#1 Die astrologische Weltanschauung von W.L. 22.11.2019 20:24

Neben der materiellen Welt existiert eine feinstoffliche Welt, welche die Kräfte der Seele beeinflussen, wie das Wetter den materiellen Körper. Die feinstoffliche Welt wird durch die Planetenbewegungen beeinflusst. Astronomisch ist die Sonne ein Stern, der Mond ein Trabant des Planeten Erde. Astrologisch gibt es sieben planetare Energieformen. Dazu zählen auch Sonne und Mond. Die Planeten, die als physische Repräsentanz der astrologischen Kräfte gelten, wandern vor dem Hintergrund der zwölf Tierkreiszeichen um die Erde. Jedes der Zwölf Zeichen besitzt eine andere Qualität.

Der Tierkreis hat seinen Nullpunkt immer am Kreuzungspunkt von Himmelsäquator und Ekliptik.

Der physische Körper verbindet uns mit der materiellen Natur. Daneben existiert aber auch ein feinstofflicher Körper, der uns mit den Planetenenergien verbindet.

Diese Weltsicht galt über Tausende von Jahren als unangefochten. Mit der Aufklärung und dem Siegeszug der Wissenschaften, trat die Astrologie als Pseudowissenschaft in den Hintergrund. Die Wissenschaften tun sich jedoch schwer, wenn es darum geht, Bewusstseinsprozesse zu erklären. Rupert Shaldrake eröffnete mit seiner Theorie der Morphischen Felder eine Bestätigung der seit Jahrtausenden bestehenden Weltsicht der Astrologie. Im Grunde ist seine Theorie also nicht neu, sie taucht nur in modernem Gewande wieder auf. Es ist die Weltsicht der Astrologie.

Die feinstofflichen astrologischen Kräfte werden im Übrigen auch bei den Theosophen und den Anthroposophen als Ebenen des Bewusstseins begriffen. Bei diesen gibt es für jede Grundkomponente des Menschen eine Bewusstseinsebene. Sie unterscheiden sieben Welten oder Bewusstseinsebenen.

Im Übrigen weist das kantsche Apriori auf genau diese feinstoffliche Bewusstseinswelt. Noch bevor das Gewirr der sensorischen Signale unser Gehirn erreicht, ist etwas da, das sich aus diesem Gewirr das herausgreift, was Sinn und Bedeutung ergibt. Wir interpretieren den Signalstrom unzähliger Sinnesreize und machen daraus die Welt, wie wir sie sehen, weil diese Welt schon vorgeprägt ist. Sie ist Apriori, vorher schon da.
Kants Begriff von Raum und Zeit
Andererseits kann diese apriorische Welt nicht ausschließlich konstruiert sein, wie die Konstruktivisten behaupten. Hätten die Konstruktivisten recht, so könnten wir keine Wissenschaft betreiben, auf deren Wissensgrundlagen wir dann technische Geräte bauen, die auch funktionieren. Denn wenn die Natur nicht so wäre, wie wir sie interpretieren, dann würde keine einzige Maschine funktionieren. Wir interpretieren nicht nur die zu uns gelangenden Sinnesreize, wir haben in uns auch bestimmte Regeln, wie etwa mathematische Grundsätze, die in der Natur angelegt sein müssen. Wir interpretieren die Welt also insofern korrekt, dass wir uns auch in ihr bewegen und diese untersuchen und erkennen können.

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