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#16 RE: Die Heuchelei der Grünen von W.L. 25.06.2019 11:35

Protest in Garzweiler für sofortigen Kohleausstieg

Klimaschützer in Garzweiler

Der Feind lugt aus jeder Ritze der Selbstgerechtigkeit und des Besser-Seins unserer Gesellschaft, die sich alleine schon durch den Größenzuwachs an fahrbarem Blech (SUVs) als schwer narzisstisch gestört ausweist. Welchen Grund, außer Körpergröße und Rückenprobleme gibt es denn sonst noch, wenn man sich einen SUV leistet? Nur den, über alle anderen Verkehrsteilnehmer hinweg blicken zu können. Ein Treppenwitz ist es, wenn man weiß, dass die Zulassung der SUVs in den letzten Jahren auf ein Drittel der Gesamtzulassungen gestiegen ist und Grüne und Linke das Ende des Individualverkehrs ankündigen.

Jugendliche, die per Vertrag alle zwei Jahre ihr Smartphone in die Tonne werfen, weil ihnen vertragsgemäß ein neues zusteht, demonstrieren für den Ausstieg aus der Kohleverstromung. Das Smartphone wandert als Müll auf afrikas Müllhalden und jedes Smartphone kostet bei der Herstellung unmenden an CO2 und umweltschädigende Resourcen (Smartphones & Co. – gefährliche CO2-Emittenten).

Wir leisten uns aber nicht nur alle zwei Jahre ein neues Smartphone. Wir liegen abends bequem auf dem Sofa und nutzen dabei ein Tablet, glotzen in einen Plasma-TV mit 1 m Bildschirmdiagonale, Hören bequem Musik mit einer im ganzen Haus vernetzten Hi-Fi-Anlage, hängen Wäsche nicht mehr zum Trocknen auf, sondern geben sie in einen Wäschetrockner, nutzen Mikrowelle, leisten uns ein Zweitauto für Frau und ein dritten für die Kinder, sobald sie 18 sind.

All das sieht nicht nach umweltbewusstem Verhalten aus und ist nicht weiter verwerflich. Bedenklich wird es aber, wenn man dann noch grün wählt, obgleich wir wissen, dass diese Partei die Basis für diesen Luxus, der Umwelt zuliebe abschaffen möchte.

Peter Sloterdijk schreibt in "Was geschah im 20. Jahrhundert", dass sich noch keine einzige Hochkultur in der Geschichte in ihrem Ressourcenbedarf eingeschränkt hat. Insofern ist dies auch nicht von unserer zu erwarten.

Die Parolen um CO2 und Klima sind in aller Regel nur Symptome einer narzisstischen Gesellschaft, zumal dann, wenn wir über den wissenschaftlichen Diskurs um die Klimadaten, den es durchaus gibt, nicht mehr diskutieren. Wir werden - falls das Szenario der Klimatologen stimmen sollte - die Folgen der Klimaveränderung hinnehmen müssen, denn Deutschland kann mit 2,6 % Beitrag am Gesamt-CO2 Aufkommen nichts dagegen unternehmen. All diese Diskussionen um den Kohleausstieg sind nichts weiter als hysterische Auswüchse einer kranken Gesellschaft, solange wir nicht akzeptieren, dass Deutschland den Klimawandel nicht aufhalten wird.

Wir können bestenfalls auf internationaler Ebene geringfügig Einfluss nehmen. Dabei wäre es für das Weltklima bessere Kohlekraftwerke mit besseren Filteranlagen und höherem Wirkungsgrad zu verkaufen, denn was wollen wir China und Indien denn als Alternative anbieten! Windräder?

#17 RE: Die Heuchelei der Grünen von W.L. 25.06.2019 19:36

Wieder Harrald Lesch in einem Vortrag bei den Grünen

Der Zustand, den wir aktuell beim Klima haben - ich vermute Harri meint die CO2-Belastung - haben wir, wenns nach ihm geht, in den letzten 65 Millionen Jahren nicht gehabt. Das liegt wohl eher an den "neuesten Daten", nicht am Klima.

Diese Grafik zeigt oben, die Temperaturschwankungen zwischen Kalt- und Warmzeiten.
Unten in blau ist eine Kurve zu sehen, welche den CO2 Gehalt bis 120 Millionen Jahre vor unserer Zeit angibt.


Quelle der blauen Grafik: 4.2 Wirkungen erhöhter CO2-Konzentrationen
A. Fangmeier & H.-J. Jäger; Institut für Pflanzenökologie der Justus-Liebig-Universität Gießen
in: Guderian, R. (Hrsg.); Handbuch der Umweltveränderungen und Ökotoxikologie; Band 2a: Terrestrische Ökosysteme; Berlin: Springer, 2001, S. 8.


Die Kurve der Temperaturen der Kalt- und Warmzeiten stammt von Wikipedia. Ich habe sie über die CO2-Kurve gelegt und damit gezeigt, dass das Treibhausszenario, falsch sein könnte.

