#1 Jehova, der Name Gottes von W.L. 13.08.2018 10:41

Wenn in der deutschen Übersetzung des alten Testaments die Rede von "Gott" ist, so kommen im hebräischen Originaltext mehrere Namen dafür infrage. Martin Luther übersetzte jede dieser Gottesnamen mit "Gott". Die beiden wichtigsten Namen aus dem hebräischen Original sind: Jehova und Elohim.

Helena Petrova Blavatsky, die Begründerin der Theosophie sah in Namen Elohim einen philosophischen Schlüsselbegriff für die Unerkennbarkeit des Seins, gegenüber der sichtbaren Welt. Sie sah, wie auch Franklin Merrell-Wolff nach seinem Erleuchtungserlebnis ("Hohe Gleichrangigkeit", ein Erlebnisbericht von Franklin Merrel-Wolff), die Kreiszahl PI als mathematische Metapher für diese ontologische Differenz: Die Kreiszahl Pi

Ontologische Differenz: Wenn ich einen Tisch als Gegenstand erkenne, so sind seine Eigenschaften und sein Name gegeben. Wirklich wird der Tisch aber erst, wenn ich ihn sehe. Vorher und nachher ist er für mich als Subjekt nur ein gedachter Tisch. Alleine die Wahrnehmung macht ihn für mich wirklich. Hinter dieser einzelnen Wahrnehmung, hinter dem Ontischen steht das, was nicht nur den Tisch, sondern jede Wahrnehmung, also die eigene subjektive Welt wirklich werden lässt, das Ontologische. Dieses Etwas kann man als das Sein bezeichnen. Nur dadurch, dass ich bin, tritt die Welt in ihre subjektive Existenz und wird für mich wirklich. Hinter den Dingen steht also das Sein an und für sich und dieses Sein ist stets das eigene Sein.

Nun wird man sofort einwenden, das alles sei purer Unsinn und irrelevant, denn die Welt existiere doch wohl auch ohne mich und meine Wahrnehmung. Das ist durchaus richtig. Die Frage ist aber, wie und als was die Welt denn nun ohne meine Wahrnehmung existiert. Wir wissen heute, dass die Welt aus Atomen besteht, die wiederum wechselwirken mit Elementarteilchen wie den Lichtteilchen (Elektronen), usw. Diese Quantenwelt ist aber keine Welt der Dinge und Gegenstände, wie wir sie sehen. In der Quantenwelt sind Raum und Zeit nicht das, was wir wahrnehmen. Alle Wechselwirkungen können vorwärts, wie rückwärts ablaufen. Es gibt somit keine Irreversibilität. In der Quantenwelt kann sich eine zerbrochene Vase ganz von selbst wieder zusammensetzen. Wie kann es aber nun sein, dass wir das sehen, was wir sehen? Wie nun unsere Wahrnehmung zustande kommt, das hat Immanuel Kant auf eine bis heute gültige Weise analysiert: Kants Begriff von Raum und Zeit

Das Ich ist die erste Wahrnehmung: J. G. Fichte sagt, der erste Gedanke ist der Ich-Gedanke und so auch Ramana Maharishi: "Von allen Gedanken, die im Geist entstehen, entsteht der Ich-Gedanke als erster."

Dieses Ich tritt also aus einem unerkennbaren Seinsgrund heraus. Dieser Tatsache waren sich nicht nur die Weisen unserer Tage wie Franklin Merrell-Wolff oder Ramana Maharishi im Klaren, auch die Weisen vergangener Tage wussten es. Dieser Seinsgrund ist als eigenschaftsloses Subjekt zu bezeichnen. Hegel nannte es zunächst das "Allgemeine", dann das "absolute Allgemeine", dann "Ich" und "Leben". Damit befinden sich Hegel wie auch Fichte, Schopenhauer und der gesamte deutsche Idealismus in der Tradition der Hindu Philosophie des Advaita Vedanta, welche einen einzigen Seinsgrund der Welt sieht. Hegel hat Advaita (Nicht-Zweiheit, ontologischer Monismus) am schärfsten formuliert.

