#1 28. Mai 2020: Der Tropfen-Kornkreis von W.L. 03.11.2020 12:26

Dieser rätselhafte Kornkreis wurde schon als Coronavirus angesehen. Aber es gibt sehr wenig Ähnlichkeit mit einem solchen Virus, das kugelförmig und mit Borsten besetzt ist. Vielmehr ist es ein Tropfen, der am Boden aufgeschlagen ist.



Ich fand zwei Legenden, mit denen die Bedeutung dieses Objekts aufgeschlüsselt werden kann. Die eine stammt aus dem Norden. Dort kann man schon in den frühen Legenden erkennen, dass Wasser als Lebensspender, als Lebensquelle angesehen wurde. Die Beobachtung sagt uns, dass ohne Wasser nichts wachsen kann. Dem Wasser wurde also schon sehr früh lebensspendende Kraft zugebilligt. Interessant und über die bloße Naturbeobachtung hinaus geht die Angabe von "elf Strömen", die dem himmlischen Nifelheim entsprangen. Ist Nifelheim etwa eine Metapher für eines der zwölf Zeichen des Tierkreises, oder ist es das nördliche Zeichen, das sich um den Polarstern bildet, der Kleine Wagen? Könnte es sein, dass mit den elf Strömen die elf Zeichen gemeint sind, die in den Monaten herrschen, die vor und nach der Wintersonnwende herrschen? Jedenfalls entstand, wie auch in der Legende von Prometheus, der Mensch aus diesem Wasser. Wir haben also eine Art von alchemistischem Lebenselixier vor uns, wovon ein einziger Tropfen auf die Erde gefallen ist.



Eine andere Legende führt uns noch tiefer in die Bedeutung dieses Kornkreises hinein. Die Schale, die Minerva dem Prometheus reichte, um dem Menschen eine Seele zu verleihen. Die abrinnenden Tropfen gaben sogar den Bienen die Fähigkeit, Honig in Waben zu sammeln und dem Seidenwurm Seide zu spinnen. Gemäß der Psychologie Sigmund Freuds dürfen wir annehmen, es handelt sich um die Fähigkeit der Sublimation von Triebkräften, die den Menschen zu kulturellen Leistungen befähigt.

Wie bei den Kornkreisen vom Ammersee (https://www.youtube.com/watch?v=r8AS9m7H8L8) und dem Kornkreis von 7.7.2020 (https://www.youtube.com/watch?v=s1z2pZFlZCM) sind auch hier die Intervalle 3:8 (Quarte über der Oktave) und 3:5 (Große Sexte), schließlich das Bruchstück aus der Fibonacciserie 3:5:8 präsent.



Diese Intervalle müssen also etwas mit Leben und mit einer magischen, lebenspendenden Kraft, einer Art von Lebenselixier zutun haben. Ohne dabei an Zeugung zu denken, fand Viktor Schauberger diese Lebensenergie im Wasser. Schaubergers Verdienste liegen nicht in den misslungenen Versuchen, ein UFO zu bauen, sondern in seinen revolutionären Entdeckungen bei der Behandlung von Wasserläufen,
siehe dort: Harmonik des Wassers

Was nun die Intervalle der großen (3:5) und kleinen Sexte (5:8 bzw. das Rahmenintervall 3:8) betrifft, so habe ich bereits im Ammersee-Video gezeigt, dass der Lebenswirbel in vielen Blüten und an vielen Pflanzen zu erkennen ist und dass dieser Lebenswirbel in der Mitte zwischen den Intervallen 3:5 und 3:8 als Fibonacciserie zum Ausdruck kommt. Diese wiederum rankt sich um den Goldenen Schnitt.

Ist damit alles erklärt? Mit Nichten!


Quelle: https://www.vergleichende-mythologie.de/...er-ausstellung/

Ist das nur eine erotische Darstellung aus dem 15. Jahrhundert? Dagegen spricht das in einer Schatulle aufbewahrte Herz. Es verweist in den Raum der Magie und der Mythen. Ich denke hier eher an die Legende von Prometheus und Minerva. Das Geheimnisvolle und das Rätselhafte bleiben uns erhalten.

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