Nun soll mir das mal jemand ausdeutschen, damit ich es verstehe, warum das Institut für Pflanzenökologie der Justus-Liebig-Universität Gießen, eine CO2-Kurve vorlegt, die das Treibhausszenario widerlegt. Vor 120 Millionen Jahren hatten wir den 10-fachen CO2-Gehalt in der Atmosphäre und eine Kaltzeit.

Damit ist nicht gesagt, dass nicht auch andere Szenarien, etwa Methan, Temperaturerhöhungen auslösen können. Es ist auch nicht gesagt, dass wir das Abholzen der Urwälder und das Leerfischen der Weltmeere und den Müllexport nach Afrika nicht einstellen sollten. Im Gegenteil! Wenn wir nicht eine Kreislaufwirtschaft hinbekommen, werden wir umwelt-technisch gesehen, global scheitern. Mich nervt nur diese Phraseologie der Grünen. Diese krankhaft verengte Denk- und Sprechweise.

#18 RE: Die Heuchelei der Grünen von W.L. 30.06.2019 13:17

#19 RE: Die Heuchelei der Grünen von W.L. 04.07.2019 19:46

#20 RE: Die Heuchelei der Grünen von W.L. 06.07.2019 11:45

Der Hype um CO2 zeigt nun die wahren Motive der Politiker, die ihn vorangetrieben haben: Eine neue Steuer muss her.

Schulze [SPD] will CO2-Steuer gegen alle Widerstände, Der Tagesspiegel vom 5.7.2019

"Ein Grund dafür: Die Steuern auf Benzin und Diesel sind nicht hoch genug, um die Menschen zu veranlassen, sich ein verbrauchsarmes Auto zuzulegen.", schreibt der Tagesspiegel.

Das Argument ist reine Heuchelei, denn eine Steuerprogression ab einem Hubraum von über zwei Liter, wäre hier das treffsichere Mittel. Wer sich einen SUV leisten kann, den bringen 11 Cent mehr pro Liter (bis 2030 um 24 Cent/Liter) , nicht davon ab, das Auto weiter zu benutzen. Auch die besserverdienenden Käufer von SUVs werden sich kaum vom Kauf abbringen lassen: Geht es etwa darum, die Asyl-Industrie mit weiteren Milliarden zu fördern?

"Vor allem sind die Steuern auf die Brennstoffe unverhältnismäßig niedrig im Vergleich zur Steuer, die auf Strom erhoben wird, egal ob der Strom nun aus dem Kohlekraftwerk kommt oder aus der Windkraftanlage. Kurzum: Das Energiesteuersystem verfehlt seine Klimaschutzwirkung."


Auch hier fließen bereits viele Milliarden in die Energiewende. Sollten etwa auch hier die Milliardenbeträge nicht mehr ausreichen?

"Umweltministerin Schulze will das mit einer zusätzlichen steuerlichen Abgabe auf Benzin und Diesel ändern. Auch für Heizöl soll sie gelten. Am Freitag hat sie drei Gutachten unterschiedlicher Institute vorlegt, die die Einführung und Wirkung einer solchen Steuer untersuchen. „Künftig soll gelten: Wer sich klimafreundlich verhält, wird belohnt“, sagte Schulze bei der Vorstellung der Gutachten in Berlin."

Zentrales Element aller drei Studien ist es, dass die CO2-Steuer „sozialverträglich“ ausgestaltet sein soll und zwar über eine Pro-Kopf-Rückzahlung. „Klimaprämie“ nennt Schulze das. Zudem soll perspektivisch die Stromsteuer gesenkt werden. Durch all diese Maßnahmen wolle sie „ungerechte Belastungen“ für untere und mittlere Einkommen vermeiden, sagte die Umweltministerin.

Eine Erhöhung des Literpreises beim Heizöl um 11 Cent, entspricht bei einem Heizölpreis von aktuell 63 Cent/Liter, eine Kostensteigerung um 17,5 %.
Jeder kann sich ausrechnen, was das für eine Familie die in Miete lebt, bedeutet. Rechnet man 2.500 Litern per Jahr für 4 Personen müsste mit Kosten in Höhe von 25 x 90 Euro = 2250 Euro gerechnet werden. 17 % dazu sind: ca. 435 € Pro Jahr zusätzlich für eine Familie mit zwei Kindern. Dazu kommen weitere Teuerungen, durch die Anhebung der Kraftstoffpreise und eine allgemeine Teuerung von Verbrauchsgütern und Dienstleistungen, siehe unten.

Wer ein Häuschen sein eigen nennt und genug Zeit und Geld hat, ein Solardach, Wärmetauscher, Wärmepumpen und elektrische Speicher für zehn- bis zwanzigtausend Euro montieren zu lassen und es sich leisten kann ein Elektroauto zu kaufen, der bekommt sein Geld zurück. Eine Familie, die in Miete lebt, evtl. noch pendeln muss, bezahlt die Zeche über die Heiz- und Benzinkosten.

Die allgemeine Teuerung aufgrund gestiegener Transportkosten, bezahlen alle.
Deutschland würde damit die Staatsquote/Steuerbelastung erneut schubartig steigern.
Bedenkt man, dass dies nur ein erster Schritt wäre und weitere Teuerungen inbegriffen wären,
so handelt es sich um den größten Steuerskandal seit der Agenda 2010.