So erhält die Tetraktys-Form des Jehova-Namens seine ontologische Bedeutung als stufenweises Hervortreten aus dem Seinsgrund.

Anmerkung: Ein Titan wie Georg Wilhelm Friedrich Hegel wirft einen langen Schatten und der trat durch Karl Marx in die Geschichte.

Nicht in einer naiven Gläubigkeit, sondern in diesem Kontext sind Gottesnamen der jüdischen Kabbala zu sehen, denn die Kabbala ist ein philosophisches System. Zum Gottesmanen Elohim wurde oben bereits ein Verweis gesetzt. Der am häufigsten verwendete Name Gottes im alten Testament ist Jehova. Er wird mit vier Buchstaben und wie im Hebräischen üblich von rechts nach links geschrieben:

Jod(י)-He(ה)-Vau(ו)-He(ה)
יהוה

"Eheje, der erste göttliche Name, wird oft durch den einfachen Buchstaben Jod(י) ausgedrückt. In diesen Falle bedeutet er "ich"" (Papus, Die kabbala, Ansata, 1979, S.78) Jod wird auch als erste Flamme bezeichnet und bedeutet das Heraustreten des Ich aus dem Seinsgrund, bei Jakob Böhme der Ungrund (Jakob Böhme, kurze Vita, seine Wirkungsstätte, seine Erleuchtung). Diesem Jod steht nun das Wort He-Vau-He oder "Hevah" gegenüber. Eine Einheit von Vater-Mutter. In beinahe allen Kulturen ist es das erste Götterpaar, welches die Schöpfung eröffnet.

Die Juden durften den Namen Jehova nicht aussprechen: "Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht zu Eitlem aussprechen; denn der HERR wird den nicht für schuldlos halten, der seinen Namen zu Eitlem ausspricht."
2. Mose 20,7

"Die Griechen nannten Jehova Tetragrammaton: Das Tetragrammaton ; aus dem Griechischen Τετραγράμματον, bedeutet "[bestehend aus] vier Buchstaben"), יהוה in Hebräisch und YHWH in lateinischer Schrift, ist der vierbuchstabige biblische Name des Gottes Israels. Die Bücher der Tora und der Rest der hebräischen Bibel (mit Ausnahme von Esther und Hohes Lied Salomon) enthalten diesen hebräischen Namen. Religiös gebundene Juden und diejenigen, die der talmudischen jüdischen Traditionen folgen, sprechen weder יהוה, noch lesen sie transkribierte Formen wie Jahwe laut vor; stattdessen wird das Wort durch einen anderen Begriff ersetzt, sowohl um es um als Gott Israels anzusprechen als auch um sich darauf zu beziehen. Gewöhnliche Ersetzungen für hebräische Formen sind hakadosh baruch hu ("Der Heilige, Gesegnete Er"), Adonai ("Der Herr"), oder HaShem ("Der Name")."
Wikipedia/Tetragrammaton (übers. durch den Autor)

Johannes Reuchlin (1455 - 1522), deutscher Philosoph und Humanist, verband die pythagoreische Tradition erstmals mit der jüdischen Kabbala. Er sah im vierbuchstabigen Namen (יהוה) und in der Tetraktys der Pythagoreer(1,2,3,4) eine einzige gemeinsame Idee. Diese Verbindung setzte sich in der folgenden Jahrhunderten bei Mystikern, Rosenkreuzern und anderen Gesellschaften durch. Von den meisten orthodoxen Juden wurde diese Auffassung nicht geteilt, jedoch ist im Sohar, einem zentralen Werk der jüdischen Kabbala zu lesen, der Name Jehova sei Ausdruck von vier Weisen Lieder zu singen. Der einfachen, der doppelten, der dreifachen und der vierfachen Weise. Das kommt der Auffassung der Pythagoreer, die ihrer Tetraktys(Vierheit) durch welche sie die vier ersten Basisintervalle der Musik zum Ausdruck brachten, sehr nahe.

