#1 The Theosophical Society von W.L. 09.07.2016 06:59



Die drei Ziele der Theosophischen Gesellschaft (TG)

1. Ein Kern einer allgemeinen, die ganze Menschheit geistig umfassende Bruderschaft zu bilden ohne Rücksicht auf Rasse, Nationalität, Glaubensbekenntnis, Stand und Geschlecht.

2. Die Erforschung noch ungeklärter Naturgesetze und die Erweckung naturgemäßer Entwicklung und Pflege der im Menschen noch schlummernden Geisteskräfte zum Wohle aller Wesen.

3. Zum vergleichenden Studium der Religionen, der Philosophien und der Wissenschaften anzuregen.

„Unsere Rassen - das zeigen sie alle - sind aus göttlichen Rassen entsprungen, mit welchen Namen auch die letzteren benannt werden. „
Helena Petrowa Blavatsky

Die Wiederbelebung und Wertschätzung der buddhistischen und hinduistischen Kultur durch die Theosophen stärkte das Selbstbewusstsein der Südasiatischen Völker und machte den Wert der eigenen Tradition bewusst.
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Die Überwindung des Kolonialismus in Südasien und die darauf folgende Unabhängigkeit Indiens und Sri Lankas ist wesentlich auf das Wirken der Adyar-TG zurückzuführen.
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Gandhi, Nehru und Tilak erhielten durch die Theosophie entscheidende Impulse und arbeiteten in ihrem Bemühen jahrzehntelang mit Theosophen zusammen.
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Die Verbreitung östlichen Gedankengutes durch die Adyar-TG im Westen leistete Vermittlerdienste zwischen den Kulturen und trug Beispielsweise zur Verbreitung des Buddhismus oder Yoga im Westen bei. Ein Großteil der gesamten westlichen Esoterik ist direkt oder indirekt von der Theosophie beeinflusst.
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Ebenso erhielten die Reformpädagogik, Frauenbewegung und der Feminismus wichtige Anstöße seitens der Theosophie und waren Theosophen in diese Bewegungen involviert. Maria Montessori lebte mehrere Jahre in Adyar, wo George Arundale ihr während des Zweiten Weltkrieges Freistatt und Aufgabe bot.
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Bedeutende Künstler wie Wassily Kandinsky, Piet Mondrian oder Alexander Scriabin waren von der Theosophie beeinflusst. Für Dichter und Schriftsteller wie William Butler Yeats, James Joyce, George William Russell, Henry Miller oder Lyman Frank Baum war die Theosophie Anregung.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Theosophisc...s_und_Bedeutung

Theosophie ist von Grunde auf Harmonikal
Es gibt eine Harmonie der Zahlen in der ganzen Natur; in der Schwerkraft, in den Planetenbewegungen, in den Gesetzen von Wärme, Licht, Elektrizität und chemischer Verwandtschaft, in den Formen der Tiere und Pflanzen, in den Wahrnehmungen des Gemütes.
Helena Petrova Blavatsky, Geheimlehre, 1888, Bd.II, S.657



Der Gottesbegriff der Theosophie
Theos (Gott), Sophia (Weisheit)
Lassen wir solche menschliche Vorstellungen wie einen persönlichen Gott beiseite und halten uns an das rein Göttliche, an das, was allem und jedem in der schrankenlosen Natur zu Grunde liegt. Es wird mit seinem sanskritischen esoterischen Namen in den Veden, TAT (oder Jenes [Existenz]) genannt.

Interessante Zitate aus der Geheimlehre, zu Beginn des 20. Jahrhunderts veröffentlicht.
Wenn daher einige kühne Denker nach einer vierten Dimension gedürstet haben, um den Durchgang von Stoff durch Stoff und die Hervorbringung von Knoten in einer endlosen Schnur zu erklären, so hat ihnen ein sechstes Charakteristikon der Materie gefehlt. Die drei Dimensionen gehören thatsächlich bloß einem Attribute oder Charakteristikon des Stoffes an
Geheimlehre Bd. I, S.271

. . . durch die Teilchen der wägbaren Substanz dringt der Ether hindurch, und bei diesem Durchdringen verbindet er sich mit den wägbaren Teilchen und hält sie in Massen zusammen, er hält sie zusammen als vereinigendes Band; sie sind aufgelöst in dem Ether.
Geheimlehre Bd. I, Anm. 8, S.571

„Ton ist das Charakteristikon von Âkâsha (Ether): er erzeugt Luft, deren
Eigenschaft Berührung ist; welche (durch Reibung) Farbe und Licht erzeugt.“ [78]
[78] Vishnu Purâna.

Geheimlehre Bd. I, S.255 Kommentar VI

Einfluss der Theosophie, auf die im 20. Jh. in Europa aufkommende Esoterikwelle, durch den Theosophen C.W. Leadbeater.
Erst seitdem die Chakren in den Interessenskreis der westlichen Kultur gerückt sind, wurden diese, auf Grund der für diese Zivilisation typischen analytischen Denkungsweise, in erschauter Form dargestellt. Der erste, der meines Wissens solche Abbildungen brachte, war C.W. Leadbeater. Die Chakravisionen der Yogis des Ashram Ananda entsprachen in ungefähr den Darstellungen Leadbeaters (mit Ausnahme der Anzahl der "Blütenblätter"; s.o.).
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Die ausführlichsten Alt-Berichte über Chakren stammen aus Indien. Kenntnis und Anwendung des Wissens in Meditationen (als 'Knoten' in ihrem Ansatzpunkt in der Wirbelsäule) waren fester Bestandteil des Yoga und tibetischen Buddhismus. Von dort aus wurde ihre Kenntnis vornehmlich durch die Schriften der Theosophen Avalon (J. Woodroffe) und C.W. Leadbeater dem westlichen Kulturkreis nahe gebracht.

Alfred Ballabene, Wien http://www.paranormal.de/para/ballabene/...kchak/chak1.htm

Der Energiekörper des Menschen: Handbuch der feinstofflichen Anatomie, von Cyndi Dale, 2014, zitiert Leadbeaters Werk, ansonsten gibt es nur wage Hinweise auf indische Schriften, wie Ayur Veda, etc. Die Lehre von den Chakren stammt im Wesentlichen von Leadbeater.

Die Theosophische Gesellschaft im Internet

http://www.ts-adyar.org/

http://www.theosophie.de/

http://theosophische-gesellschaft.org/

http://austheos.org.au/

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