wird, ist noch nicht geklärt, aber Sie können vorsorglich schon mal Punkte sammeln und auf ihrem Youtube- oder Facebook Account hinweisen, dass sie regelmäßig meditieren: Sarotti-Mohr bis Nafri (2)
Den Nichtariernachweis sollten sie erst bekannt geben, wenn sie zu mindestens 90% nicht deutsch sind: Sarotti-Mohr bis Nafri (2)
Um jedem Zweifel vorzubeugen, können Sie sich auch dabei filmen, wie sie eine Deutschlandfahne in die Ecke werfen und dabei angeekelt das Gesicht verziehen, etwa so: Sarotti-Mohr bis Nafri (2)

Dieses Video aus dem Jahr 2012 dürfen sie keinesfalls verlinken. Hier werden massenhaft politisch unkorrekte Ausdrücke verwendet. Der faschistisch verseuchte Sender arte wurde in den Jahren 2015 bis 2018 entseucht:



Der Zweck dieser Übung ist es, den Rechtsradikalismus und den Islamismus in einen Topf zu werfen, um die islamistische Gefahr mit der Gefahr von rechts zu koppeln und als größte Bedrohung darzustellen. So wird jeder islamistische Anschlag gleichzeitig ein rechtsradikaler Anschlag, die islamistische Gefahr gleichzeitig eine Gefahr von rechts. Dieses Konstrukt soll als Narrativ installiert werden um die Legende der Gefahr von Rechts aufrecht zu erhalten und die tatsächlichen Gefahren zu verschleiern. Warum? Sie schaden dem Ansehen der Migranten!
Hier verweise ich ausdrücklich auf:
Rechtsextremes -, linksextremes - ,islamistisches Gewaltpotential im Vergleich
Rechtsextreme Kriminalität in Deutschland

Lesen Sie dazu auch den übernächsten Beitrag.
Die Legende vom guten Migranten

#7 RE: Unsere Zukunft von W.L. 04.05.2018 10:15

China ist uns in vielem voraus und daher sammeln Sie ihre Punkte jetzt, solange es noch so einfach ist: "Bereits 2014 wurde von der chinesischen Regierung der Aufbau eines „Social Credits“ Systems beschlossen, dessen landesweite Einführung nun beginnt. Seit 2017 gibt es derartige Systeme in mehreren chinesischen Städten, beispielsweise in der ostchinesischen Stadt Rongcheng. Bis 2020, so die Planungen, sollen alle Bürger, Unternehmen, und weiteren Organisationen wie zum Beispiel Nichtregierungsorganisationen einen individuellen Score erhalten, der Auskunft über ihre soziale Reputation gibt. Dazu werden beispielsweise Daten über Kreditwürdigkeit, das Strafregister und das soziale und politische Verhalten ausgewertet.

Erklärtes Ziel ist es, die Gesellschaft durch die Überwachung zu mehr „Aufrichtigkeit“ im sozialen Verhalten zu erziehen. Das System nutzt das Prinzip „Zuckerbrot und Peitsche“. In der Stadt Rongcheng erhielten die Teilnehmer zu Beginn einen Score von 1.000 Punkten. Je nach „Verdiensten“ oder „Fehlverhalten“ werden Punkte abgezogen oder hinzuaddiert.

Die Möglichkeiten, die aus einem solchen System erwachsen, sind kaum vorstellbar. So könnte der individuelle Social Score etwa entscheidend für den Zugang zu Karrieren bei staatlichen und staatsnahen Organisationen sein. Auch Reisebeschränkungen bei negativem Score, der Ausschluss von öffentlichen Ausschreibungen oder höhere Steuern sind denkbar."

Der ganze Artikel bei Achgut: China führt Anständigen-Punktesystem ein, Achgut vom 4.5.2018

#8 RE: Unsere Zukunft von W.L. 04.05.2018 22:41

Die Legende vom guten Migranten

Mit dem Browser Google-Chrome lassen sich Texte englischsprachiger Seiten maschinell übersetzen. Das können Sie nutzen, um deutsche Übersetzungen englischsprachiger Zitate zu prüfen, etwa die Folgende Übersetzung ins Deutsche:

"Es war eine pragmatische und lösungsorientierte Diskussion, die einige Schlüsselfragen behandelte: Welche Rolle können / spielen Stiftungen? auf welcher Ebene der Erzählung wir uns beziehen; und wie können wir die toxische Debatte über Migration neu gestalten?