Tetraktys ist Vierheit, wie auch die ersten vier Zahlen und deren Proportionen. Die Basisintervalle der Musik sind:
Die Prime (Frequenzverhältnis 1:1)
Oktavintervall (Frequenzverhältnis 1:2)
Quintintervall (Frequenzverhältnis 2:3)
Quartintervall (Frequenzverhältnis 3:4)

In der Proportionsfolge 1:2:3:4 tritt das Oktavintervall zwei mal auf, und zwar in den Proportionen 1:2 und 2:4.
Auch im Namen Jehova tritt der Buchstabe He(ה) zwei mal in entsprechender Position, an zweiter und vierter Stelle Erscheinung: (יהוה)
Jod(1):He(2):Vau(3):He(4)
Das Vau vertritt das Quintintervall an dritter Stelle. Auch das ist analog zum Quintintervall, welches die erste Färbung in der Intervallfolge einbringt. Das Oktavintervall ist geprägt von empfundener Identität. Das Jod ist zentraler Buchstabe in der Abfolge des hebräischen Alphabets, steht es in der Mitte an 10-ter Position und wird als erste Flamme im hebräischen Flammenalphabet angesehen. In dieser Analogie vertritt das Jod das Primintervall, den Grundton.

Im Zusammenhzang mit der Ontologischen Interpretation des Gottesnamens ist folgendes Zitat wichtig: Weil das aramäische Verb hjh „leben, existieren, dasein, wirksam werden“ bedeutet, übersetzte Wolfram von Soden (1966) JHWH mit „Er ist“, „Er erweist sich“ (als gegenwärtig, mächtig, helfend). William Foxwell Albright (1968) und andere übersetzten JHWH als Kausativ von aramäisch hjh im Sinne einer Schöpfungsaussage: „Er, der Sein schafft“, „der ins Dasein ruft“, „der veranlasst zu werden“.
Wikipedia/JHWH/Etymologische Erklärungen

So erhält der Synkretismus des jüdischen Gottesnamens in Tetraktys-Form, dreieckg angeordnet, die Bedeutung des stufenweisen Hervortretens aus dem Seinsgrund.

------------Jod(י)-------------
-------Jod(י)-He(ה)----------
----Jod(י)-He(ה)-Vau(ו)----
Jod(י)-He(ה)-Vau(ו)-He(ה)

Zu sehen in Heinrich Kunraths "Amphitheatrum sapientiae aeternae" (1595), am oberen Bildrand, Dreieck auf grünem Grund:


Quelle: wikipedia/Amphitheatrum sapientiae aeternae, Heinrich Kunrath

In der Tafel der Originalausgabe ist unter der kabbalistischen Tetraktys noch: OMNIA (lat. Alles) zu lesen. Ein Hinweis auf den allumfassenden Seinsgrund.
"Amphitheatrum sapientiae aeternae"

Weiter zur Alchemie Kunraths: Tabula Smaragdina Hermetis

#2 RE: Jehova, der Name Gottes von W.L. 14.08.2018 11:46

Eine Interpretation von Heinrich Kunraths "Amphitheatrum sapientiae aeternae" (1595) von Stanislaus De Guaita in Papus, Die Kabbala, besagt, dass der Mensch im Zentrum von Kunraths Amphitheatrum die manifestation des Wortes sei, welches im Johannesprolog genannt ist:

1. Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.
2. Dasselbe war im Anfang bei Gott.
3. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.

Joh. 1, 2-3

Ich habe in Zahl Seele Kosmos gezeigt, dass die scheinbar sinnlose Wortfolge des Prologs eine klare vierheitliche Struktur besitzt und im griechischen Original kabbalistisch kodiert ist.
In diese Vierheit tritt nun das "Leben" welches im "Wort" (griech. LOGOS) angelegt war:

4. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Joh. 1,4

"Licht der Menschen" ist Bewusstsein.

