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#1 Die Heuchelei der Grünen von W.L. 07.10.2018 17:38

Im Hambacher Forst kämpfen die "Bürger" und setzen ein Zeichen. Wörtlich: "Energiemacht von RWE gegen des Unverständnis der Bürger" (ARD Brisant)
Die Helden der Republik griffen Polizisten mit Molotov Cocktails und Zwillen an.
Molotov Cocktail: (Flasche, gefüllt mit Benzin. In die Öffnung wird ein brennender Lappen gesteckt. Beim Aufprall zerschellt die Flasse. Brennendes Benzin läuft unter die Gegner und setzt Menschen in Brand.)
Zwille: (Steinschleuder in die meist Metallkugeln eingelegt werden. Ein Treffer kann tödlich sein)
Der Reporter des ARD versichert: "Die meisten Demonstranten sind friedlich"
Tagesschau, Hambacher Forst: Waldbesetzer vs. Polizei

Wir erinnern uns an Chemnitz. Dort wurden friedliche Demonstranten nicht nur mit Hitlergruß zeigenden Hooligans in einen Topf geworfen, sondern gleich eine ganze Region zur braunen Erbsubstanz des NS-Regimes erklärt: Sarotti-Mohr bis Nafri (4)

Was wir nicht erfahren. 35 Kilometer weiter wird grade ein Forst für einen Windpark gerodet. Für die 200m hohen Windkrafträder werden Bäume auf fünf Hektar Wald geschlagen:
Die Heuchelei der Grünen – Abholzung der Wälder für Windparks, Watergate.tv vom 19. SEPTEMBER 2018
Auch im Kölner Stadt-Anzeiger heißt es: Rodungen Wenn Bäume für Windräder fallen, gibt es wenig Protest, Kölner Stadt-Anzeiger vom 19.09.2018

Windräder, die Vogelschredder der Grünen
"Störung und Kollisionsgefahr von Vögeln und Fledermäusen werden weniger durch die Anlagengröße als durch die Wahl des Standortes beeinflusst. "Die neuere Generation von Windkraftanlagen stören die meisten der untersuchten Brutvogelarten nicht unbedingt stärker als die alten Anlagen." sagte Dr. Hermann Hötker vom Michael-Otto-Institut. Allerdings nimmt bei Rastvögeln die Störungsempfindlichkeit mit der Anlagengröße zu und auch das Kollisionsrisiko erhöht sich. Die Gefahr für Vögel und Fledermäuse, an einem Rotor zu verunglücken, werde dabei vor allem durch den Standort beeinflusst. "Windkraftanlagen gehören nicht an Gewässer oder in Wälder, weil es hier zu den meisten Unfällen mit Vögeln oder Fledermäusen kommt." so Dr. Hötker."
NABU-Studien zum Thema Verträglichkeit von Windenergie auf die Vogelwelt, NABU, Michael-Otto-Institut Bergenhausen

Aber genau dort, nämlich in einem Wald, stehen die neu errichteten 200m hohen Windkraftanlagen, 35 Km entfernt vom Ort des Geschehens, an dem sich die Grünen Aktivisten angeblich für die Umwelt, mit Molotows und Zwillen, gegen Polizeibeamte starkmachen.

Es waren jedoch nicht die militanten und auch nicht die friedlichen Demonstranten, sondern die Bechsteinfledermaus (NTV vom 5.10.2018), derentwillen das Gericht nun die einstweilige Verfügung zum Baustopp im Hambacher Forst angeordnet hatte. Fazit: Ein Journalist starb beim Sturz von einem Baum, eine Aktivistin stürzte ab und wurde schwer verletzt, sieben Polizisten wurden durch Angriffe der Demonstranten verletzt. Die Bechsteinfledermaus wird von den 35 Km entfernten 200m hohen Windrädern geschreddert.

#2 RE: Die Heuchelei der Grünen von W.L. 11.10.2018 09:38

Die Grünen fressen sich mit Windkraftanlagen durch die deutschen Wälder wie die Bagger des Lausitzer Tagebaus durch die Kohleflöze
Vogelkolonien werden nicht umgesiedelt, sondern gleich geschreddert


"Unter Ministerpräsident Volker Bouffier sollen die grünen Pläne zur Landschaftszerstörung durchgesetzt werden – mit Volldampf, falls der Wähler die Koalition der Umweltvernichter bestätitgt. Es geht um Windkraftanlagen in den schönen Mittelgebirgswäldern wie dem Spessart, Odenwald bis hin in den Rheingau.

