#1 Ist die Welt ein Hologramm? von W.L. 19.08.2018 16:48



Raum und zeit sind eine Art von Leinwand, auf der unser Leben wie ein Film abläuft.
Kants Begriff von Raum und Zeit

"Hohe Gleichrangigkeit", ein Erlebnisbericht von Franklin Merrel-Wolff

#2 RE: Ist die Welt ein Hologramm? von W.L. 22.08.2018 20:03

Vor Jahrtausenden war der Hinduphilosophie bekannt, dass die Welt eine Täuschung (Maja) ist: "Maya (Sanskrit: माया māyā „Illusion, Zauberei“) ist eine indische Göttin und verkörpert mehrere Vorstellungen: eine kreative Energie (Prakriti), einen Zustand der geistigen Verblendung oder eine personifizierte Gottheit. Auch Mahamaya („Große Maya“) genannt und als Ausprägung der allumfassenden Göttin Devi verstanden, ist sie die „Weltenmutter“ und Schöpferin des Universums, das Universum selbst sowie Göttin der Illusion, als welche das Universum in der hinduistischen Religion verstanden wird. In abstrahierter Form spielt Maya in der indischen Philosophie eine große Rolle, vor allem im heute populären Vedanta."

Heut sagen die renommiertesten Forscher, die Welt sei ein Hologramm. Eine wissenschaftliche Erkenntnis, die als mystische Erfahrung seit Jahrtausenden bekannt ist:

Das Erleuchtungserlebnis von Elisabet Haich, zitiert aus dem Roman Einweihung, S. 366ff

"Kürzer als einen Blitz sehe ich die aus blendendem
Licht geflochtene Gestalt eines himmlischen Wesens — meine Ergänzungshälfte!
Seine unwiderstehliche Anziehungskraft reißt mich an sich, und voll
Wonne und Erfüllung verschmelze ich mich mit seinem Herzen zu einer
vollkommenen Einheit. Ich werde bewußt, daß Er immer Ich und Ich
immer Er war, das dualistisch projezierte Bild meines göttlichen, wahren
Selbst. In diesem dualistischen Zustand war ich noch Gott gegenüber und
empfand Ihn als Du. Jetzt, in der paradiesischen Einheit, fühle ich, daß
diese unsichtbare Macht, die ich bisher «Gott» nannte, im nächsten Augenblick
ich selbst werde. Eine aus Feuer geflochtene Scheibe beginnt sich um
mich zu drehen, in deren unbeweglicher Achse — in meinem Rückgrat —
mein wahres Selbst — ICH — wohne.
Und ich fühle mein Rückgrat wie einen weißglühenden Bogen brennen,
wie eine Brücke aus Lebensstrom, die durch sieben Kraftzentren blendendes
Licht ausstrahlt und meinen Körper belebt.