Taxis, Versicherungen (Die Vertreter fahren mit dem Auto), Transporte aller Art, werden teurer. Das wird auf den Preis solcher Güter aller Art und Dienstleistungen, umgeschlagen. Ja selbst die Bahn betreibt noch 2400 Diesellokomotiven. Ich wette drauf, dass, würde das Gesetz kommen, die Preise der DB angehoben würde, ebenso werden sich die Versicherungen bedienen, denn ihre Klinkenputzer fahren alle mit dem PKW.

Kurz um, belohnt werden besserverdienende Hobby-Bastler, der Rest der Bevölkerung darf diese allgemeine Teuerung bezahlen.

Die Differenz bleibt beim Staat, um die Asylindustrie und die Energiewende mit weiteren Milliarden fördern zu können.

Die SPD betreibt wie schon unter Schröder (Agenda 2010), das Geschäft anderer Parteien und begeht abermals und hoffentlich diesmal erfolgreich, Harakiri. Der erste Selbstmordversuch war noch nicht tödlich, wird es dieser sein? Die SPD liegt in den letzten drei Umfragen bei 13%. Es wird davon abhängen, in wieweit, der deutsche Michel verstehen wird, dass diese neue Steuer den Bürger mit voller Wucht treffen wird und nicht das Klima rettet. Zu bedenken ist auch, sollte es zu einer rot-rot-grünen Regierung kommen, so wird diese Steuer unweigerlich umgesetzt.

Die 2,6 %, die Deutschland zum weltweiten CO2-Verbrauch beiträgt, rechtfertigen es nicht, dafür den Staat vollends zu ruinieren und seine Bürger unter die Knute einer immer drastischer steigenden Steuerlast zu zwingen.

Fantasie trifft auf Wirklichkeit

Die CO2-Rechnung muss am internationalen fossilen Brennstoff-Markt aufgemacht werden. An den Öl- und Gas-Preisen des internationalen Markts. Da sieht es etwa so aus: Die "grünen Länder" verringern ihre Nachfrage an fossilen Brennstoffen. Das bedeutet eine Reduzierung der Nachfrage. Das verringert - gemäß des Gesetzes von Angebot und Nachfrage - den Preis. Dadurch können sich die Länder, die keine grüne Politik betreiben, billiger bedienen. Dazu gehören etwa China und Indien.

Das Ifo-Institut, beschreibt das in einer Metapher: Die Spender, die für weniger CO2 spenden, dürfen nicht erwarten, dass sich dadurch der weltweite CO2-Verbrauch reduziert, sondern sie müssen mit ansehen, wie sich andere aus dem vollen Klingelbeutel bedienen.

Abzulesen ist dies am weltweiten CO2-Verbrauch, speziell nach dem letzten Kioto Protokoll von 1997.


Quelle: Das grüne Paradoxon, Ifo-Institut

Und weil die Intelligenz unserer Politiker auf das Niveau von Greta Thunberg herabgesunken ist, bezahlt der Bürger dieses Landes mit den Abdriften in die Armut. Abzulesen ist das Phänomen der Sandkasten- und Sandburgen-Intelligenz etwa an dem Wahlplakat der Grünen, die Europa als Kinderbaukasten sehen. Dahinter verbirgt sich die Absicht, den Bürger zu enteignen.



Geht man allerdings davon aus, dass der Sachverhalt auch bei den Grünen und der SPD bekannt ist, so geht es darum, noch mehr Einwanderer aus dem Staatshaushalt zu finanzieren. Es ist eh seltsam genug, dass man nichts von steigenden Kosten hört, wenn ca. 200.000 Einwanderer jährlich ins Land strömen, was eine Kostensteigerung von ca. 2,4 Milliarden jährlich entspricht: Die Flüchtlingskrise geht weiter (3)

#21 RE: Die Heuchelei der Grünen von W.L. 07.07.2019 14:16

BR24 und die Verbraucherzentrale Bayern, sieht das offenbar genauso.
Kostensteigerungen durch eine CO2-Steuer


Den Verbrauch an CO2 bei der Herstellung von Lebensmitteln kann der Verbraucher nur dadurch senken, in dem er weniger isst, oder Rinder weniger furzen. Also: Den Gürtel enger schnallen, CO2 sparen! Weniger Autofahren, mehr zu Fuß gehen. Vor allem: keine Flugreisen mehr. Falls Sie geschäftlich fliegen müssen, setzen Sie die Termine eine Woche später an und fahren Sie mit dem Elektroroller von München nach Hamburg, dann haben Sie auch was davon. Machen Sie doch einfach mal zuhause Urlaub!

#22 RE: Die Heuchelei der Grünen von W.L. 16.07.2019 10:22

Meist sind die sog. Leitmedien etwas später dran. Konkret geht es um die CO2-Steuer, ich habe das gleich kapiert, siehe Die Heuchelei der Grünen (2)

Nun hat auch der FOCUS verstanden, worum es geht:

Fast 1000 Euro mehr pro Jahr: Das kostet Autofahrer die neue Luft-Steuer
"Dabei wird neben dem Tanken auch das Fliegen, Heizen und Essen einberechnet. Die CO2-Steuer ist also eine Art Universalsteuer, die nahezu alle Aspekte des menschlichen Lebens mit einem Preisschild versieht, dessen Höhe der Staat quasi nach Belieben festlegt."