VON WEGEN NATURSCHUTZ
Grüne Landschaftsfresser
Gegenwärtig wird von Seiten des Landes mit einer Zielgröße von 2.300 bis 2.800 Anlagen auf den hessischen Windvorrangflächen, von denen etwa 80 Prozent im Wald stehen, gerechnet. So steht es in einem Faktenpapier der Landesregierung. Man geht von einer „verfügbaren Waldfläche von 550.000 bis 600.000 Hektar“ aus, die zukünftig industrialisiert werden sollen.„Windkraftanlagen auf die Höhenzüge deutscher Mittelgebirge zu bauen, bedeutet nicht nur Rodung von Bäumen. Intakte Ökosysteme werden zerschnitten, Böden versiegelt und Fundamente errichtet, um Windfabriken von der Höhe des Kölner Doms in den Wald zu stellen. Der Verlust gewachsener Wälder für die Wildtiere ist unersetzbar. Doch der Widerstand der Bürger wächst: Weit über 1.000 Bürgerinitiativen kämpfen mittlerweile bundesweit gegen den Wildwuchs von Windkraftanlagen. Pro Jahr sterben rund 12.000 Greifvögel – unter ihnen bedrohte Arten – und rund 250.000 Fledermäuse durch Windenergieanlagen“, erklärt dazu der Vorsitzende der Deutschen Wildtierstiftung, Fritz Vahrenholt."

Tichys Einblick vom 2.10.2016


„Wir wollen, dass in diesen vier Jahren
jede Biene und jeder Schmetterling
und jeder Vogel in diesem Land weiß:
Wir werden uns weiter für sie einsetzen.“

Katrin Göring-Eckardt, November 2018 auf dem Parteitag der Grünen
Berliner Zeitung vom 27.11.17

#3 RE: Die Heuchelei der Grünen von W.L. 07.11.2018 16:10


Am 05.03.2011 veröffentlicht

"Seit Gründung der GRÜNEN hat sich das Alter ihrer Wählerschaft geändert: Von 80 Prozent ist der Anteil der unter 35-Jährigen auf 10 Prozent gesunken. Auch die soziale Zusammensetzung hat sich gewandelt. Die Wähler der Partei haben überdurchschnittlich hohe Einkommen und sind vornehmlich im Dienstleistungs- und Bildungsbereich beschäftigt."
Bundeszentrale für politische Bildung, 16.7.2018

#4 RE: Die Heuchelei der Grünen von W.L. 22.02.2019 09:26

Was nützen Randstreifen für Insekten an Feldern, die eine Größe von mehreren Quadratkilometern haben? Anstatt dass die Grünen, der EU-Mafia in Brüssel die Scheiben einschmeißen, drangsalieren sie lieber die bayrischen Bauern, die gezwungen werden, immer größere Flächen zu bewirtschaften und immer größere Viehbestände halten müssen, um nicht pleitezugehen.

"Rettet die Bienen"
1.745.383 Millionen Unterschriften für ein besseres Naturschutzgesetz
Volksbegehren-Artenvielfalt

1. Biotopverbünde schaffen
Das Problem: Die einzelnen, lokalen Lebensräume (Biotope) sind nicht mehr verbunden. Menschliche Siedlungen, Straßen und leergeräumte Ackerlandschaften schlagen tödliche Schneisen, die für die meisten Arten unüberbrückbar sind. Inzucht ist die Folge, die Tiere werden anfällig für Krankheiten und sterben. Deshalb fordern wir: Schafft zusammenhängende Lebensräume, sog. Biotopverbünde.
Volksbegehren-Artenvielfalt

Eine feine Sache! Aber wie?

2. Nachhaltige Ausbildung
Zu Unrecht wird derzeit die Schuld einseitig auf die Bauern geschoben. Die ganze Agrar-Förderungspolitik und auch die Ausbildung junger Landwirte ist seit Jahrzehnten falsch ausgerichtet. Statt das überlieferte bäuerliche Wissen über Zusammenhänge gelehrt zu bekommen, ist die Ausbildung auf Ertrag, Effizienz und „Smart Farming“ ausgerichtet. Die jungen Bauern lernen zwar alles über die chemische und mechanisierte Landwirtschaft, aber sie lernen wenig über die Folgen und Zusammenhänge und auch die Risiken für Mensch und Natur. Das muss geändert werden, sonst hat die Artenvielfalt keine Chance. Das fordert auch die Bundesregierung (BNE). Also, wir fordern: Mehr Artenvielfaltswissen in den Unterricht. Nicht nur für Landwirte. Auch Schüler sollen wissen, welche Farbe Kühe haben und warum Insekten so wichtig für das Überleben von Menschen sind.

