#1 13. September 2020 Kornkreis "lovers knot" von W.L. 16.09.2020 17:23



Dieser Kornkreis kann auf unterschiedlichste Art rekonstruiert werden. Der Kern ist eine Raute, deren Diagonalen am Besten die Maße 72 zu 48 (9:8) haben sollte. Wobei der größte Kreisdurchmesser 100 sein soll. Die beiden inneren Kreise sollten sich im Goldenen Schnitt zueinander verhalten (G = 1,618 ..., g = 0,616 ...).
This crop circle can be reconstructed in various ways. The core is a diamond, the diagonal of which should ideally be 72 to 48 (9: 8). The largest circle diameter should be 100. The two inner circles should relate to each other in the golden ratio (G = 1.618 ..., g = 0.616 ...).



Man kann das Ganze natürlich auch ganzzahlig aufbauen, aber dann treten relativ große Abweichungen vom Original zutage. Das Ergebnis mit der oben genannten Methode passt am besten. Das Ergebnis kann sich, wie ich meine sehen lassen. Die dünnen gelben Linien sind die Konstruktionslinien der Rekonstruktion. Die grünen Linien sind die Basisraute, von der ausgehend alle Kreise gesetzt werden:
You can of course also build the whole thing up in whole numbers, but then relatively large deviations from the original become apparent. The result with the above method fits best. The result is, I think, impressive. The thin yellow lines are the construction lines of the reconstruction. The green lines are the basic diamond from which all circles are set:



Ich habe lange nachgedacht, was das denn sein soll. Eine Fälschung ist dieser Kornkreis wohl eher nicht. Sieht man sich die Bodenaufnahmen an, stellt sich die Frage, ob der Kornkreis mit einem Gebläse hergestellt worden sein könnte. Ein solches riesen Gebläse müsste man dann auf einen Lkw montieren, was wiederum tiefe Reifenspuren hinterlassen würde. Also: Wie um alles in der Welt legt man Korn streifenweise um, sodass die Ränder noch halb stehen bleiben ?
I thought for a long time what that was supposed to be. This crop circle is probably not a fake. If you look at the ground recordings, the question arises whether the crop circle could have been created with a blower. Such a huge fan would then have to be mounted on a truck, which would again leave deep tire tracks. So: how on earth do you turn grain over in stripes so that the edges are still halfway there?



Nach reiflicher Überlegung, denke ich, es ist ein "Lovers Knot" (Liebesknoten), der zwei Schicksalslinien in einem Knoten unauflöslich miteinander verbindet.
After careful consideration, I think it is a "Lovers Knot" that inextricably links two lines of fate in one knot.



Was aber verbindet dieser Kornkreis, da es nicht zwei Schnüre (Schicksalslinien) sind, die miteinander verbunden sind, sondern vier Doppel-Kreisringe. Ich denke da eher an die vier Elemente, wie sie im Timaios durch das "schönste Band" miteinander verbunden werden. Es heißt dort:
But what connects this crop circle, since there are not two strings (lines of fate) that are connected to each other, but four double circular rings. I am thinking more of the four elements as they are connected to one another in the Timaeus by the "most beautiful band" [/ i]. It says there:

[i]"Platon fährt nun fort: In diesem Felde des Sichtbaren waren also als Extreme Erde und Feuer, das Feste und das Belebte. »Weil das Feste zwei Mitten braucht« (wichtiger Gedanke; statt Drei haben wir im Natürlichen Vier, die Mitte ist gedoppelt), »weil es nicht nur Breite, sondern auch Tiefe hat« (eigentlich vier Dimensionen, indem der Punkt durch Linie und Fläche mit dem soliden Körper zusammengeschlossen ist), »so hat Gott zwischen das Feuer und die Erde Luft und Wasser gesetzt« (wieder eine Bestimmung mit logischer Tiefe, da diese Mitte, als das Differente in seinem Unterschied nach den beiden Extremen hingekehrt, in sich selbst unterschieden sein muß), »und zwar nach einem Verhältnisse, so daß sich das Feuer zur Luft wie die Luft zum Wasser und ferner die Luft zum Wasser wie das Wasser zur Erde verhält.« Wir finden so eine gebrochene Mitte, und die Zahl Vier, die hier vorkommt, ist in der Natur eine Hauptgrundzahl. Die Ursache, daß das, was im vernünftigen Schluß nur Dreiheit ist, in der Natur zur Vierheit übergeht, liegt im Natürlichen, indem nämlich das, was im Gedanken unmittelbar eins ist, in der Natur auseinandertritt. Die Mitte nämlich als Gegensatz ist eine gedoppelte. Das Eine ist Gott, das Zweite, das Vermittelnde, ist der Sohn, das Dritte ist der Geist; hier ist die Mitte einfach. Aber in der Natur ist der Gegensatz, damit er als Gegensatz existiere, selbst ein Doppeltes; so haben wir, wenn wir zählen, Vier. Dies findet auch bei der Vorstellung von Gott statt. Indem wir sie auf die Welt anwenden, so haben wir als Mitte die Natur und den existierenden Geist – die Natur als solche und der existierende Geist, die Rückkehr der Natur, der Weg der Rückkehr –, und das Zurückgekehrtsein ist der Geist. Dieser lebendige Prozeß – dies Unterscheiden und das Unterschiedene identisch mit sich zu setzen –, dies ist der lebendige Gott.
Platon sagt weiter: »Durch diese Einheit ist die sichtbare und berührbare Welt gemacht worden. Dadurch, daß Gott ihr diese Elemente« (Feuer usf. hat hier eigentlich keine Bedeutung)"

Aus Georg Wilhelm Friedrich Hegels Vorlesungen zur Naturphilosophie

Plato now goes on: In this field of the visible there were earth and fire, the solid and the living as extremes. "Because the solid needs two centers" (important thought; instead of three we have four in the natural, the center is doubled), "because it has not only breadth but also depth" (actually four dimensions, where the point is divided by line and surface is united with the solid body), "God has placed air and water between fire and earth" (again a determination with logical depth, since this center, as the difference in its difference, turns towards the two extremes, in itself must be differentiated), "and according to a ratio so that fire is related to air like air to water and furthermore air to water like water to earth." We find a broken middle, and the number four, which occurs here is a main basic number in nature. The reason why that which in the rational conclusion is only threefold changes in nature to fourfold lies in the natural, namely, because that which is immediately one in thought breaks apart in nature. The middle, as the opposite, is a double one. The one is God, the second, the mediator, is the Son, the third is the Spirit; here the middle is simple. But in nature the opposite, in order that it exist as an opposite, is itself twofold; so when we count we have four. This also happens with the idea of ​​God. Applying it to the world, we have nature and the existing spirit as our center - nature as such and the existing spirit, the return of nature, the way of return - and the returning is the spirit. This living process - to set this differentiation and what is differentiated to be identical with oneself - this is the living God.
Plato goes on to say: “The world that is visible and tangible was made through this unity. Because God gives you these elements "(fire, etc. actually has no meaning here)


Die Verbindung dieser vier Kreise geschieht nun nicht durch Potenzrelationen wie im Timaios, sondern durch den Goldenen Schnitt (1: 0,618...) und das ihm nahe gelegene Intervall der Großen Sexte, mit dem Frequenzverhältnis 3:5 (0,6).
The connection of these four circles is not done by power relations as in Timaeus, but by the golden ratio (1: 0.618 ...) and the interval of the major sixth, which is close to it, with the frequency ratio 3: 5 (0.6).

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