Der Autofahrer soll weniger fahren, oder sich ein E-Auto Kaufen. Dabei vernichtet das E-Auto die doppelte Menge an Umweltresourcen als ein normaler Diesel (Siehe dort: Die Heuchelei der Grünen)

BR24 und die Verbraucherzentrale Bayern, sieht das offenbar genauso.
Kostensteigerungen durch eine CO2-Steuer

Siehe: Die Heuchelei der Grünen (2)

Im Übrigen werden sich natürlich auch die Heizkosten verteuern, denn auch auf Heizöl kommt eine saftige Steuer oben drauf. Was kann ein umweltbewusster Mieter dagegen tun?
Weniger heizen und im Winter mit Wolldecken für Wärme sorgen, denn dem Vermieter ist es völlig wurst wenn sich die Heizkosten verteuern.

Wir empfehlen die Kuscheldecke mit Ärmeln XXL 150 x 240 cm 2er-Set TV-Decke Cashmere Touch - flauschig weiche und warme Wohndecke - Microfaser Ärmeldecke ideal für die kalte Jahreszeit, Farbe:Anthrazit / Silbergrau

#23 RE: Die Heuchelei der Grünen von W.L. 16.07.2019 11:13

Das Prinzip Klimaprognose



Führt man eine Diskussion um die Prinzipien der Klimaprognosen, so gilt Folgendes:

Das Erdklima ist ein gekoppeltes dynamisches System. Prognosen sind in solchen Systemen, die man auch chaotisch nennt (Chaostheorie), nicht möglich.

"In der Klimaforschung und Modellierung sollten wir erkennen, dass es sich um ein gekoppeltes nicht lineares chaotisches System handelt. Deshalb sind längerfristige Vorhersagen über die Klimaentwicklung nicht möglich."
Dritter IPCC-Bericht 2001, Punkt 14.2.2.2., Seite 774, zitiert in: Tichys Einblick, Ausgabe 08/2019, S. 8

Ich erinnere mich an deine diesbezügliche Aussage und wie man nun sieht, steht das auch im IPCC
IPCC ist: The Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) is the United Nations body for assessing the science related to climate change.



Peter Sloterdijk schreibt in "Was geschah im 20. Jahrhundert", dass sich noch keine einzige Hochkultur in der Geschichte in ihrem Ressourcenbedarf eingeschränkt hat. Insofern ist dies auch nicht von unserer zu erwarten.

Die Klima-Apokalypse als grundlegende Theorie kommender Diktaturen

Ferner sind alle Klimaprognosen "vom Ende her gedacht" (Peter Sloterdijk), es sind Apokalypsen. Sie haben alle das Potenzial als Theorie für kommende Diktaturen zu dienen. Als Beispiel kann die kommunistische Theorie dienen. Sie ist eine Apokalypse, sie prognostiziert die Revolution des Proletariats und am Ende die Herrschaft der Proletarier. Alle sozialistischen Regime waren Diktaturen und hatten eine Apokalypse als grundlegende Staatstheorie.

Nimmt man die jüngsten Äußerungen von Robert Habeck und Annalena Baerbock, so kann man erkennen, dass dem Führungsduo der Grünen, die politische Prozess zu träge und zu wenig Effektiv erscheinen. Herr Habeck sagt in einem ARD-Interview:
Und ich glaube, man kommt da nur normativ weiter; also man muss das zugeben, dass das so ist und dann muss man sich entscheiden: Will man daran festhalten, dass ein demokratisches System, das im Grunde dem Kern von Selbstbestimmung und Beteiligung verpflichtet ist, noch eine Chance hat – dann muss man jetzt aber in großer Geschwindigkeit radikale Schritte in der Politik einführen –, oder gibt man es auf und wird dann aber zu zentralistischen Systemen hingehen, die natürlich schneller sind. Das ist das Brückenbauerspiel von Ihnen (Precht, Anm. d. Red.), China, da gibt es eben keine Opposition und keine Mitbestimmung, und wenn die Fehler machen, dann werden die trotzdem nicht abgewählt. Vielleicht gibt es irgendwann mal eine Revolte in China, aber erst einmal ist das System effizienter. Wollen wir das, oder wollen wir das nicht? Ich glaube, die Entscheidung kann man nicht ökonomisch treffen, die kannst du nur wertegeleitet treffen, und ich würde sagen, ja, das wollen wir;
Correctiv: Faktencheck, Fakten für die Demokratie vom 21. June 2019

Das von George Soros mitfinanzierte Correctiv folgert aus Habecks Äußerungen: "Aus dem Interview und der ganzen Aussage Habecks lässt sich nicht ableiten, dass er ein System wie in China anstrebe, wie die Beiträge suggerieren. Im Gespräch mit Precht geht es ganz allgemein darum, wie die Politik mit der Geschwindigkeit der Ökonomie Schritt aufnehmen kann. Habeck stellt hierzu die Überlegung an, dass eine Entscheidung darüber nicht ökonomisch sondern nur wertegeleitet getroffen werden könne, und schließt hierauf mit: „Ich würde sagen, ja das wollen wir.“ Er sagt weiter, dann müsse aber der Wettlauf mit der technischen Entwicklung aufgenommen werden. Diesen letzten Halbsatz Habecks lässt die ExpressZeitung weg."