Volksbegehren-Artenvielfalt

Die Landwirte sind nicht zu doof und brauchen jetzt Nachhilfe durch Ökofaschisten, sie handeln so, dass sie maximale Förderquoten der EU erlangen. Sie gehen nämlich sonst Bankrott: "Armen Bauern etwa hilft die GAP demnach kaum. Die 80 Prozent der Höfe mit dem geringsten Einkommen bekommen laut ZEW nur 25 Prozent der Direktzahlungen, die zehn Prozent mit dem höchsten Einkommen dagegen 55 Prozent. Damit gehe ein gutes Siebtel des gesamten EU-Haushalts an rund 750.000 ohnehin gut situierte Landwirtschaftsbetriebe." (EU-Landwirtschaftspolitik, Der Agrar-Wahnsinnn, Der Spiegel vom 11.07.2017 )

"4. Mehr öko, mehr Bio
Zu viele kleine und mittlere landwirtschaftliche Betriebe müssen schließen, weil sie zu wenig und falsche Förderungen bekommen. Es lohnt sich nur, wenn Betreibe immer weiter wachsen. Das ist der falsche Weg. Der Artenschutz und die Unterstützung der kleinräumigen, bäuerlichen Landwirtschaft sind eng miteinander gekoppelt. Beide Seiten – Natur und Bauern – müssen gewinnen. Allem voran müssen Landwirte fair bezahlt werden, damit sie sich überhaupt noch um die Natur kümmern können. Derzeit gibt es ca. 10% ökologisch bewirtschaftete Flächen. Wir fordern mind. 20% bis 2025 und 30% bis 2030, vernünftige Ziele also."

Volksbegehren-Artenvielfalt

Das Volksbegehren zielt nicht etwa auf die Förderung kleiner Landwirte, sondern will, nach sozialistischer Planwirtschaft eine Quote für Ökolandwirtschaft von 20% - 30%, egal ob die Nachfrage dafür da ist, oder nicht. Falls die Nachfrage nicht da wäre, müssten die Ökolandwirte von der EU subventioniert werden, oder sie gehen am Preisverfall pleite. Der Text benennt zwar zunächst einen Missstand, der aus der EU kommt, will diesen aber dann durch zusätzliche Planwirschaft in Richtung Öko verschlimmern.

Die Grünen haben die einfachste Regel eines Marktes nicht verstanden: Angebot und Nachfrage regeln den Preis. In Österreich gibt es die geforderten Ökoanteile, aber sie wurden nicht mit Zwangsmaßnahmen erreicht. Das wollen nun die Grünen Schülersprecher per Monitoring erzwingen und nennen das: "3. Mehr Transparenz
Wir wollen, dass die Bürger*innen Bayerns darüber informiert werden, ob die neuen Aufgaben im Naturschutzgesetz auch umgesetzt werden. Dafür ist der Landtag zuständig. Wir fordern, dass die Landesregierung jährliche Statusberichte herausgibt und über die Erreichung der Ziele und den Zustand der Artenvielfalt berichtet. Der Landtag soll darüber beraten und Anpassungen zur Erreichung der Ziele vornehmen. So erfahren wir jedes Jahr wie es um das ökologische Gleichgewicht bestellt ist. Das neue Naturschutzgesetz wird zum Garanten für die Rückkehr der Artenvielfalt."

Volksbegehren-Artenvielfalt

"5. Mehr Blühwiesen
Mindestens 10% der Naturflächen müssen in Blühwiesen umgewandelt werden!
Aber, es blüht doch alles im Sommer, oder? Ja, aber meistens blüht es nicht durchgehend und oft sind es nicht die benötigten Futterquellen, also heimische Pflanzen. Bienen und andere Bestäuber sind aber auf Vielfalt und Durchgängigkeit angewiesen. Eine Rapsmonokultur und zu satte Wiesen, auf denen fast nur noch der Löwenzahn blüht, sind kein gedeckter Tisch. Durch zu frühes und häufiges Mähen entstehen für die Insekten immer wieder Hungerperioden. Zuerst verhungern die Insekten, dann die Vögel, weil ihre Hauptnahrung, die Insekten, schon tot sind."

Volksbegehren-Artenvielfalt

Mindestens 10% der Naturflächen müssen in Blühwiesen umgewandelt werden! Das ist eine Forderung, die im Rahmen wäre und vermutlich umsetzbar - vermutlich! Dass die Wiesen aus Gründen des Ertrags vor der Blüte der von den Insekten benötigten Gräser gemäht werden, ist schlecht. Aber wie dieser Missstand nun beseitigt werden soll, das steht hier nicht. Das Interesse der Landwirte und ein fairer Kompromiss, steht hier anscheinend nicht zur Debatte. Solle es wieder die Planwirtschaft regeln?