Die Gruppe kam zu dem Schluss, dass wir, anstatt eine neue Erzählung über Migration zu konstruieren, diese durch eine andere ersetzen sollten, sollten wir alle unterschiedlichen Narrative berücksichtigen und in eine langfristige Strategie investieren, die die Faktoren der toxischen Debatte genau versteht.

Eine Reihe von Kommentaren und Fragen der Zuhörerschaft äußerte den dringenden Handlungsbedarf auf philanthropischer Ebene, um diese Erzählungen zu ergänzen. Die Sprecher erklärten, dass wir dazu beitragen müssen, die europäischen Bürgerinnen und Bürger zu beruhigen und die "mittleren" Skeptiker zu gewinnen, indem wir neben den Fakten und Zahlen auch die Erfolgsgeschichten der Migranten in den Medien präsentieren. Wir können gemeinsam lernen, die Stereotypen über Migration in den Nachrichten und in der Gemeinschaft effektiv zu verändern, indem wir stärker mit den Medien selbst, anderen Stiftungen und den EU-Instituten zusammenarbeiten."

EPIM diskutiert die Änderung der Erzählung über Migration bei EuroPhilantopics

Es geht hier also nicht um Nutzen und Nachteile von Migration oder um die Belastungen der Sozialsysteme, kulturelle Hemmnisse, Integration von Migranten, sondern um die "Erzählung", das narrativ. Wie also Flüchtlinge in der Bevölkerung gesehen werden und welches Bild man sich davon macht. Kurz, es geht um subtile Manipulation der Öffentlichkeit. Wenn es ihnen aufgefallen ist, dass in den TV-Berichten stets Vorzeigeflüchtlinge mit unternehmerischer oder akademischer Karriere präsentiert werden, so entspricht dies genau der Empfehlung dieser Stiftung.

Welche abseitige Organisation ist nun EPIM (das europäische Programm für Integration und Migration), wer steckt dahinter, wer finanziert dieses Netzwerk und was will sie. Zunächst zu den Zielen:

"Das Europäische Programm für Integration und Migration (EPIM), eine Initiative von derzeit 25 privaten Stiftungen, hat das Ziel, die Rolle der Zivilgesellschaft für konstruktive Ansätze in der Migrationspolitik in Europa zu stärken."
EPIM Info

"Die Rolle der Zivilgesellschaft für konstruktive Ansätze in der Migrationspolitik in Europa zu stärken." Anders gesagt soll die Zivilgesellschaft Migration konstruktiv stärken. "all refugees welcome", eine Willkommenskultur als Rollbahn für unbeschränkte Migration.

Wer finanziert nun diese Krake?
"Bereits im Jahr 2005, lange vor den aktuellen Migrationsströmen, gründete der sich philanthropisch gebende US-Multimilliardär George Soros mit seiner Stiftungsgruppe Open Society Foundations im Bunde mit zwölf weiteren superreichen Stiftungen das „European Programme for Integration and Migration“ (EPIM), wozu auch die Robert Bosch Stiftung gehört. Mit der gebündelten Kraft schier unbegrenzter finanzieller Ressourcen ging diese Initiative seither daran, wie die investigative Journalistin Friederike Beck formuliert, „aus Europa einen Migrations- bzw. Einwanderungskontinent zu machen.“ 1 Zu den verschlungenen Aktivitäten dieses Soros-Netzwerkes wurde im vorigen Artikel „Gelenktes Fliehen“ 2 bereits einiges dargestellt. Dies soll hier in Bezug auf Europa fortgesetzt werden."
Das Netzwerk des George Soros für grenzenlose Migration in Europa