Das ist nicht "correct", denn Habeck sagt vielmehr, wenn sich die demokratischen Prozesse als zu langsam erweisen, dann müsse man "werteorientiert" vorgehen. Das bedeutet nichts weiter als dass aus den Klimaprognosen nun Werte, sprich eine Theorie konstituiert werden soll. Anhand dieser Ansammlung von Werten, basierend auf den Klimaprognosen, sprich Theorie, sollen dann zügige, sprich verordnete Entscheidungen folgen. Andernfalls müsse man anders vorgehen, nämlich zentralistisch, wie in China.

Das ARD-Interview mit Robert Habeck: Frisst der Kapitalismus die Demokratie?

Die Brisanz spricht bereits aus dem Titel, denn hinzukommt, dass Habeck einen Feind postuliert, den Kapitalismus. Als Alternative bietet der Grünenchef eine "wertegeleitete Demokratie". Schön umschrieben. Diese Werte sind nichts weiter als eine neue grüne Staatstheorie, basierend auf ein Endzeitszenario (Apokalypse), die Klimaprognosen: Beides läuft aus das Gleiche hinaus, eine Diktatur!

Apokalypsen sind Grundlagen von Ideologien, diese Grundlagen von Diktaturen

Übrigens steht am Ende einer jeden Apokalypse ein paradiesischer Zustand, der von jeder Ideologie ausgerufen wird, siehe ( August, 27.8.2016, der Hakenkreuz-Kornkreis (2) ). Man kann Sloterdijks Apokalypse auch als Ideologie verstehen. Bei den Grünen äußert sich die Idologie in den Sloagans um die Rettung der Erde.

#24 RE: Die Heuchelei der Grünen von W.L. 24.07.2019 21:29

Der Beitrag von dlbullcutter tendiert in die selbe Richtung, wie oben angesprochen. Wissenschaftler, Journalisten, Politiker, versuchen auf der Grundlage von Klimaprognosen, eine Öko-, bzw. eine Wissenschaftsdiktatur zu errichten. Das geht schrittweise. Die Kinderdemos sind ein Baustein dieser von langer Hand geplanten Kampagne.



Fabian Society




Peter Sloterdijk schreibt in seinem Buch "Was geschah im 20. Jhahrhundert" ähnliches. Die Klimaprognosen eigenen sich, Diktaturen zu errichten. Denn sie sind "vom Ende her gedacht", es sind Apokalypsen. Diese haben, wie ich hinzufügen möchte, an ihrem Ende den paradiesischen Zustand. Der wurde bisher von allen Diktaturen als Ziel vorgegeben, zu dessen Erreichung alle Mittel recht sind und der als Alternative nur der Untergang sah. Im Kommunismus war das Ziel, die Herrschaft der Proletarier durch die Ausrottung des Kapitalismus. Im NS-Sozialismus die Herrschaft der Herrenrasse durch die Ausrottung ihrer Widersacher. Nun propagieren wie wieder eine Apokalypse, die da heißt Klimawandel, an deren Ende entweder der Untergang der Zivilisation oder eine karbonfreie Industriegesellschaft steht.
August, 27.8.2016, der Hakenkreuz-Kornkreis

#25 RE: Die Heuchelei der Grünen von W.L. 27.07.2019 16:18

Manche Beiträge muss man einfach wiederholen.
6 Wege, wie du in deinem Alltag ganz leicht CO2 sparst, Welt vom 15.07.2019
Die Welt rät uns,
- "Das Umweltbundesamt empfiehlt im Wohnbereich 20 °C Raumtemperatur, in der Küche: 18 °C, im Schlafzimmer: 17 °C – solange das noch deiner individuellen Behaglichkeitstemperatur nahe kommt."
- "150 Kilogramm kannst du laut Greenpeace im Jahr sparen, wenn du Türen und Fenster dicht hältst und im Winter nur kurz auf Durchzug lüftest, statt lange das Fenster anzukippen."

Diese Tipps für Bürger, die 2,5% zum weltweiten CO2-Ausstoß beitragen zeugen von Debilität.


Die grüne Muppets-Show



„Deutschland hat eine unglaubliche Chance und eine unglaubliche Verantwortung dabei, damit aufzuhören, Kohle zu verbrennen. Würde Deutschland das tun, würde das ein deutliches Signal an die Welt senden, dass wir uns in einer Krise befinden und dass wir mit solchen Sachen aufhören müssen.“ (Welt vom 7.2.2019), sagt die 16-jährige schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg, treibt den Damen Tränen in die Augen und lässt Umweltaktivist*innen in Höchstform auflaufen.

Wall Street Journal: World’s Dumbest Energy Policy
After giving up nuclear power, Germany now wants to abandon coal.

Siehe auch: Pi-News vom 2. Februar 2019

Keine guten Voraussetzungen, um als Vorbild zu dienen.