Wer die EU kritisiert ist ein Nazi
Das Hauptproblem, die EU, steht nicht zur Debatte: Die EU gibt jährlich 55 Milliarden Euro für Agrarsubventionen aus, was rund 40 Prozent ihres Budgets entspricht. Es ist, als ob Migration, Klimawandel, Grenzschutz, Brexit oder Verteidigungspolitik nur Randerscheidungen wären - und das Hauptproblem der EU die Armut ihrer Landwirte sei.
(EU-Landwirtschaftspolitik, Der Agrar-Wahnsinnn, Der Spiegel vom 11.07.2017 )

Das Hauptproblem ist die EU
Das Bauernsterben geht weiter, aber die Grünen interessiert das nicht.
"Der Strukturwandel in der Landwirtschaft schreitet voran. ... Die Zahl der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe ist seit der jüngsten Erhebung 2010 um 5800 Höfe oder drei Prozent auf 167.500 gesunken. Als Österreich 1995 der EU beigetreten ist, waren es noch 239.100 Betriebe. Seitdem haben 71.600 Bauern aufgegeben. Das ist ein Rückgang von 30 Prozent. Dass sich der Strukturwandel aber einbremst, zeigt die Entwicklung seit 2003. In diesen zehn Jahren haben nur noch 22.900 Betriebe beziehungsweise zwölf Prozent der Höfe zugesperrt.
Agrar: Zahlen, Fakten

30% Rückgang: Seit 1995 haben 30 Prozent der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe in Österreich zugesperrt.

167.500 Betriebe: Seit 2010 sind es um drei Prozent weniger Höfe. Insgesamt gibt es in Österreich 167.500 Betriebe.

92% Familienbetriebe: 92 Prozent der Höfe werden von Familien geführt.

19 Hektar: Ein Betrieb bewirtschaftet durchschnittlich 19 Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche. 1995 waren es 15,3 Hektar. Bundesweit gingen diese Flächen aber von 3,43 auf 2,77 Millionen Hektar zurück.

29 Rinder: Wurden 1995 im Durchschnitt 20 Rinder gehalten, so beträgt die Herdengröße heute 29 Rinder pro Betrieb. Der österreichweite Rinderbestand ging von 2,32 auf 1,96 Millionen zurück.

102 Schweine: Der durchschnittliche Schweinebestand hat sich seit 1995 von 35 auf 102 Tiere fast verdreifacht. Der Gesamtbestand ging aber auch zurück: von 3,7 auf 3,0 Millionen Schweine.

Mehr Schafe, Ziegen: In der Schaf- und Ziegenhaltung geht es nach oben. 1995 wurden 18 Schafe bzw. 4 Ziegen pro Hof gehalten, 2013 waren es 29 bzw. 9. Bundesweit stieg die Zahl der Schafe von 354.600 auf 406.100, jene der Ziegen von 47.700 auf 85.500.

"

Das Bauernsterben geht weiter | Nachrichten.at

Was nützen Randstreifen für Insekten an Feldern, die eine Größe von mehreren Quadratkilometern haben? Anstatt dass die Grünen, der EU-Mafia in Brüssel die Scheiben einschmeißen, drangsalieren sie lieber die bayrischen Bauern, die gezwungen werden, immer größere Flächen zu bewirtschaften und immer größere Viehbestände halten müssen, um nicht pleitezugehen.Wie soll artgerechte Haltung mit Hunderten Stück Vieh und Hühnerfarmen mit einer Million Hühnern praktiziert werden? Hühnermast, Kaninchenmast, Hochleistungszucht, Klonen , Legehennen, etc. pp.

#5 RE: Die Heuchelei der Grünen von W.L. 03.03.2019 20:16

Der Beitrag Deutschlands zum globalen CO2 beträgt zwar nur 1,8%, oder 2% oder 2,5%, egal, ist jedenfalls vernachlässigbar. Die EU zusammen 10%.
Ich bin zwar keiner, der nun bezweifelt, dass es einen menschengemachten Klimawandel gibt, siehe Hockeyschläger-Diagramm, aber ich frage mich, ob Deutschland nun wirklich als Vorbild international wahrgenommen wird?

Deutschland muss in Sachen Umweltpolitik Vorbild sein.
Kosten für die Energiewende im letzten Jahr, 27 Milliarden. Welches Land könnte es sich leisten, mit diesen Kosten eine Energiewende einzuleiten? Ist das für China, die USA, Russland, Indien, Vorbildlich?