Der Mensche konnte Intelligenz und Phantasie nur deshalb entwickeln, weil Intelligenz und Phantasie im Kosmos schon immer vorhanden war.
Prof Hoimar von Ditfurth
Prof. Hoimar von Ditfurth vertritt theosophische Ansichten

Viele neue Forschungsergebnisse zeigen, dass Intelligenz in der organischen Natur ebenso vorhanden ist, wie in uns: Pflanzenkommunikation, Sprache der Pflanzen

Der antike Johannesprolog spricht etwas aus, was wir heute erst sukzessive erkennen und verstehen. Die Bildgewaltige Darstellung Heinrich Kunraths ist eine Vision, die Menschen bis heute fasziniert, die sie aber kaum mehr verstehen. Ich will dazu beitragen, diese alten Embleme und Symbole in einem neuen Licht zu sehen.

Der Wechsel von Tetraktys (Vierzahl, Vierheit) zur "Fünfheit", vollzieht sich entlang der einfachen Zahlenreihe, die auch als Obertonreihe einer schwingenden Saite auftritt. Das Erscheinen der ersten Zahl eins ist bereits ein "Anfang", der alles Folgende durch Addition erzeugt. 1, 2, 3, 4, 5, ... ist nicht nur das Fortschreiten einer simplen Ziffernreihe. Es ergeben sich durch Hinzufügung immer neue Gesetzmäßigkeiten und Bezüge, die vorher nicht manifest waren. Nicht manifest, aber dennoch vorhanden, denn die Zahlenreihe würde sich wann und wo auch immer, auf die selbe Weise vollziehen und die Gesetzmäßigkeiten hervortreten.

Als Obertonreihe ist uns die Ziffernreihe auf rätselhafte Weise imanent.
Die Prime (Frequenzverhältnis 1:1)
Oktavintervall (Frequenzverhältnis 1:2)
Quintintervall (Frequenzverhältnis 2:3)
Quartintervall (Frequenzverhältnis 3:4)

Nun folgen die Intervalle der Frequenzverhältnis 4:5:6.
Eine musikalisch vollkommen neue Welt wird eröffnet.
Großes Terzintervall (Frequenzverhältnis 4:5), kleines Terzintervall (Frequenzverhältnis 5:6).
Zusammen die Frequenzverhältnisse der Dreiklänge (Frequenzverhältnisse 4:5:6) und der Molldreikloänge (Frequenzverhältnisse 1/4:1/5:1/6).

Mit Dur-, und Moll-Tonarten treten individuelle Emotionen wie Trauer und Freude in die Musik. Diese sind im Oktavintervall (Frequenzverhältnis 1:2), Quintintervall (Frequenzverhältnis 2:3), Quartintervall (Frequenzverhältnis 3:4) nicht ausgeprägt. Den Unterschied macht das Terzintervall, das nun erstmals die Reihe der großen und kleinen Intervalle eröffnet. Beim Terzintervall ist stets der fünfte Oberton das tragende Element:
Großes Terzintervall (Frequenzverhältnis 4:5), kleines Terzintervall (Frequenzverhältnis 5:6).

So sehen wir, wie die einfache Obertonreihe aus sich heraus völlig neue Gesetzmäßigkeiten und Welten hervorbringt.

Weil die Terzintervalle in uns angelegt sind, uns also a priori gegeben und immanent sind, stellt sich die berechtigte Frage, wann wurde das Terzintervall in der Musik kollektiv prägend? Das geschah in der Zeit der aufkommenden Renaissance. In einer Zeit also, in der sich die gesamte Welt neu konstituiert hatte. Diese Tatsache wird in der Harmonik seit Jahrzehnten thematisiert und durchdacht, ist also keineswegs neu.

Mit dem Auftreten der Zahl 5 treten alle Fünffachsymmetrien, die wir an lebenden Organismen, wie auch am Menschen sehen, in Erscheinung. Es ist der evolutionäre Schritt von den Säugetieren, bis hin zum Menschen.
Fünfzählige Extremitäten, ein Zufall?

Uns wurde durch die Vision des böhmischen Hofarztes das Abbild eines globalen Archetypus gegeben.