Deutschland trägt also 2,5% zum weltweiten CO2 Ausstoß bei und daher muss Deutschland als Hochtechnologieland mit gutem Beispiel vorangehen.

Ist diese Schlussfolgerung richtig?

Irrelevante und irreführende Statistiken

Gerne wird in profunden Dokumentationen und von komptenten Klimaforschern die

Pro-Kopf-CO2-Emissionen nach ausgewählten Ländern weltweit im Jahr 2016 (in Tonnen) angegeben.

Nun wird Indien mit 1,57 to/Kopf mit Deutschland mit 8,88 to/Kopf und gar die USA mit 14,95 to/Kopf verglichen. Uiiii!
Übersehen wird dabei gerne China mit 6,57 to/Kopf. China liegt nun im europäischen Vergleichsfeld zwischen Norwegen (6,78) und Neuseeland (6,45) und Katar liegt an der Spitze mit 30,77 to/Kopf. Nun haben Norwegen und Neuseeland kaum Kohlekraftwerke, und vermehrt Wasserkraftwerke. Das zeigt nichts weiter, als dass diese Kenngröße irrelevant für die Problemstellung ist. Ein Auto repariert man nicht mit dem Puppengeschirr von Greta Thunberg und um das Klimaproblem zu lösen, muss ich andere Mittel wählen, als den Kohleausstieg in Deutschland.

Wie wäre es mal mit: CO²-Emissionen je produzierter BIP-Einheit in ausgewählten Ländern im Jahr 2008 (in Kilo CO² je Dollar)


CO²-Emissionen je produzierter BIP-Einheit in ausgewählten Ländern im Jahr 2008 (in Kilo CO² je Dollar)

Was sagt uns das? An der Spitze mit dem geringsten CO2-Ausstoß je BIP liegen die Hochtechnologieländer Japan, Großbritannien, Deutschland, USA, Kanada, Südkorea. Die Schlusslichter sind Indien, China, Iran, Russland. Das bedeutet, die Hochtechnologieländer erzeugen maximalen Wohlstand, bei geringsten CO2 Belastungen.

Infrastruktur auf Stand bringen, Hochtechnologie im Bereich der Schwerindustrie einführen. Und dabei kann Deutschland helfen: Der Tenor liegt nun ganz woanders. Die ärgsten Klimakiller sind die Spitzenreiter der zehn Länder mit dem größten Anteil am CO2 Ausstoß weltweit im Jahr 2016, China, USA, Indien, Russland. Ja, auch die USA sollten ihre marode Infrastruktur auf Stand bringen. Japan, Großbritannien, Deutschland, USA, Kanada, Südkorea, sollten den Ländern China, Iran, Russland zeigen, wie man Wohlstand mit geringem CO2-Ausstoß zuwege bringt.

Und was, wenn das CO2-Treibhausszenario falsch wäre?

Diese Grafik zeigt oben, die Temperaturschwankungen zwischen Kalt- und Warmzeiten.
Unten in blau ist eine Kurve zu sehen, welche den CO2 Gehalt bis 120 Millionen Jahre vor unserer Zeit angibt.


Quelle der blauen Grafik: 4.2 Wirkungen erhöhter CO2-Konzentrationen
A. Fangmeier & H.-J. Jäger; Institut für Pflanzenökologie der Justus-Liebig-Universität Gießen
in: Guderian, R. (Hrsg.); Handbuch der Umweltveränderungen und Ökotoxikologie; Band 2a: Terrestrische Ökosysteme; Berlin: Springer, 2001, S. 8.


Die Kurve der Temperaturen der Kalt- und Warmzeiten stammt von Wikipedia. Ich habe sie über die CO2-Kurve gelegt und damit gezeigt, dass das Treibhausszenario, falsch ist. Es war jedenfalls vor 120 Millionen Jahren falsch! Ob es Gründe gibt, die das Szenario für die Jetztzeit gültig werden lassen, das weiß ich nicht.

Nun soll mir das mal jemand ausdeutschen, damit ich es verstehe, warum das Institut für Pflanzenökologie der Justus-Liebig-Universität Gießen, eine CO2-Kurve vorlegt, die das Treibhausszenario widerlegt. Vor 120 Millionen Jahren hatten wir den 10-fachen CO2-Gehalt in der Atmosphäre und eine Kaltzeit.


Die Muppets-Show mit Greta Thunberg, Habeck und vielen Anderen, wird weitergehen, mit ungewissem Ausgang. Es werden weiter Dokumentationen gesendet werden, die unsere Vorbildfunktion als einzigen Ausweg aus der Klimakrise ansehen. Indien und China wird das kaum tangieren. Die erste Südseeinsel wird ganz sicher wegen des Verzugs beim Kohleausstieg in Deutschland überschwemmt werden, und wir werden Klimaflüchtlinge mit dieser Begründung als einziges Land der Welt aufzunehmen haben, da bin ich mir ganz sicher. Auch die Naturzerstörungen mit dem Bau von Windrädern wird weitergehen.