Das Pariser Klimaabkommen verpflichtet zwar die Europäer CO2 einzusparen, nicht aber die Schwellenländer, nicht China, nicht Indien ... ??? Ups!

China und Indien alleine haben 3700 Kohlekraftwerke in Betrieb, und in diesen zwei Ländern sind weitere 600 im Bau - vermutlich nicht die neuesten Modelle.

Ich bin nun kein Fan von Prof. Dr. Lüdecke, ich höre mir seine Argumente an, meine aber er könnte falsch liegen und es könnte doch eine menschengemachte Klimaerwärmung geben. Wäre es nicht besser, den Ländern China und Indien deutsche Technik, z.B. leistungsfähige Filter, u.a. moderne Technik zu liefern, anstatt zu glauben, diese Länder würden den deutschen Irrsinn folgen?

#6 RE: Die Heuchelei der Grünen von W.L. 04.03.2019 17:07

Das Problem der unsteten Versorgung: Bemerkungen zur deutschen Energiewende Teil 1
Das Zauberwort heißt: Power-to-Gas? Nicht wirklich!: Bemerkungen zur deutschen Energiewende, Teil 2
Wie werden Wind- und Sonne ins Netz eingespeist? Bemerkungen zur deutschen Energiewende, Teil 3
Kurz gesagt, Turbinen der Kohle- und Gaskraftwerke laufen an, wenn die Windräder und die Solaranlagen nichts liefern. Wir brauchen sie, weil sich der Wind- und Sonnenstrom nicht glätten lässt. Auch dann nicht, wenn wir Windräder und Solaranlagen über ganz Deutschland verteilen und immer irgendwo die Sonne scheint oder der Wind weht. Der Wind- und Solarstrom ist und bleibt ein Rauschen! Man kann also schon jetzt wissen, wenn wir die Kohlekraftwerke abschalten, brauchen wir mehr Gaskraftwerke - mit Gas aus Russland (Nord Stream 2 muss also gebaut werden, auch wenn es Trump nicht gefällt) und hoffentlich dreht uns Putin nicht das Gas ab.

Gemäß den EU-Vereinbarungen darf das, was in Deutschland an CO2 eingespart wird, in anderen EU-Ländern mehr erzeugt werden. Polen würde nie daran denken, Kohlekraftwerke abzuschalten. Eher werden sie die Lücke, die in Deutschland entsteht, ersetzen. Damit ist der ganze Zirkus weltklimatisch gesehen, für die Katz.

Die Schlussrunde: Bemerkungen zur deutschen Energiewende, Teil 4

#7 RE: Die Heuchelei der Grünen von Philolaos 09.03.2019 15:45

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Allein wie viele Kohlekraftwerke von Ländern betrieben werden, die nicht im Traum dran denken sie abzuschalten, im Gegenteil es werden neue gebaut. Weltweit ist ein Kohleausstieg überhaupt nicht in Sicht. Die 120 größten Kohlekonzerne haben aktuell knapp 1.400 neue Kraftwerke in 59 Ländern in Planung oder sogar schon im Bau. Damit kämen neue Kapazitäten von gut 670 Gigawatt dazu. Das entspricht einem Drittel der aktuell installierten Kapazitäten.

https://www.klimareporter.de/internation...kohlekraftwerke

https://www.handelsblatt.com/unternehmen...p6V3KKoJuPg-ap5

Dann darf man sich auch Gedanken darüber machen, was außer Kraftwerken noch so für CO2-Schleudern gibt.
Kraftwerke machen weltweit nur 21 Prozent aller Co2 Emissionen aus.


Und schließlich die größte Heuchelei:
Deutschland exportiert Kohlekraftwerke!
Kein Problem. Hauptsache Deutschland schaltet seine eigenen Werke ab.


Auch wenn dieser Artikel etwas mehr als zwei Jahre her ist, wird sich da vorläufig nichts dran ändern:
https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/...aftwerk126.html

Der Duisburger Konzern Hitachi Europe etwa hat von der staatlichen "Kreditanstalt für Wiederaufbau" (KfW) einen Kredit über 730 Millionen Euro erhalten, um im nordgriechischen Kohlerevier "Ptolemaida" ein neues Kraftwerk zu bauen. Sollte der Auftraggeber, der staatliche griechische Energieversorger "DEI", den Kredit nicht zurückzahlen, brauchen sich die Duisburger keine Sorgen zu machen. Einen möglichen Zahlungsausfall sichert die Bundesregierung mit einer "Hermes"-Bürgschaft ab. Im Zweifel wird der deutsche Steuerzahler also das Kohleprojekt in Griechenland finanzieren.