Dann, jenseits von allem Zeitbegriff, sehe ich gleichzeitig die unendlich
lange Kette der verschiedensten Lebensformen, die ich während Äonen,
auf dem unabsehbar langen Wege der Entwicklung, von dem ersten Fall
aus der paradiesischen Einheit bis zum jetzigen Augenblick, gelebt und
erlebt habe. Ich sehe, daß meine unzähligen Leben untrennbar mit den
Leben derselben Geister verbunden waren — sind — und sein werden. Aus
den Geschehnissen der vergangenen Leben entstehen neue Zusammenhänge,
neue Verbindungen wie Fortsetzungen, die sich Mosaiksteinen gleich zu
einem vollkommenen Bild ergänzen und zusammenfügen. Ich erkenne die
Fäden, die mich mit meiner Ergänzungshälfte, mit Ptahhotep und Atothis,
mit Ima und Bo-Ghar und noch mit vielen anderen Menschen durch
Äonen verbinden, erkenne, wie die Höherstehenden uns, wir einander
und den Tieferstehenden in der Vergeistigung der Erde, im Bewußtwerden
in der Materie, im Körper, vorwärtshelfen. Die Erfahrungen, die wir in
den vielen Leben einander bringen, dienen nur dazu, das Bewußtsein im
Körper zu erweitern und zu vertiefen. Die Körper, die wir beleben, werden
immer geistiger, immer schöner. Die Materie unserer Erscheinungsformen,
elastischer werdend, folgt immer mehr dem Willen und den
Ausstrahlungen des Geistes, bis schließlich der Körper ein folgsamer Diener
des Selbst wird und keinen einzigen Lichtstrahl des Geistes mehr isoliert
und zurückhält. Ich verstehe das Geheimnis der Pyramide, denn jetzt bin
ich selbst eine Pyramide geworden, die die Materie — den Körper —
nur noch als festen Grund gebraucht, aber fortwährend das Göttliche
offenbart!
Dann wird alles um mich, Erde, Himmel und das ganze Universum, ein
einziges Feuermeer, ich sehe gigantische Flammen, die mich umringen,
einen Augenblick lang fühle ich, daß ich mit dem ganzen All vernichtet
werde, knisternde, prasselnde Blitze sausen durch meine Adern, durch mein
ganzes Wesen, das Feuer verbrennt mich, dann plötzlich kehrt sich alles
um: nicht ich bin es nunmehr, die im Feuer verbrennt, sondern ich selbst
bin dieses himmlische Feuer, das alles durchdringt, alles belebt und verbrennt!
Eine Lichtflut umgibt mich, aber diese Lichtflut stammt aus mir.
Ich bin die Quelle dieses Lichtes wie all dessen, was ist. Die Erde übt keine
Wirkung mehr auf mich aus, ihre Anziehungskraft, die mich gefesselt hatte,
hört auf. Ich schwebe im Nichts, mein Sein hat keine Grenze mehr, ich bin
nunmehr derjenige, der alles zu sich zieht, aber mich bindet nichts mehr —
mich zieht nichts mehr an . . .
Ich suche diejenigen, die ich liebte, denn ich weiß, daß sie nicht vernichtet
werden konnten, aber ich suche sie vergebens in dem Nichts um
mich. In der Leere gibt es nichts anderes als mich — so richtet sich meine
Aufmerksamkeit nach innen.

Und siehe! Ich besinne mich und erkenne, daß alles und alle in mir leben!
Das Universum ist in mir, denn alles, was ist, lebt in mir, alles, was ist,
bin ich, in allem, was ich liebe, liebe ich mich, und ich erkenne, daß ich
nur all das nicht zu lieben glaubte, was ich noch nicht in mir erkannt hatte!
Jetzt, da ich mich vollkommen erkenne, liebe ich alles und alle gleich, denn
ich bin eins mit ihnen, ich bin «ich» im All, ich bin All-eins!
Ich bin die Erfüllung, das Leben, das strahlende, ewige, unsterbliche
Sein . . . Es gibt keinen Kampf, keine Reue, kein Leiden mehr, es gibt kein
Vergehn, keine Endlichkeit und keinen Tod! In allem Geborenwerdenden
fange ich — der Unsterbliche — eine neue Lebensform an, und in allem
Sterbenden gehe ich — der Unsterbliche — in mich zurück, ich, das schaffende,
erhaltende, alles erneuernde, ewige göttliche Selbst.
Ich erkenne, daß Raum und Zeit nur an der Peripherie der sich mit
wahnsinniger Geschwindigkeit drehenden Scheibe der geschaffenen Welt
herrschen. Ich bin aber in mir die zeit- und raumlose Ewigkeit. Und während
ich in mir ruhe, fülle ich mit meinem ewigen Sein den Raum und
darin alles, was lebt:
ICH BIN DIE EINZIGE WIRKLICHKEIT,
ICH BIN DAS LEBEN, ICH BIN, DER ICH BIN!
Ich ruhe in mir und fühle unendlichen Frieden . . . Aber in diesem
Frieden erreicht mich ein Ruf, der mich in meinen verlassenen Körper
zurückzwingt. Ich richte den Scheinwerfer meines Bewußtseins auf ihn
und erkenne die Stimme, die zu meinem Wesen spricht, die wohlbekannte,
heißgeliebte Stimme meines Meisters Ptahhotep. Er ruft mich zurück . . .
Und ich trete aus meinem himmlischen Selbst, um das Kleid des persönlichen
«Ich» wieder anzulegen. Aber ich nehme mit mir das Bewußtsein,
wer ich bin . . ."

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