#26 RE: Die Heuchelei der Grünen von W.L. 02.08.2019 18:45

Unsere medialen Vorturner reiten ihre Steckenpferde

Es gibt keine Kenngröße, die mehr missbraucht wird als der Pro-Kopf-Verbrauch an Energie und der Pro-Kopf-Verbrauch an CO2.

Island belegt beim Pro-Kopf-Verbrauch an Energie, weltweit die erste Stelle. Warum ? Nun, es gibt in Island eine stromintensive Aluminiumindustrie. Welchen Sinn macht es, die Aluminiumherstellung auf die Köpfe der Einwohner umzurechnen? Das erweckt den Eindruck als würden die Isländer Aluminium in ihren Häusern herstellen. In Island wird der Strom komplett aus Wasserkraft und Erdwärme erzeugt, was klimapolitisch vorbildlich ist. Die Kenngröße allein würde Island als Klimakiller Nr. 1 ausweisen: Das ist völliger Unsinn!

In Katar, Saudiarabien und den USA müssen die Leute ihre Häuser kühlen und in nördlichen Regionen heizen. Nur die Rückkehr in die Steinzeit würde das Problem lösen. In Frankreich wird 75 % des Stroms mit klimaneutralen Atomkraftwerken erzeugt. Das Heizen mit Strom macht Sinn, weil die Stromerzeugung weitgehend klimaneutral ist. Auch hier macht die Pro-Kopf Angabe keinen Sinn.

Nicht anders verhält es sich mit dem Pro-Kopf-Verbrauch an CO2.
Siehe: Die Heuchelei der Grünen (2)

Beim Pro-Kopf-CO2 Verbrauch liegt Deutschland mit 8,88 Tonnen/Jahr und Finnland mit 8,28 Tonnen/Jahr fast gleichauf. Leben die Finnen im Luxus? Wohl kaum, die Finnen produzieren fast zwei Drittel ihrer Energie aus Erneuerbaren.
Kernenergie...26,20%
Wasserkraft...18,40%
Holz..............12%
Wind.............3,60%
Torf...............3,20%
----------------63,40%

Also auch diese Kenngröße ist kompletter Unsinn!
Dennoch reiten die medialen Vorturner ständig darauf herum, und tun so, als könnte man daran den Pro-Kopf Verbrauch an Energie messen und verringern, wenn wir sparsamer leben.

#27 RE: Die Heuchelei der Grünen von W.L. 06.08.2019 22:34

Das Video wurde auf YouTube gesperrt, daher ist es


Yasinna auf BitChute : EINE KLEINE CO2 HORROR-GESCHICHTE

Das Video ist einfach zu gefährlich!

#28 RE: Die Heuchelei der Grünen von W.L. 11.08.2019 17:42

Die Panik welche die Klimaprognosen vor allem in Deutschland ausgelöst haben, ist unsinnig.

Die positive Rückkoppelung von CO2 mit der Konzentration von Wasserdampf in der Atmosphäre ist mit diesem Vortrag widerlegt. Die Klimaprognosen sind falsch!



Der Vortrag von Dipl.-Meteorologe Klaus-Eckart Puls: Die Achillesferse der Klimamodelle (10. IKEK) bestätigt die folgende Widerlegung des CO2-Treibhausszenarios.

Diese Grafik zeigt oben, die Temperaturschwankungen zwischen Kalt- und Warmzeiten.
Unten in blau ist eine Kurve zu sehen, welche den CO2 Gehalt bis 120 Millionen Jahre vor unserer Zeit angibt.


Quelle der blauen Grafik: 4.2 Wirkungen erhöhter CO2-Konzentrationen
A. Fangmeier & H.-J. Jäger; Institut für Pflanzenökologie der Justus-Liebig-Universität Gießen
in: Guderian, R. (Hrsg.); Handbuch der Umweltveränderungen und Ökotoxikologie; Band 2a: Terrestrische Ökosysteme; Berlin: Springer, 2001, S. 8.


Der Deutsche Wetterdienst stellt fest:


Die Überschwemmungen von 1997 bis 2013:

Die Magdalenenflut von 1342: "Ost- und Zentralfrankreich, die Provence, Norditalien, das ganze heutige Deutschland sowie Böhmen, Österreich und Ungarn waren von massiven Fluten betroffen."

"Verantwortlich für die extremen Niederschläge soll eine meteorologische Konstellation gewesen sein, die so auch 1997, 2002 und 2013 die extremen Hochwässer in (Ost-)Mitteleuropa hervorgerufen hat: Eine sogenannte Vb-Wetterlage, bei der ein Tiefdruckgebiet über Norditalien sich über der Adria oder dem Golf von Genua immens mit Feuchtigkeit auflädt und dann eine Zugbahn am Ostalpenrand entlang über das heutige Österreich, Ungarn und Tschechien bis nach Polen einnimmt."
Quelle: Die Magdalenenflut 1342 – ein unterschätztes Jahrtausendereignis?