"Ohne die deutsche Hilfe wäre das Projekt nicht zustande gekommen", sagt Prof. Lazaros Tsikritzis von der Technischen Universität Kozani. Der Bergbauingenieur sieht das neue Werk, das 2019 ans Netz gehen soll, kritisch. “Es legt uns über Jahrzehnte auf die Nutzung von Kohlestrom fest”, meint Tsikritzis. Dabei liege es für Griechenland nahe, auf Sonnenenergie zu setzen.

Deutschland will am Kohleboom mitverdienen
Die Bundesregierung rechtfertigt Projekte wie das in Ptolemaida damit, dass die neuen Kraftwerke weniger Kohlendioxid ausstoßen als etwa die alten Meiler im griechischen Kohlerevier. "Der Vergleich mit den alten Kraftwerken hinkt", meint die Bundestagsabgeordnete Annalena Baerbock (Grüne). “Man muss die Treibhausgasemissionen des neuen Kraftwerks mit der Klimabilanz von Anlagen aus erneuerbaren Energien vergleichen, die nun nicht gebaut werden.”

Ptolemaida V wird jedenfalls trotz aller Effizienz ca. 800 Gramm CO2 je Kilowattstunde erzeugtem Strom emittieren. Damit ist dieses “hochmoderne” Kohlekraftwerk immer noch mehr als doppelt so schmutzig wie ein Gaskraftwerk mit gleicher Leistung. Das hindert Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel nicht daran, "clean coal technology" aus Deutschland anzupreisen. Russland, Ukraine, Türkei, Serbien, Vietnam, Südfrika, Philippinen: lang ist die Liste der Länder, in die deutsche Unternehmen ihre Kohle-Technik liefern wollen und dafür Exporthilfen der Bundesregierung beantragt haben. Sie dürfen auf das Wohlwollen aus Berlin hoffen. Seit 2006 hat die Bundesregierung über die "Kreditanstalt für Wiederaufbau" mehr als drei Milliarden Euro Exportkredite für Kohle-Vorhaben gewährt. International boomt der Markt für Kohlekraftwerke. In Indien, Südostasien und Afrika sind mehr als 1.000 neue Anlagen geplant. Da sei es "nicht unanständig", dass auch Deutschland daran verdienen möchte, meint der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses im Deutschen Bundestag, Peter Ramsauer (CSU).

#8 RE: Die Heuchelei der Grünen von W.L. 23.03.2019 20:00

Eine kurze Zusammenfassung:



Ich meine, auch Greta wird daran nicht viel ändern, zumal das Mädchen mächtige Hintermänner hat. Man fragt sich, wer ist hier Koch und wer ist Kellner? Aber schließlich führen wir grade die vier Tage Schulwoche ein. Super! Alle Schüler freuen sich.



Und dabei glaube ich an den menschen gemachten Klimawandel. Siehe: Hockeyschläger-Diagramm
Ich bin nur dagegen, wenn wir in Deutschland eine Industrie demontieren, die weltweit führend in Sachen Umwelttechnik ist, wenn wir Autos mit den geringsten NOx Werten verbieten und den klimatechnischen Deckschleudern wie Fiat, Citroen den Markt überlassen. Wenn wir das Land mit Windrädern zustellen, und dabei wissen, dass wir damit niemals den Energiebedarf decken können. Wenn wir in Deutschland Emissionen drosseln, die dann über den Emissionshandel von anderen Ländern genutzt werden können. Wenn wir die gesamte Energielandschaft steuerfinanziert umstellen und dabei wissen, wir tagen nur 2,5% an der weltweiten CO2 Emission bei und sind damit eher abschreckendes Beispiel als Vorbild, denn kein anderes Land will und kann sich diesen Wahnsinn leisten.



Letztlich stellt sich die Frage, ob wir China dazu bringen werden, den CO2 Ausstoß zu dämpfen: Die Grafik bildet die CO2-Emissionen der USA, Chinas, Deutschlands und Brasiliens ab.
Ob sich Xi Jinping (Seit 2012 Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas, Vorsitzender der zentralen Militärkommission, seit 2013 Staatspräsident der Volksrepublik China) von den Schülerdemos in den USA und Europa beeindrucken lässt?

Wir hoffen das Beste.

#9 RE: Die Heuchelei der Grünen von W.L. 31.03.2019 17:56


CO2-Emissionen im Vergleich von Mathias Brandt, 23.09.2014, Die Grafik bildet die CO2-Emissionen der USA, Chinas, Deutschlands und Brasiliens ab.