Quelle: wikipedia/Amphitheatrum sapientiae aeternae, Heinrich Kunrath

In den 'Namen Gottes: Jod(י)-He(ה)-Vau(ו)-He(ה)
יהוה
Tritt das Leben, Intelligenz und Schöpfertum spendende Schin in die Mitte
Aus Jehova wird
Jod(י)-He(ה)-Schin(שׁ)-Vau(ו)-He(ה)
יהשׁוה
Jehoschua

Diese fünf Zeichen der hebräische Flammenschrift umgeben den Strahlenring um den zentralen kosmischen Menschen der Kabbala ADAM-KADMON, welcher im Johannesprolog zum "Licht der Menschen" zum reinen Bewusstsein, zu Christus wurde.

Aus: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben"
wird: "Das Ich ist der Weg, die Wahrheit und das Leben"
Elisabet Haich
(Anmerkung zur Wikipediaseite: Frau Haich flüchtete gemeinsam mit Hr. Yesudian aus Ungarn, weil die Kommunisten ihr nach dem Leben trachteten. Da sie als Ungarin nicht ausreisen durfte, ließ sie sich von ihrem Mann scheiden, heiratete Hr. Yesudian, um die Ausreisegenehmigung zu erhalten. Danach eröffneten beide mehrere Yogaschulen in der Schweiz. Die Ehe wurde bald danach annulliert. Hr. Yesudian heiratete später eine Schweizerin. Heute spricht man in den Kommentaren vom "schönen indischen Lover". Ihre als Roman veröffentlichte Biografie Einweihung beschreibt, was sie erlebt hatte und wird Heute als "esoterischer Schwachsinn" tituliert. Sie hatte nie öffentlich beansprucht, den Roman als geschichtliche Realität zu sehen. Der Stoff ist zu viel für die Kleingeister, die sie heute durch den Dreck ziehen. Sie mögen weiter in ihren wissenschaftlichen Kisten nach ihrer eigenen Beschränktheit kramen, die Zeit wird das alles bald hinweg fegen. Mir ist wichtig, dass die alten religiösen und alchemistischen Darstellungen und deren Symbolsprache nicht verloren gehen.
Ich war öfter in der Yogaschule zu Gast und durfte hören, wie Fr. Haich mitten im Kalten Krieg den Zusammenbruch des Kommunismus, eine friedliche Revolution im Osten, einen schwarzen Präsidenten in den USA und ein gemeinsames Weltraumprojekt der Amerikaner mit den Russen prophezeite. Sie sagte auch voraus, dass es wieder eine unheilbare Geschlechtskrankheit geben werde, als von HIV noch lange nicht die Rede war. Die tragende Philosophie, die sie in Praxis durch Meditationsübungen lehrte war, das indische Advaita Vedanta. Ich habe später Hegel gelesen und die identische Philosophie erkannt. Fr. Haich kannte die Bibel, die Vedas, den Palikanon und versuchte die Gemeinsamkeiten in allen diesen religiösen Texten zu erklären. Sie erläuterte auch die Rosenkreuzerdarstellungen und zeigte auf, dass auch in dieser Bewegung tiefe Wahrheiten zu finden sind.)

Siehe auch: Ramana Maharishi: Wer bin ich

Elisabet Haich hatte in ihren Vorträgen und Fragestunden diese eine universale Religion, die in allen Kulturen durch Eingeweihte aller Zeiten niedergelegt wurde, verkündet und belegt.

#3 RE: Jehova, der Name Gottes von W.L. 22.08.2018 10:29

Der geheime kabbalistische Schlüssel des Namens Jehova

Das Alter des Namens legt klar, dass die Vierheitlichkeit (griechisch Tetraktys) keineswegs pythagoreisch beeinflusst (Tetraktys, "Quelle der ewig strömenden Natur") ist.
Von onben nach unten:
Das Tetragramm auf Phönizisch (11. bis 5. Jahrhundert v. Chr.) (hypothetisch), Althebräisch (spätestens seit 1000 v. Chr. bis ca. 135 nach Chr.) und in hebräischer Quadratschrift.