Ich konnte diese Geschichte kaum glauben, daher habe ich Zitate überprüft, siehe oben. Die ganze Geschichte lesen Sie hier:
Das Netzwerk des George Soros für grenzenlose Migration in Europa, Fassadenkratzer, Blicke hinter die Oberfläche des Zeitgeschehens, von Herbert Ludwig

Zu der Strategie dieser Organisation gehört es auch, rechtsradikale Gewalt und den Nationalismus als das dringendste Problem darzustellen. Siehe oben: Unsere Zukunft
Denn diese Einflussgrößen sind dem Anliegen der Organisation per se hinderlich. Kritiker werden in Verdacht gesetzt, rechtsradikal oder nationalistisch zu sein, um sie zum Schweigen zu bringen.

Weiterführende Hinweise: Sorros Planungen, die Migrationsströme betreffend

#9 RE: Unsere Zukunft von W.L. 06.05.2018 16:27

Ulrike Guérot

Ich will zunächst kurz aufreißen, wie die Politikwissenschaftlerin und Publizistin, Professorin für Europapolitik und Demokratieforschung an der Donau-Universität Krems, Gründerin des European Democracy Lab (EDL) in Berlin sich die Welt vom Morgen vorstellt. Sie hat mit ihrem Kollegen Robert Menasse einen Artikel in Le Monde geschrieben, der viel Aufsehen erregt, aber keine nennenswerten Gegenreaktionen erfahren hat.

Zunächst wirft Frau Guérot einiges durcheinander, um den Leser vorab zu plätten. Eine Art Gehirnwächse:
Lust auf eine gemeinsame Welt
Ein futuristischer Entwurf für europäische Grenzenlosigkeit
von Ulrike Guérot und Robert Menasse

Staatsgrenzen sind Realität – und für die meisten Menschen etwas Selbstverständliches und geradezu Notwendiges. Aber wie normal sind Grenzen wirklich? In der politischen Psychologie ist sogar die Schizophrenie normal: Ist der Bürger zu Hause, will er die Grenzen seines Staates bestens geschützt und schärfstens kontrolliert wissen. Begibt er sich aber auf Reisen, sollen die Grenzen möglichst durchlässig, ja am besten unsichtbar sein. Er will an Grenzen nicht aufgehalten werden, aber er will, dass andere, die in sein Land kommen, an Grenzen aufgehalten und möglichst zurückgewiesen werden. Das Fremde will er am Zielort seiner Reise als „interessante andere Kultur“ erleben, aber zu Hause empfindet er das Andere als Bedrohung „seiner Kultur“.

Der Bürger kann euphorisch werden, wenn Grenzen plötzlich verschwinden, wie es etwa beim Fall der Berliner Mauer war, überhaupt beim Fall des Eisernen Vorhangs, aber er will die Grenze wieder zurück, wenn Menschen von „drüben“ womöglich herüberwollen, auf seinen Arbeitsmarkt. Er selbst fährt „hinüber“, wenn er drüben billiger konsumieren kann, aber er versteht nicht, dass Menschen „herüber“wollen, um hier besser zu verdienen. Der besorgte Bürger kann, wenn es um seine Menschenrechte geht, fehlerfrei zitieren, dass sie „universal“ seien, gegenüber anderen aber will er sie als bloßes nationales Recht verteidigen.

Das ist gegenwärtige „Normalität“.