Bedenkt man, dass Chinas veraltete Schwerindustrie vom Staat mit Milliarden subventioniert wird und ohne diese Finanzspritzen gar nicht mehr lebensfähig wäre (Vgl. Florian Homm, der Crash ist da, Kap. 3), so erscheint es aberwitzig, wenn in Europa um einige Prozent an Reduzierung der CO2 Emission gekämpft wird. Die sogenannte Vorbildfunktion ist gleich Null, denn die Chinesen haben keine Vorbilder und sie lassen sich diese auch nicht aufzwingen. Der wichtigste Beitrag zur Reduzierung des CO2 Ausstoßes wird der Zusammenbruch der chinesischen Volkswirtschaft werden.

#10 RE: Die Heuchelei der Grünen von Philolaos 01.04.2019 14:04

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Demnach wäre unser effektivster Beitrag zum Klimaschutz die Vermeidung von Produkten aus Fernost. Nur: welche unserer Konsumgüter werden denn nicht in China produziert? Und klar billig gewinnt. Aber sagen wir mal so, es muss nicht ständig das neueste Handy der neueste Rechner, Fernseher, Bildschirm sein und die Mädels brauchen auch nicht 100 Paar Schuhe, T-Shirts den neuesten Modeschrei usw....

Das sind die Verhältnismäßigkeiten, über die unsere Greta-Fans nachdenken sollten, wenn sie über europäischen Klimaschutz reden, Tun sie das? Nein.

#11 RE: Die Heuchelei der Grünen von W.L. 01.04.2019 16:03

Es ist schon eigenartig, wenn Millionäre sich dafür aussprechen, dass jeder der an der deutschen Grenze steht, inkludiert wird. Soll heißen, alle Zuwendungen des deutschen Sozialsystems und freie ärztliche Versorgung genießend, um letztlich bis ans Lebensende gut versorgt zu sein. Jedes andere Land der Welt knüpft zu Recht, an diese Leistungen strenge Forderungen, wie etwa gewisse berufliche Qualifikationen.

Die Künstlereliten Deutschlands, selbst zumeist in Steueroasen lebend, sind gegen die Zurückweisung von Flüchtlingen, für die sie selbst nicht aufzukommen haben.

Der Habitus der destruktiven Toleranz, die jeden Staat letztlich in den Ruin treibt, wird uns allabendlich als vorbildlich suggeriert. In Afrika sitzen 60 Millionen auf gepackten Koffern und sie werden von Prommis noch dazu eingeladen, als Bereicherung nach Deutschland zu kommen und alles natürlich auf Staatskosten.

Der pubertäre Haufen der deutschen Künstler kann es sich leisten. Sie haben ein entsprechendes Bankkonto um solche Dummheiten zu verkünden und sie wollen dafür auch noch bewundert werden. Sie leben selbst zumeist in Steueroasen oder haben ihr Geld dort gebunkert, die den Unsinn, den diese Leute verkünden, nicht tolerieren würden. Monaco, USA, England, Lichtenstein, Cayman Islands, etc. Sie lassen sich für die adrette abendliche Nabelschau gut bezahlen, und begeben sind nach vollbrachtem Gelabere in ihre Villen und Zweitwohnungen. Diese Tubba-Abende für Millionäre dienen meist nur dem Werben für ein neuestes Filmprojekt. Manchmal wird auch eines dieser Buchpamphlete vor Millionenpublikum in die Kamera gehalten. Traditionell dem fahrenden Volk zugehörig, jagte man sie früher aus dem Dorf. Von Beruf Kasperle fungieren sie nicht nur als Ersatzhelden in einer an Abwechslung und Leben verarmten Zivilisation, nein sie dienen dem Seher auch der moralischen Erbauung.



Es ist natürlich nicht so, dass Menschen nur wegen Krieg nach Deutschland flüchten. Viele kommen, um sich versorgen zu lassen. Genau gesagt sind dies lt. BAMF ca. 97% aller sog. Flüchtlinge, denen kein Asylstatus zuerkannt wird.
- Ein exorbitant hoher Anteil ist leicht bis schwerst kriminell: Ausländerkriminalität
- Die Kosten sind extrem hoch: Die Flüchtlingskrise geht weiter (3)
- Die Situation auf dem Wohnungsmarkt verschärft sich durch Flüchtlinge: Die Flüchtlingskrise geht weiter (3)
- Der überwiegende Teil der Zuwanderer sind Muslime, die sich kulturell abschotten: Professor Wolfgang Merkel: Muslime und Integration, Bassam Tibi zum Problem des Islam
und die Gesellschaft spalten:
Ein Staat, zwei Welten? Doku ZDF-Zoom
Aus islamischen Foren
Verfolgung von Christen in deutschen Flüchtlingsheimen

Ein Staat, so für die Zukunft gerüstet, wird in ein oder zwei Jahrzehnten im Chaos versinken. Das dürfte jene, die ihre Millionen dem deutschen Michel verdanken nicht weiter betreffen. Sie ziehen einfach weiter.