#29 RE: Die Heuchelei der Grünen von W.L. 19.09.2019 18:44

#30 RE: Die Heuchelei der Grünen von W.L. 22.09.2019 12:14

Unvollständige Zahlen und ein Projekt, das an den erforderlichen Ressourcen scheitern wird

Die CO2-Emissionen beim privaten PKW-Verkehr sanken zwischen 1990 und 2014 von 163 auf 160 Tonnen um 3 Tonnen pro Jahr.
Das ist zu wenig, sagen viele Klimafachleute. Wahr ist aber, gleichzeitig nahm die Zahl der Fahrzeuge (Motorräder + PKWs) von 31,1 Millionen auf 47,9 Millionen zu.
Das ergibt eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes um 33% je Fahrzeug. Das ist sehr gut!
Der private PKW Verkehr in Deutschland macht 18% des gesamten CO2-Ausstoßes aus.

Die Energie, die in Diesel und Benzin steckt, lässt sich nicht hoppla hopp verstromen: Würden wir heute in Deutschland nur noch mit Elektroautos fahren, dann müssten wir zusätzlich 26,6% des gesamten Energiebedarfs elektrisch produzieren. Die gesamte Stromproduktion macht 20,8% der Gesamtenergie, die in Deutschland verbraucht wird aus. D.h. um vollständig auf Elektroautos umzustellen, müsste die Stromproduktion mehr als verdoppelt werden. Das gilt entsprechend auch für andere Länder, wie China oder die USA. Das bedeutet, der Umstieg auf Elektroauto in großen Stil, bleibt aus energietechnischen Gründen eine Zukunftsvision. Anders gesagt, die Energie, die in Diesel und Benzin steckt, lässt sich nicht hoppla hopp verstromen.

Zwangsweise Umrüstungen auf Elektroautos bringen keinen Nutzen, solange Strom aus Kohle gewonnen wird. Die Umrüstung auf 100% Elektroautos würde mehr als die doppelte Menge an Strom (das 1,25-fache) erfordern, um 18% des CO2-Ausstoßes zu verringern? Das wäre irrsinnig! Dennoch träumen die fridays for future Kinder vom klimaneutralen Verkehr mit Batterieautos.

In Deutschland fahren derzeit ca. 47 Millionen PKWs. In einem Mittelklasse Elektroauto sind etwa 8 kg Kobalt und 17 kg Lithium verbaut. Der letzte Umweltminister der DDR, Karl-Hermann Steinberg, sagte in einem Interview bei "Der fehlende Part", dass der Umstieg auf E-Auto die verfügbaren Ressourcen überstiege. Simon Göß schrieb im Energy BrainBlog, dass der Bedarf an Lithium zwar derzeit gedeckt werden könne, dass die Preise zwischen 2010 und 2019 um das 2,7-Fache gestiegen seien. Besonders problematisch sei aber die Förderung von Kobalt in Afrika, wo man für die Förderung Kinder einsetze ("Gibt es genug Lithium, um den Bedarf für Batterien zu decken?", Energy BrainBlog vom 26. März 2018).

Die Chinesen haben inzwischen verstanden, dass batteriebetriebene Autos keine Lösung sind, sondern ein wahnwitziges Projekt, das an den erforderlichen Ressourcen scheitern wird. Daher stellt die chinesische Regierung das Förderprogramm für Elektroautos bis 2020 vollständig ein ("Wolfsburger Wette auf sächsische Zukunft", Junge Freiheit Nr. 39/19 vom 20. September 2019, S. 10)

Das Elektroauto ist eine Totgeburt,
daher setzen viele auf die Brennstoffzelle, aber auch diese Technologie ist noch zu teuer und nicht unproblematisch.



Die aktuell beste Technologie ist nach wie vor der Diesel.
Vorteile:
- Geringer CO2-Ausstoß
- Mit AdBlue NOx-Neutral
Euro 6d und 6d temp

Der Umstieg auf Benziner verschlechtert inzwischen die CO2 Bilanzen:

"Die Werte stiegen unter anderem deshalb an, weil nach dem Dieselskandal mehr Benziner gekauft wurden, deren CO2-Bilanz schlechter als die von Dieselfahrzeugen ist. Wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichteten, registrierte Deutschland mit die höchsten Werte bei den CO2-Emissionen neuer Pkw."
Der Tagesspiegel vom 24.04.2018

Fantasie trifft auf Wirklichkeit

Die CO2-Rechnung muss am internationalen fossilen Brennstoff-Markt aufgemacht werden. An den Öl- und Gas-Preisen des internationalen Markts. Da sieht es etwa so aus: Die "grünen Länder" verringern ihre Nachfrage an fossilen Brennstoffen. Das bedeutet eine Reduzierung der Nachfrage. Das verringert - gemäß des Gesetzes von Angebot und Nachfrage - den Preis. Dadurch können sich die Länder, die keine grüne Politik betreiben, billiger bedienen. Dazu gehören etwa China und Indien.

Das Ifo-Institut, beschreibt das in einer Metapher: Die Spender, die für weniger CO2 spenden, dürfen nicht erwarten, dass sich dadurch der weltweite CO2-Verbrauch reduziert, sondern sie müssen mit ansehen, wie sich andere aus dem vollen Klingelbeutel bedienen.

Abzulesen ist dies am weltweiten CO2-Verbrauch, speziell nach dem letzten Kioto Protokoll von 1997.


Quelle: Das grüne Paradoxon, Ifo-Institut

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