Für sie sind Reisefreiheit und Grenzschutz Widersprüche. Sie sind indessen ein und dieselbe Sache. Wenn ich in ein fremdes Land reisen will, zeige ich meinen Pass und bekunde, dass ich dieses Land für begrenzte Zeit bereisen möchte. Das Gleiche geschieht, wenn jemand in mein eigenes Land reisen möchte. Ob jemand in einem Land arbeiten kann, das hängt von der wirtschaftlichen Lage ab. Gibt es Arbeitslosigkeit, so sind Bürger sicher nicht erfreut, wenn die wenigen verfügbaren Jobs von Einreisenden eingenommen werden. Hier hat der Bürger eines Landes der mit Steuern und Abgaben zum Erhalt beiträgt das Vorrecht auf diese Jobs. Herrscht ein Überangebot an offenen Stellen, so kann ein Land sich sogar Arbeiter ins Land holen, wie z.B. in den Zeiten der 50er und 60er Jahre der BRD.
Als bloßen Fall einer allgemeinen Grenze betrachtet sie den Fall der deutschen Mauer. Ein ehemals vereintes Deutschland respektive Europa wird wiedervereint. Das ist kein Fall einer Grenze sondern die Wiedervereinigung eines ehemals vereinten Landes respektive Kontinents. Der Fall der EU Binnengrenzen wurde mit dem enormen Anstieg an Kleinkriminalität hingenommen. Zudem wurden Binnengrenzen zwischen weitgehend kulturell und wirtschaftlich gleich entwickelten Staaten aufgegeben. Wir würden die Grenzen nicht etwa gegenüber Nigeria öffnen.

Ich will mir weitere Richtigstellungen dieses Ergusses von Frau "Professorin für Europapolitik" ersparen. Reinen Blödsinn zu entkräften kann sehr anstrengend werden. Im Grunde wäre der Text dieser Frau nicht erwähnenswert. Stellung bezogen hat Michael Wiesberg in Sezession: Blick auf den Gegner (I): Ulrike Guérot
Michael Wiesberg, 20.6.2018


Im Übrigen ist es natürlich ebenso Unsinn wenn Frau Professorin behauptet: "Historisch allerdings sind politische Grenzen alles andere als normal. Im Gegenteil: Das System der politischen Grenzen, die heute mehrheitlich als normal angesehen und wieder errichtet und verteidigt werden, ist die historische Ausnahme und wird in absehbarer Zeit auch wieder als kurzer historischer Sonderfall gesehen werden."

Wenn etwa die Leibeigenschaft erst im 18. und 19. Jh. abgeschafft wurde, so ist doch die Frage für wen und wann die ehemalige Reisefreiheit denn gegolten haben soll. Vor der Entstehung von Staaten und Demokratien? Will Frau Gerot zurück ins Palolithikum? Frau Professorin scheint eher eine Geleerte als eine Gelehrte zu sein. Dennoch treibt es die groß gewachsene Umtriebige durch alle Kanäle. Sie wird zu jeder zweiten Talkrunde eingeladen, verunstaltet diese nicht nur optisch sondern auch mit ihren abstrusen Visionen und sie nimmt die Tantiemen gerne an. Sie reist mit ihren "interessanten" Vorstellungen durch Europa.

Was also will sie?!

Guérot: "Das könnte man so behaupten. Aber wir haben einfach mal geguckt, was ist denn in der Geschichte passiert, wenn es um Flüchtlinge ging. Als zum Beispiel die Europäer geflohen sind im 18., 19. Jahrhundert nach Amerika, aus politischen Gründen oder auch wegen Hungersnöten, dann haben die ihre Städte nachgebaut. Städtenachbau heißt, es gibt dann New Hanover, New Hamburg, New Hampshire und so weiter und so fort, New York, um da mal anzufangen. Das heißt, da wurden Städte nachgebaut, die zum Teil ganz genau so sind wie das alte Hamburg gewesen ist. Das galt übrigens nicht nur für die Flüchtlinge Europas in die USA. Das galt übrigens für die Hugenotten, die im 17. Jahrhundert gekommen sind und die hier in Deutschland ihre Städte nachgebaut haben, Celle und Bayreuth zum Beispiel. Das galt auch für die Sudetendeutschen."
"Lassen wir Flüchtlinge eigene Städte nachbauen", Deutschlandfunk vom 25.02.2016

Der gleiche Quatsch quillt erneut aus dem Geist dieser Frau und verwirrt die Gemüter. Wenn Frau Professor gerne hätte, dass etwa muslimische Einwanderer Jagd auf einheimische europäische "Indianer" eröffnen und letztere ausrotten (Was ist ein Einwanderungsland), so kann danach geschehen was die Gründerin des European Democracy Lab (EDL) nun vorschlägt. Mit den wirtschaftsstarken Hugenotten hat das nichts zutun. Frau Gerot schlägt vor, Menschen die nach Europa wollen sollen dort: "Neu-Damaskus, Neu-Aleppo, Neu-Madaya inmitten von Europa" gründen und erbauen.