#12 RE: Die Heuchelei der Grünen von W.L. 14.05.2019 16:40

Die zahllosen irrwitzigen Äußerungen aus der Ecke der Klimaschützer und Grünen sind im Grunde keine Zeile wert. Es ermüdet den Geist, permanent gegen einen Karneval Dummen anzuschreiben.


Rdierung von Gustave Dore

Dass der Klimahype, die putzige Greta, die jede Mutti zum Weinen brachte,
das Drohszenario des Weltuntergangs, nur eines bewirkten, sollte,
dem deutschen Michel in den Geldbeutel zu fassen, das war ein Bravourstück deutscher Medienpolitik.



Wer vom politischen Angebot der Grünen, nach dem Video von Yasinna,
noch immer begeistert ist, der greife zu:

Rdierung von Gustave Dore

Yasinna hat sich diese immense Arbeit gemacht, einen märchenhaften Unsinn aufzuzeigen:
Wir danken Ihr!



Der deutsche Tölpel bedroht und gefährdet inzwischen auch hier Europa. Polen hat sich mit Phasenreglern komplett, Tschechien
teilweise schon gegen deutsche Überproduktion des Windrad-Stroms abgesichert.
Österreich übt für den Notstand. ("Österreich macht gegen deutsche Energiewende mobil, Tichys Einblick vom 14.6.2019)

#13 RE: Die Heuchelei der Grünen von W.L. 29.05.2019 11:11

Achgut hat Jasinna entdeckt
Auch schon aufgewacht. Egal. Man kann nicht oft genug drauf hinweisen.

Yasinna hat sich diese immense Arbeit gemacht, einen märchenhaften Unsinn aufzuzeigen:
Wir danken Ihr!



Der Kanal von Yasinna und anderen Bloggern, sind hier gelistet: page-761395-5.html

Prof. Bosbach, Statistiker an der Uni Remagen, entzaubert statistische Lügen
Ein Pfund Feinstaub pro Kubikmeter Luft? Lungenarzt hat sich beim Diesel-Raucher-Vergleich "verrechnet"

#14 RE: Die Heuchelei der Grünen von W.L. 29.05.2019 21:48

#15 RE: Die Heuchelei der Grünen von W.L. 11.06.2019 20:51

Es hat ein gnadenloser Wettbewerb um E-Autos begonnen, der abermals zu verheerenden Umweltschäden führen wird.



Eine Studie des ifo-Instituts zeigt, dass ein Tesla Model 3 um 10% bis zu 25% mehr CO2 Belastung verursacht als ein Mercedes C 220 diesel: "Dieser Artikel vergleicht aufgrund offizieller Messdaten zwei Mittelklasseautos, den Mercedes C 220 d und den neuen Tesla Model 3, bezüglich ihres Verbrauchs an Diesel bzw. Strom. Dabei werden alternative marginale Energiequellen für den Strom sowie der tatsächliche Strommix Deutschlands aus dem Jahr 2018 zugrunde gelegt. Ferner wird eine Metastudie für den CO2-Ausstoß bei der Batteriefertigung berücksichtigt. Es zeigt sich, dass
der CO2-Ausstoß des Elektromotors im günstigen Fall um etwa ein Zehntel und im ungünstigen Fall um ein gutes Viertel über dem Ausstoß des Dieselmotors liegt."

Christoph Buchal, Hans-Dieter Karl und Hans-Werner Sinn*
Kohlemotoren, Windmotoren und Dieselmotoren: Was zeigt die CO2-Bilanz?
, Seite 40

Für die Herstellung eines E-Autos wird doppelt soviel Umwelt zerstört, wie für die Herstellung eines herkömmlichen PKWs

Wertvoller Elektroschrott, wie auch Batterien, landen dann noch auf Afrikas Müllhalden.



Fazit

Die Grünen haben die Bevölkerung mithilfe einer beispiellosen Medienkampagne, im Glauben bestärkt, man müsse der Umwelt zu liebe E-Autos fahren. Sie und die Handlanger der medialen Sympathisanten haben nun einen industriellen Wettbewerb um E-Mobilität auf den Weg gebracht, der eine neuerliche beispiellose Umweltzerstörung auslösen wird.




Baerbock und Habeck haben, bar jeder Fachkenntnis, eine neue Umwelt-Vernichtrungskampagne losgetreten.
Bravo!

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