(Wikipedia/Langform)

Der Gebrauch des Phönizischen (11. bis 5. Jahrhundert v. Chr.), liegt noch vor Pythagoras (570 - 510 v. Chr). "Fragmente aus dem 9. Jahrhundert v. Chr. in Kuntillet ʿAdschrud nennen JHWH neben den Namen der Gottheiten Ba’al und Aschera (einer Fruchtbarkeitsgöttin) sowie Ortsnamen wie smrn, der als Beleg für einen JHWH-Tempel in der Stadt Samaria gedeutet wird." (Wikipedia/Langform)

Die Geschichte vom brennenden Dornbusch erscheint einerseits historisch, andererseits wurden Schlüssel hinterlegt, die eine philosophische Auslegung zulassen. In ähnlicher Weise ist das neue Testament verfasst.

1 Mose aber weidete die Herde Jitros, seines Schwiegervaters, des Priesters von Midian. Und er trieb die Herde über die Wüste hinaus und kam an den Berg Gottes, den Horeb.
2 Da erschien ihm der Engel des HERRN in einer Feuerflamme mitten aus dem Dornbusch. Und er sah hin, und siehe, der Dornbusch brannte im Feuer, und der Dornbusch wurde nicht verzehrt.
3 Und Mose sagte sich: Ich will doch hinzutreten1 und diese große Erscheinung sehen, warum der Dornbusch nicht verbrennt.
4 Als aber der HERR sah, dass er herzutrat, um zu sehen, da rief ihm Gott mitten aus dem Dornbusch zu und sprach: Mose! Mose! Er antwortete: Hier bin ich.
5 Und er sprach: Tritt nicht näher heran! Zieh deine Sandalen von deinen Füßen, denn die Stätte, auf der du stehst, ist heiliger Boden!
6 Dann sprach er: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Da verhüllte Mose sein Gesicht, denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen.
7 Der HERR aber sprach: Gesehen habe ich das Elend meines Volkes in Ägypten, und sein Geschrei wegen seiner Antreiber habe ich gehört; ja, ich kenne seine Schmerzen.
8 Und ich bin herabgekommen, um es aus der Gewalt der Ägypter zu retten und es aus diesem Land hinaufzuführen in ein gutes und geräumiges Land, in ein Land, das von Milch und Honig überfließt, an den Ort der Kanaaniter, Hetiter, Amoriter, Perisiter, Hewiter und Jebusiter.
9 Und nun siehe, das Geschrei der Söhne Israel ist vor mich gekommen; und ich habe auch die Bedrängnis gesehen, mit der die Ägypter sie quälen.
10 Nun aber geh hin, denn ich will dich zum Pharao senden, damit du mein Volk, die Söhne Israel, aus Ägypten herausführst!
11 Mose aber antwortete Gott: Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehen und die Söhne Israel aus Ägypten herausführen sollte?
12 Da sprach er: Ich werde ja mit dir sein. Und dies sei dir das Zeichen, dass ich dich gesandt habe: Wenn du das Volk aus Ägypten herausgeführt hast, werdet ihr an diesem Berg Gott dienen.
13 Mose aber antwortete Gott: Siehe, wenn ich zu den Söhnen Israel komme und ihnen sage: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt, und sie mich fragen: Was ist sein Name?, was soll ich dann zu ihnen sagen?
14 Da sprach Gott zu Mose: "Ich bin, der ich bin." Dann sprach er: So sollst du zu den Söhnen Israel sagen: Der "Ich bin" hat mich zu euch gesandt.
15 Und Gott sprach weiter zu Mose: So sollst du zu den Söhnen Israel sagen: Jahwe, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name in Ewigkeit, und das ist meine Benennung von Generation zu Generation.
16 Geh hin, versammle die Ältesten Israels und sprich zu ihnen: Jahwe10, der Gott eurer Väter, ist mir erschienen, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, und hat gesagt: Ich habe genau achtgehabt auf euch und auf das, was euch in Ägypten angetan worden ist,
17 und habe gesagt: Ich will euch aus dem Elend Ägyptens hinaufführen in das Land der Kanaaniter, Hetiter, Amoriter, Perisiter, Hewiter und Jebusiter, in ein Land, das von Milch und Honig überfließt.
18 Und sie werden auf deine Stimme hören. Und du sollst zum König von Ägypten hineingehen, du und die Ältesten Israels, und ihr sollt zu ihm sagen: Jahwe, der Gott der Hebräer, ist uns begegnet. So lass uns nun drei Tagereisen weit in die Wüste ziehen, damit wir Jahwe, unserm Gott, opfern!