Nun haben wir das bereits mit No-Go Areas, Parallelgesellschaften und einer kaum beherrschbaren Kriminalität (Berlins Unterwelt ist verloren an die arabischen Clans, Die Welt vom 10.04.2016). Das Modell existiert also schon. Frau Guérot genießt dennoch in den Gazetten Frankreichs und Deutschlands Narrenfreiheit.

Das sind Vorstellungen und Ideen, die an der Kremser Hochschule, dort lehrt Frau Guérot und übrigens gelegentlich Martin Selmayr, mächtigster Bürokrat Europas, verbreitet und in den Think Tanks der NGOs gehandelt werden.

#10 RE: Unsere Zukunft von W.L. 07.05.2018 18:33

Thilo Sarazin zählt zu denen, die mit den Mitteln der üblen Nachrede zur Persona non grata erklärt wurde. Sarazin wird als abschreckendes Beispiel nur noch in Nebensätzen erwähnt und niemals anhand seiner auf schlichter Statistik basierenden Aussagen attackiert. Ich selbst war über den Scharfsinn und die Klarheit seiner Gedankengänge überrascht, als ich erstmals einen seiner Vorträge verfolgt hatte. Als Fürsprecher Sarazins findet sich u.a. Exkanzler Helmut Schmidt: Helmut Schmidt über Thilo Sarazin
Sarazin spricht klar und verständlich und ist darin amüsant. Seine Sachbücher sind Bestseller.

#11 RE: Unsere Zukunft von W.L. 08.05.2018 08:53



Weiterführende Hinweise: Das Phänomen AfD (2)

Siehe auch: Unsere Zukunft

#12 RE: Unsere Zukunft von W.L. 09.05.2018 11:36

Die Durchschnittswerte der Parteien von allen Umfragen aller Institute zwischen dem 19.4.2018 und dem 8.5.2018:
CDU/CSU 33%
SPD 18%
AfD 14%
Grüne 12%
Die Linke 10%
FDP 9%
Sonstige 4%
Datenquelle: www.wahlrecht.de/umfragen

Noch immer wollen 82% der Wähler offenbar ein weiter so mit den etablierten Parteien CDU/CSU, SPD, Grüne, Linke, FDP. Deutschland hat in 2017 lt. BAMF 186.000 neue Asylbewerber registriert. Die Regierung genehmigte 1000 Personen pro Monat (12.000 pro Jahr) für den Familiennachzug. 10.000 Personen wurden von der Regierung als UN-Kontingentflüchtlinge genehmigt. 500 Personen pro Monat übernimmt die Regierung Merkel offiziell aus Italien und 500 aus Griechenland, das sind 12.000 pro Jahr.

Grob gerechnet werden wir, der Regierungserklärung zufolge 200.000 bis 220.000 Flüchtlinge pro Jahr bekommen. Von den 600.000 anerkannten Flüchtlingen sind inzwischen 3% in Arbeit. Ob es sich dabei um steuerpflichtige Arbeit handelt, ist mit nicht bekannt. Die meisten wollen steuerfreie 400 € - Jobs. Die Kosten für Unterbringung und Versorgung beliefen sich in 2017 auf 27,5 Milliarden Euro (Die Flüchtlingskrise geht weiter).

Binnen vier bis fünf Jahren werden wir eine weitere Million Flüchtlinge im Land haben. Die Kosten dürften sich angesichts der geringen Beschäftigungsquote rund verdoppeln. Insbesondere die Wohnungsnot wird sich drastisch verschärfen. Durch die Flüchtlingskrise stieg der Anteil an kultur- und sprachfremden Grundschülern um 9%, von 24% auf 33% (ARD Nachrichten). Dieser Anteil wird binnen vier bis fünf Jahren um weiter 9% auf 42% ansteigen. Wenn diese Kinder groß sein werden, binnen 20 Jahren etwa, werden wir einen Anteil muslimischer Migranten nahe an dieser Quote haben.

