#1 Methoden der Prognose in der Mundanastrologie von W.L. 09.05.2020 20:55

Etwas zur Komplexität astrologischer Prognosen der Mundanastrologie, oder
was Astrologie und Astrologen von mir lernen können.


Die Zahl an astrologischen Prognosen ist unüberschaubar. Die Zahl der Treffer ist sehr überschaubar. Oft liegen die Prognosen daneben, weil Astrologen viel zu viele Komponenten in ihre Prognose einbeziehen. Die Beschreibungen gleichen dann eher einer Märchenstunde, als echten Voraussagen. Ich habe daher im Verlauf der beiden letzten Jahre festgestellt, dass Ereignisse von Tragweite zumeist mit wenigen Komponenten zutreffend prognostiziert werden können.

Basis der sogenannten Mundanastrologie, die sich mit den Weltereignissen befasst, sind grafische Tafeln, in denen Transite wie Konjunktion, Quadrat und Opposition als Schnittpunkte erscheinen. Solche grafischen Ephemeriden bieten einen Überblick im Gewirr der Planetenbewegungen.


Waagerecht ist eine Zeitachse aufgetragen. Die Fläche bildet dann den Raum ab, in dem sich die Planeten mit der Zeit im Tierkreis (senkrechte Achse), bewegen. Die Senkrechte ist um 90° gefaltet dargestellt.

Es wird nun für die Prognosen sehr einfach: Zu Beginn der Coronapandemie habe ich versucht, aus dem Gewirr an Transiten (Jeder Schnittpunkt ist ein Transit), Ereignisse zu isolieren. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Ereignisse zumeist nicht auf den Kreuzungspunkten liegen, also keine klassischen Transite der Planeten (Merkur, Venus, Mars, Jupiter) sind. Jedoch decken sich die Ereignisse mit Transiten von Saturn, Sonne oder Mond, mit den transsaturnischen Planeten Uranus, Neptun und Pluto. Das vereinfacht sie Sache ganz erheblich und es entspricht meinen Erfahrungen der Studien der Geschichte, die ich die letzten beiden Jahre betrieben hatte. Selten beachtet und für viele Astrologen neu ist die Bedeutung der Zeichenwechsel. Wenn also einer der transsaturnischen Planeten in ein neues Tierkreiszeichen wechselt.

Saturn, Sonne und Mond sind Blitzableiter: es scheint so, dass die Planeten Saturn, Sonne und Mond, Ereignisse herbeiführen. Sie fungieren als Blitzableiter von Spannungen, die sich feinstofflich aufbauen. Vor allem die Bewegungen der Planeten Uranus, Neptun und Pluto führen zu solchen feinstofflichen Spannungen, die auf der ganzen Erde, mundan, wirken.


Ich habe Mitte 2019 die Zukunft richtig vorausgesagt
und dies in meinem Video "Was kommen wird", dokumentiert.



Diese Prognose kam nicht aus einer seherischen Eingebung, sondern ist, wie im Video dokumentiert, lediglich die Fortschreibung der Transite Saturn - Pluto.

Ebenso wirken die Zeichenwechsel:



Es wird nun künftig sehr einfach werden, die kommenden Transformationen zeitlich zu prognostizieren, sofern Astrologen sich an meinen Erfahrungen orientieren.

Die Transite anderer Planeten oder der Planeten Uranus, Neptun und Pluto untereinander bewirken atmosphärische Paradigmenwechsel, aber sie lösen selten konkrete Ereignisse aus.

Warum lösen fast nur Saturn, Sonne oder Mond, Ereignisse aus?

Diese Frage ist auf zweierlei Weise erklärbar. Morinus, der Hofastrologe von Kardinal Richelieu, gab den beiden Lichtern (Sonne und Mond) größere Umkreise (Orbis), mit denen sie durch Aspekt (Winkelstellung) wirken. Er erkannte also, dass die scheinbare Helligkeit eines Himmelskörpers auch feinstofflich stärker wirken. Aber warum wirkt dann Saturn so stark als Auslöser von Ereignissen. Ist der doch viel weniger hell als Venus und Jupiter? Nun, Saturn verwandelt von seiner Natur her, Gedanken in konkrete Gestalt. Es ist die Zeit, die dies ständig bewirkt. Daher gaben ihr die Griechen den Namen Kronos und nannten sie einen Gott.



Eine weitere Antwort auf die Frage gibt die Kabbala



Dies ist eine Darstellung des Lebensbaumes der Lurianischen Kabbala, nach Isaak Luria (1534 - 1572)
Dort wird die Sephira "Daat" vollwertig dargestellt.



Trägt man die Planeten in der Chaldäischen Reihenfolge in das Schema des Kabbalistischen Lebensbaumes ein, wird deutlich, wie die Planeten Saturn, Sonne und Mond als Zentralachse bei der Weitergabe der Schöpfungsprinzipien von oben (Geist) nach unten (Stoff) fungieren. Hier decken sich astrologische Erfahrung und die Mystik der Kabbala.

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