2 Moses 3,1-18, Elberfelder Studienbibel

Die zentrale Passage bezieht sich auf den Namen des Gottes Jehova, der ist:
"Ich bin, der ich bin.",
das hebräische EHEJE, das in der Textpassage Verwendung fand, kann sowohl als Futur (ich werde sein, der sich sein werde), wie als Präsens (ich bin der ich bin) verwendet werden.
Der hebräische Text enthält eine geheime Verschlüsselung:

“אֶהְיֶה אֲשֶר אֶהְיֶה”

“’ehyeh ’ascher ’ehyeh”

Die Summe der Zahlenwerte der hebräischen Lettern ist von links nach rechts gelesen:
(1+5+10+5) + (1+300+200) + (1+5+10+5) = 543

Mose(s) (hebräisch מֹשֶׁה Mosche hat den Zahlenwert 40+300+5 = 345 und ist das Spiegelbild von 543

(Moses) 3 4 5 - 5 4 3 (Ich bin der ich bin)

Die Verfasser dieser Texte verbargen die tiefere Wahrheit des Namens Gottes, der auch JEHOVA genannt wurde, durch kabbalistische Verschlüsselung. Das ist der Grund, weshalb "kein Jota" geändert werden durfte.

Moses begegnete auf dem Berg Horeb seinem höheren Selbst, denn der "Berg Gottes, den Horeb" könnte man ebenso als jenen inneren Berg sehen auf dem Johannes in der Offenbarung die heilige Stadt sah, welche ein Kubus ist: "Die Länge und die Breite und die Höhe der Stadt sind gleich. Und er maß ihre Mauer: hundertvierundvierzig Ellen nach Menschenmaß, das der Engel gebrauchte."
144 ist hebräisch אָדָם ādām (1 4 40), die Entfernung der Null, wie oft in der Kabbala üblich führt zu 144. Diese Stadt ist also ADAM, der erste oder ursprüngliche Mensch als Spiegelbild Gottes, denn auch Materie ist Bewusstsein (Kants Begriff von Raum und Zeit).

Eine derartige Lesart würde bei gläubigen Menschen Empörung auslösen (Ludwig Feuerbach (Religionsformen als Marker einer Entwicklung des Bewusstseins)). Die eingeweihten Verfasser dieser Texte aber wussten um die tieferen Wahrheiten und sie haben sie daher verborgen. In vielen Dokumentationen über die Herkunft der alten Texte werden die Rabbiner als wilder Haufen ratloser Gelehrter dargestellt. Eine moderne Verballhornung, die dem literarischen Gewicht der Texte nicht angemessen ist. Ein Text, der über viele Jahrtausende derartige historische Bedeutung genießt, kann nicht von Chaoten und Wirrköpfen verfasst worden sein.

Die Rahmenhandlung, des Volkes ISRA-EL (Name des Stammvaters Jakob. Die Nachsilbe El bedeutet der Göttliche), ist die Geschichte der Befreiung des Menschen aus der Knechtschaft der Illusionen (Maya)
Maya (Sanskrit: माया māyā „Illusion, Zauberei“) ist eine indische Göttin und verkörpert mehrere Vorstellungen: eine kreative Energie (Prakriti), einen Zustand der geistigen Verblendung oder eine personifizierte Gottheit. Auch Mahamaya („Große Maya“) genannt und als Ausprägung der allumfassenden Göttin Devi verstanden, ist sie die „Weltenmutter“ und Schöpferin des Universums, das Universum selbst sowie Göttin der Illusion, als welche das Universum in der hinduistischen Religion verstanden wird. In abstrahierter Form spielt Maya in der indischen Philosophie eine große Rolle, vor allem im heute populären Vedanta.
(Wikipedia/Maya)

Die allegorische Form des alten, wie auch des neuen Testaments ist die Krux, weshalb die historischen Nachweise bis heute nicht gelungen sind. Sie werden auch nie gelingen.

Weiterführende Hinweise:
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