Wenn sich die Beschäftigungsquote nicht entscheidend verbessern wird, könnte das Sozialsystem, wie wir es heute kennen, zusammenbrechen. Die Schere zwischen Arm und Reich, könnte sich ähnlich entwickeln wir etwa in den Großstädten Südamerikas.

Da sich Muslime mit der autochthonen Bevölkerung nicht mischen (Professor Wolfgang Merkel: Muslime und Integration, Bassam Tibi zum Problem des Islam), Ehepartner aus den Heimatländern geholt werden, wird der Bevölkerungsanteil stärker anwachsen und es wird eine muslimische Gesellschaft entstehen, die politische Prozesse maßgeblich mitbestimmen wird. Deutschland könnte dann muslimisch werden. Schon heute ist DITIB, als Arm der türkischen Religionsbehörde eine politische Macht, mit der zu rechnen ist (Kein vertrauenswürdiger Partner Bundesinnenministerium will trotzdem Ditib-Kooperation).

Andere Indikatoren, die das verhindern könnten, sehe ich unter der Regierung Merkel nicht. Systemrelevante Blätter verweisen auf die Unmöglichkeit unkontrollierte Einwanderung zu unterbinden (Erwiderung auf die "Erklärung 2018" Wider den Mythos des Rechtsbruchs). Diese Einwanderung scheint gewollt zu sein (Unsere Zukunft).

Ein weiteres Problemfeld sind Parallelkulturen, die weiter anwachsen werden. Die erhöhten Sicherheitsanforderungen werden den Steuerzahler weiter belasten: Ein Staat, zwei Welten? Doku ZDF-Zoom (4)

Der Erklärung 2018 können Sie hierzustimmen: Erklärung 2018

Weiterführende Hinweise: Unsere Zukunft

#13 RE: Unsere Zukunft von W.L. 11.05.2018 11:30

Ich schrieb von den Ideen Ulrike Guérots, dass Flüchtlinge in Europa und Deutschland ihre eigenen Städte bauen werden: Unsere Zukunft
Manchem mag diese Zukunftsvision als absurd und daher kaum je realisierbar erscheinen. Nun, es gab zu diesem Thema sowohl eine Podiumsdiskussion mit einer Preisträgerin eines Architekturwettbewerbs, die mit eben dieser Idee gewonnen hatte, als auch einen Artikel der Welt vom 20.10.2015, da heißt es:
Noch leben die meisten Flüchtlinge in Notunterkünften. Aber bald brauchen sie eine eigene Wohnung. Planer entwickeln bereits Konzepte – bis hin zu einer ganzen Stadt mit einer Moschee im Zentrum.
Manfred Osterwald ist Architekt und Generalplaner. Er hat Erfahrung damit, ganze Städte am Reißbrett zu entwerfen: In China, im Iran, im Libanon hat er solche Großprojekte realisiert. Und jetzt hat er die Vision, Flüchtlingen in Deutschland eine neue Heimat zu bauen. „Smart Home City“ nennt er seine Idee – wobei Home für Help & Organisation for Migrants in Europe steht. Osterwald denkt groß, sehr groß.

Die Stadt für Flüchtlinge will Osterwald mit allem ausstatten, was eine Stadt ihren Bewohnern nur bieten kann: Wohnungen, Supermärkte, Schulen und Krankenhäuser, Sportplätze, Kinos und Werkstätten, viel Grün und vor allem einen zentralen Platz mit einer Moschee. Die Flüchtlinge sollen sich zu Hause fühlen. Und nicht nur das. Sie sollen die neue Stadt mitplanen, mitbauen, mitverwalten. Quasi ein Trainee-Programm, um sich in Deutschland zurechtzufinden.

Willkommen in Neu-Aleppo, der Stadt für Flüchtlinge, Die Welt vom 20.10.2015

Interessant an dieser Stelle: „Smart Home City“ nennt er seine Idee – wobei Home für "Help & Organisation for Migrants in Europe" steht. Im Codenamen HOME ist die NGO "Organisation for Migrants in Europe" codiert, der deutsche Ableger heißt "Internationale Organisation für Migration Deutschland": Die 1951 gegründete Internationale Organisation für Migration (IOM) ist die führende zwischenstaatliche Organisation im Bereich Migration.
166 Mitgliedsstaaten, 8 Staaten mit Beobachterstatus
400 IOM-Büros in über 100 Ländern
9.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Internationale Organisation für Migration Deutschland

Diese Organisationen sind hochgradig vernetzt, tauchen in der Mitte unserer Gesellschaft auf, gelten als human und setzen Entscheidungsträger permanent unter Druck. Sie erscheinen als zivilgesellschaftliche, dezentrale und autonome Gruppen, sind indessen aber zentral gesteuert und finanziert: Unsere Zukunft

Wir hatten Aydan Özoğuz als Integrationsministerin, die sich dafür einsetzte, dass Kinderehen nicht pauschal verboten werden sollten, sondern das Wohl des Kindes in den jeweiligen Einzelfällen zu berücksichtigen sei ("Ein pauschales Verbot von Ehen von Minderjährigen ist zwar vielleicht gut gemeint, kann aber im Einzelfall junge Frauen ins soziale Abseits drängen."). Özoğuz war auch gegen das pauschale Verbot der Vollverschleierung. Man könne so Özoğuz, diese Frauen sonst nicht mehr für Integrationsbemühungen erreichen. Schließlich kämpfte sie gemeinsam mit der SPD für das kommunale Wahlrecht für Ausländer. Die Berliner Zeitung sieht in der aktuellen Kabinettsbildung ein "Demokratiedefizit“ – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/29863846 ©2018":
Eine große Bevölkerungsgruppe übersahen die Sozialdemokraten bei ihren Planspielen aber ebenso wie ihre Koalitionspartner CDU und CSU: Rund 18,6 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund lebten 2016 in Deutschland. Dass sie beinahe ein Viertel der Gesamtbevölkerung ausmachen, spiegelt die Postenvergabe jedoch nicht wieder.

Eine Frau wie Aydan Özoğuz als Bauministerin würde genügen, um das Projekt "Smart Home City" umzusetzen. Das zeigt wie nahe die Visionen von Frau Ulrike Guérot an einer Umsetzung sind. Frau Guérot kämpft hier lediglich an der Front der Öffentlichkeit, während andere an der Basis arbeiten.

Eine Islamisierung Europas ist heute keine Vision mehr, sondern drohend nahe an seiner Umsetzung. Drohend deshalb, weil der gelebte Islam ein politischer Islam ist und dieser ist expansiv (Gehört der Islam zu Deutschland ?). Der Islam, so wie er sich in Praxis präsentiert würde die Aufklärung mit den erkämpften Rechten für Minderheiten, Kinder- und Frauenrechte, Toleranz gegenüber Andersgläubigen, ins siebte Jahrhundert zurückdrehen. Angst vor dem vollzogenen "Umbruch der Lebenswelt" haben nicht primär Rechtsradikale und Rechte, wie die SZ unterstellt, sondern muslimische Dachorganisationen, die aus der Türkei und Saudi-Arabien gelenkt werden, sowie deren Moscheenbesucher:
Ja, und das bedeutet natürlich Zumutungen. Ein Beispiel: Ein Berliner, der 1913, am Vorabend des Ersten Weltkriegs, in die U-Bahn stieg, der würde sich auch heute noch in deren Netz auskennen. Aber für die Landbevölkerung, die noch mit Pferden lebte und wirtschaftete, wurde der Abstand riesig. Dazu kamen die gesellschaftlichen Veränderungen in den zwanziger Jahren, die manche verstörten, allen voran die begonnene Emanzipation der Frauen: Die trugen jetzt Hosen und die Haare kurz, sie zündeten sich auf der Straße eine Zigarette an und durften wählen. Einen ähnlichen Schock löst es heute bei manchen Menschen aus, wenn sich in Berlin-Schöneberg zwei Männer küssen.
"Wir haben Verschwörungstheorien zu lange wuchern lassen", SZ vom 4. Mai 2018

Das Absurde an der aktuellen Diskussion ist, dass wir nicht von rechts (Alice Weidel AfD, outete sich als lesbisch), sondern von einem konservativen Islam bedroht werden, dem künftig bei ungünstigen Umständen, ganze Städte errichtet werden. Und dabei haben wir bereits Erfahrungen mit Stadtteilen, in denen sich migrantische Gesellschaften etabliert haben: Liste der No-Go areas in Deutschland

Die Naivität unserer Staatsoberhäupter ist entweder grenzenlos oder sie sind ideologisch verblendet: Frank-Walter Steinmeier bat einen Schiiten-Verband zum Gespräch, der von der Bundesregierung als extremistisch eingestuft wird, GUNNAR SCHUPELIUS in der BZ vom 2. Mai 2018 . Sie erscheinen wie Rotkäppchen, die in eine Zukunft stolpern, in der Wölfe auf sie warten.

#14 RE: Unsere Zukunft von W.L. 13.05.2018 15:59

Auch der französische Präsident, "Onfray bezeichnet den frisch gewählten Präsidenten als 'aufblasbare Puppe des Kapitals'", wurde vom Virus der Kulturblindheit befallen.
... "'die französische Kultur gibt es nicht', musste er einen Sturm der Kritik über sich ergehen lassen – und einknicken: Er habe gemeint, eine französische, einheitliche und starre Leitkultur sei ohne Einflüsse von außen nicht denkbar. In den Ohren vieler eine späte, unehrliche Abbitte.
Während man die gleichlautende Äußerung von Aydan Özoğuz mit merkelschen Hängemundwinkeln und siechend hingenommen hatte, scheint der Lebenswille der Franzosen noch nicht gebrochen zu sein.

Derartige Äußerungen haben jedoch System. Sie werden nicht zufällig in den öffentlichen Reden zentraler Figuren der europäischen Bewegung platziert.

"Es gibt keine französische Kultur sagt Macron! Globalisierungs-Dümmling, Identitäts-Vergesser = ein reines Produkt der letzten 30 Jahre."
Die Politikerin Anne Lorne von der konservativen Partei Les Républicaines

Macrons Wahlkampf wurde finanziert (Macron: Woher kam das Geld für den Wahlkampf?). Die Drahtzieher dürften den "Klassenkampf von oben" betreiben und da dürften nationale Interessen eher hinderlich sein (Das sind die sechs wichtigsten Personen hinter Macron).

#15 RE: Unsere Zukunft von W.L. 13.05.2018 18:56

Vera Lengsfeld: Rede auf dem Neuen Hambacher Fest (05.05.2018)
Die Punkte der Rede:
1. In Minute 7:00 wird das Babyface Julia Ebner zitiert. Genaueres dazu hier: Unsere Zukunft
2. Masseneinwanderung Min 12:00 Die Flüchtlingskrise geht weiter
3. Min 14:00 Resettlement and Relocation Unsere Zukunft
4. Min 16:30 Um die BKA-Statistik 2017 werde ich mich noch kümmern. Schon jetzt steht Folgendes fest: Asylbewerber sind um den Faktor 5,3 öfter straffällig als Deutsche. Anders gesagt die Wahrscheinlichkeit von einem Asylbewerber als von einem Deutschen überfallen zu werden ist um 530% höher als von einem Deutschen überfallen zu werden. aus der BKA-Statistik 2016 wissen wir:
Rechtsextremes -, linksextremes - ,islamistisches Gewaltpotential im Vergleich
Rechtsextreme Kriminalität in Deutschland
5. Min 25:00 Zur Schuld aller Deutschen am Nationalsozialismus, eine Anmerkung am Rande: Sinnvolle "Schattenarbeit" in der deutschen Politik



Siehe auch: Unsere Zukunft

Krall ist Volkswirt und schrieb das Buch Der Draghi-Crash
Siehe auch «Der Draghi-Crash» von Markus Krall: Ein Weckruf, der hoffentlich nicht verhallt

All die anderen Reden bei eingeSCHENKt.tv

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